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TESTBERICHT: AOC i2360Phu Teil 7


Subjektive Beurteilung

Die Overdrive-Funktion in der Stellung "Mittel" führt im Spiel Fifa 2013 zu deutlich sichtbarem Ghosting, insbesondere in Bereichen wo höhere Farbkontraste auftreten und viel Bewegung stattfindet, wie z.B. dem Fußball auf dem grünen Rasen. Dieses Problem liegt an der Überkompensation der Overdrive-Funktion. Wir empfehlen die niedrigste Stufe oder Overdrive sogar komplett auszuschalten.

Spiel FIFA.

Sound

Tonsignale verarbeitet der i2360Phu im DVI- und D-Sub-Betrieb analog über den 3,5-mm-Klinke-Eingang. Im HDMI-Betrieb geschieht das digital ohne zusätzliches Audiokabel. Auch ein Digital-auf-Analog-Durchschleifen ist möglich. Dafür gibt es ein 3,5-mm-Klinke-Ausgang.

Die Lautsprecher sind im Gehäuseinneren verbaut und besitzen wenige Bässe. Dies sorgt für gut verständliche Stimmen bei Podcasts. Für Spaß bei kraftvoller Musik oder actionreichen Filmen reicht es dagegen nicht aus.

Die Lautstärkeregelung geht leicht und direkt über OSD-Taste 3 vonstatten. Dabei erscheint der Lautstärkebalken, welcher zwar von 00 bis 100 reicht, aber in der Praxis dennoch sehr grob abgestuft ist. Schon Stufe 01 ist viel zu laut, sodass zusätzlich in Windows nachgeregelt werden muss.

Dies gestaltet sich im HDMI-Betrieb noch schwerer, da die meisten HDMI-Player und Konsolen über keine eigene Lautstärkekontrolle verfügen. Somit bleibt nur die Justierung über die Lautstärkeregelung des i2360Phu übrig.

DVD und Video

An den HDMI-Eingang des i2360Phu können HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen angeschlossen werden.

Test der Videoeigenschaften.

Bei der Eco-Option findet sich auch eine Kino-Einstellung, die sich jedoch als simple Helligkeitsvorgabe erweist – Stromsparen für Anfänger. Nach unseren Farbmessungen haben wir für das Testvideo daher die ganz normale Werkseinstellung Warm gewählt und den Overdrive auf Schwach abgesenkt.

Am PC und am Blu-ray-Player bekommen wir ein scharfes HD-Bild mit natürlich wirkenden Farben. Auch blasse oder dunkle Hauttöne werden stimmig wiedergegeben. Schwarzwert und Bildkontrast sind sehr gut.

Dunkle und helle Szenen werden detailreich durchgezeichnet. Auch in schnellen Szenen beobachten wir keine Nachzieheffekte. Die geringe Blickwinkelabhängigkeit der Farbwiedergabe wird in sehr dunklen Passagen nur wenig durch den typischen IPS-Glow getrübt, der bei diesem Monitor glücklicherweise recht schwach ausgeprägt ist.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die HD-Auflösungen 720 und 1080 skaliert der i2360Phu korrekt als Vollbild. Das war’s auch schon, denn die Option "Bildverhältnis" kennt ansonsten nur noch 4:3. Das passt zu den älteren SD-Formaten, die im Test aber weder mit voller Höhe noch 1:1 auf den Schirm kamen, sondern "irgendwie" skaliert mit schwarzen Balken ringsherum.

SD-Formate bringen Halbbilder mit sich, die in den Technischen Daten des i2360Phu nicht erwähnt werden. Wir haben es trotzdem probiert und erhielten stark zitternde Bilder, die man sich nicht ernsthaft anschauen möchte. Ein Deinterlacer fehlt also.

Progressives Material ist natürlich unproblematisch, die HD-Auflösungen werden mit 50p und 60p ohne Judder wiedergegeben. 24p oder 30p sind nicht möglich.

Sonstiges

Videotypische Optionen für die Anpassung finden sich im OSD des i2360Phu nicht: weder Overscan noch RGB-Signallevel oder Farbmodell können beeinflusst werden. Am PC ist das alles problemlos, wenn man ihn nicht ohnehin per DVI anschließt.

Am BD-Player mussten wir dagegen aufpassen und die passenden Werte manuell am Player einstellen. Man sollte den i2360Phu am HDMI-Eingang also am besten stets mit PC-kompatiblen Werten ansteuern, andernfalls macht der i2360Phu als Videomonitor nicht viel Freude.

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