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TESTBERICHT: AOC i2360Phu Teil 4


IPS-Monitore weisen die Besonderheit auf, dass unter schmaleren Blickwinkeln sich zwar nicht die Farben und Kontraste verändern, aber die Schwarzdarstellung stark beeinträchtigt werden kann.

Beim Panel des i2360Phu fallen gleich 2 Phänomene auf: Zum einen trübt der sichtbare Lichthof unten links die Schwarzdarstellung und zum anderen ist das Schwarz bei erhöhter Sitzposition und etwas schmaleren Blickwinkeln von rechts nicht mehr schwarz sondern goldfarben. Von rechts aus gesehen gibt es weniger Aufhellung des Schwarzwertes.

Schwarzdarstellung aus verschiedenen Blickwinkeln.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Mit dem Helligkeitsregler des i2360Phu kann die Leuchtdichte (Weißwert) zwischen 22 und 272 cd/m² eingestellt werden. Ganz linear arbeitet der Regler nicht, zwischen 90 und 100 Prozent nimmt die Leuchtdichte überproportional zu. Im Datenblatt wird die maximale Helligkeit mit 250 cd/m² angegeben, diesen Wert übertrifft unser Testgerät um knapp 10 Prozent.

Das dunkle Ende des Regelbereichs ist praxisfern, erst bei der Reglerstellung 25 fangen nutzbare Helligkeiten an. Am oberen Ende reicht die Leistung auch für Präsentationen in heller Umgebung, doch mit großen Reserven ist hier nicht zu rechnen. Bei unserer empfohlenen Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² steht der Regler bereits in Position 55.

Wie bei den meisten aktuellen IPS-Panels sind die Schwarzwerte sehr schön niedrig. Wir messen zwischen 0,02 und 0,23 cd/m², das resultierende Kontrastverhältnis liegt im Mittel bei sehr guten 1170:1.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Für die Helligkeitsverteilung ermitteln wir einen zufriedenstellenden Mittelwert von 94 Prozent. Die vier Ecken sind allesamt ein wenig dunkler, dennoch sind die Maximalwerte unbedenklich und weit von der Sichtbarkeit für das bloße Auge entfernt.

Bei der Farbreinheit ist der Mittelwert ebenfalls zufriedenstellend, aber die Maximalwerte sind enttäuschend: oben links und unten rechts messen wir deltaE-Werte von 4,6 bzw. 3,8. Dies führt zur Abwertung auf eine sehr schlechte Note.

Mit dem bloßen Auge ist das Weißbild nicht übermäßig gleichmäßig. Zunächst erkennen wir eine leichte Aufhellung am unteren linken Rand, auffällige Verfärbungen sind aber nicht zu sehen. Entgegen den Messwerten erscheint das linke Bildschirmdrittel visuell ein wenig heller als das rechte. Der IPS-typische Schimmer bei größeren Blickwinkeln ist bei diesem Panel grau gefärbt, horizontal betrachtet ist er noch mäßig, diagonal und vertikal dagegen schon ziemlich stark.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Die maximalen Blickwinkel des i2360Phu werden in den Werksangaben mit 178° in der Horizontalen und Vertikalen angegeben. Dabei geht man von einem Restkontrast von 10:1 aus. Bei seitlicher Betrachtung bleiben Farbshifts aus. Abstriche gibt es bei der Helligkeit, welche bei dem eingesetzten IPS-Panel bei seitlicher Betrachtung deutlich abnimmt.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 DisplayPro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

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