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TESTBERICHT: AOC i2360Phu Teil 5


Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums (Erläuterung der 3D Ansichten).

Die Farbraumuntersuchung zeigt, dass der sRGB-Farbraum mit knapp 92 Prozent gut abgedeckt wird.
Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Modus (Eco) Standard, Farbeinstellung Warm, Gamma 1, Helligkeit 90 und Kontrast 50.

Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung Warm.

Die Werkseinstellung Warm ist mit 6265K nur wenig wärmer als die Soll-Farbtemperatur von 6500K. Bei den mittleren Graustufen wird sie noch um bis zu 200K wärmer, die deltaC-Abweichungen und der Rangewert sind deutlich zu hoch und führen demnach auch zu einer sehr schlechten Bewertung.

Die Gammakurve verläuft zunächst noch recht flach bei 2,4 und damit etwas zu hoch, beim der hellsten Graustufe springt sie aber steil nach oben. Bei den Buntfarben sind alle Abweichungen hoch bis sehr hoch.

Für normale Arbeiten im Bereich Office, Internet und auch Video ist die Farbwiedergabe nicht zu beanstanden, für jedwedes farbverbindliches Arbeiten aber ungenügend.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich der sRGB-Einstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der sRGB-Einstellung.

Visuell liefert der sRGB-Modus den gleichen Bildeindruck wie der zuvor beschriebene Warm-Modus. Auch die Messergebnisse sind praktisch identisch. Mit den verschärften Bewertungskriterien für den sRGB-Modus kann die sehr schlechte Note natürlich nicht besser werden. Leider ist auch noch der Helligkeitsregler auf 90 festgeklemmt, weshalb jedes Argument für die Benutzung dieser Einstellung entfällt.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Vor der Kalibrierung mit iColor 3.8 und Xrite’s Colorimeter i1 Display Pro haben wir zunächst den Weißpunkt im Benutzermodus justiert, dafür wurde der Rot-Regler um 1 Punkt und der Grün-Regler um 4 Punkte abgesenkt. Der anschließend gemessene Gammawert war uns mit 2,0 etwas zu niedrig, mit der Gammaeinstellung Stufe 2 ergaben sich dann besser passende 2,11. Für die Farbkorrektur des Colorimeters wählten wir das beigepackte White-LED Profil.

Die Charts zeigen, dass die Farbwiedergabe durch die Kalibration ganz erheblich verbessert wird. Die Gammakurve folgt jetzt genau dem leicht ansteigenden Normverlauf, und die Abweichungen bei den Graustufen wurden durchweg auf ein niedriges Niveau gedrückt. Bei den Buntfarben konnten die Abweichungen bei den Primärfarben halbiert werden, die Mischfarben gelingen noch deutlich besser. Der Kontrastwert sinkt nur wenig von 1170:1 auf 1070:1.

Nach der Kalibrierung kann der i2360Phu auch für gelegentliche farbkritische Anwendungen benutzt werden. Der etwas eingeschränkte Farbraum sollte natürlich beachtet werden. Die meisten Anwender werden den Kauf eines Colorimeters allerdings kaum erwägen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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