Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Asus PA279Q Teil 2


Wem diese ergonomische Ausstattung nicht reicht, kann mithilfe der rückseitigen VESA100-Aufnahme auch eine andere Halterung befestigen oder eine Wandmontage durchführen. Dazu wird der serienmäßige Tragarm komplett entfernt. Ein Kensington-Lock ist ebenfalls vorhanden.

Rückseite des Asus PA279Q.

Die dem Monitor beigefügte Monitorblende ist aus schwarzem Kunststoff und mit einer abdeckbaren Öffnung für die einfachere Bedienung der seitlich angebrachten Bedienknöpfe versehen. Sie ist 16 cm breit und mit einem Klebestreifen umrandet, mit dem sie am äußeren Displayrahmen befestigt werden kann.

Für die Belüftung des Displays sorgen zahlreiche kleine Belüftungsschlitze auf der Rückseite. Die Umrandung der gestuften Rückwand ist nahezu vollständig mit weiteren Belüftungsschlitzen versehen. Ein Problem mit der Abwärme sollte dieser Monitor mit integriertem Netzteil selbst in warmen Umgebungen nicht bekommen, zumal die LED-Hintergrundbeleuchtung einen geringen Stromverbrauch begünstigen sollte.

Belüftungsschlitze, Kartenlesegerät und USB 3.0 Anschlüsse des PA279Q.

Technik

Betriebsgeräusche

Der PA279Q arbeitete im Test in allen Einstellungen völlig geräuschlos. Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören. Das Netzteil war ebenfalls unhörbar. Auch beim Anschluss mehrerer USB-Geräte waren keine Geräusche wahrnehmbar.

Stromverbrauch

Den maximalen Stromverbrauch des PA279Q nennt Asus nicht, das Datenblatt sagt hierzu nur "typisch unter 49 W". LED-Geräte mit erweitertem Farbraum sind inzwischen allerdings bekannt für ihren hohen Stromverbrauch, wir rechnen also schon mit höheren Werten. Bei maximaler Helligkeit zeigt unser Messgerät 61,2 Watt an, wie immer ohne Ton auf den internen Lautsprechern und ohne USB-Verbraucher.

  Helligkeit Hersteller Gemessen *
Betrieb maximal 100 - 61,2 W
Werkseinstellung 50 49,0 W 51,4 W
Arbeitsplatz 140 cd/m² 15 - 36,3 W
Betrieb minimal 0 - 28,6 W
Standby - 0,5 W 0,7 W
Ausgeschaltet - 0,0 W 0,3 W

* Messwerte ohne Audio und USB

Der mechanische Ausschalter auf der Rückseite senkt den Verbrauch wie zu erwarten auf null. Der elektronische Ausschalter an der Vorderseite wirkt nicht ganz so effizient, hier bleiben noch 0,3 Watt Restverbrauch. Im Standby-Modus sind es 0,7 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden somit gut eingehalten.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir satte 36,3 Watt, die Effizienz von nur 0,7 cd/W erinnert an alte CCFL-Zeiten und erhält folglich eine sehr schlechte Bewertung. Im Büro liegt der zu erwartende Jahresstromverbrauch des PA279Q bei 78 kWh, dafür sind derzeit rund 21 Euro zu bezahlen.

Anschlüsse

Der Asus PA279Q bietet auf der Rückseite des Displays alle modernen Anschlussmöglichkeiten an: mit DisplayPort, DVI und HDMI sind drei verschiedene digitale Signaleingänge vorhanden. Ein Daisy-Chain DisplayPort Output, der einen Multi-Monitor Betrieb ermöglicht, ist ebenfalls anzutreffen.

Daneben befindet sich der Anschluss für einen USB 3.0 Hub sowie drei USB 3.0 Eingänge. Neben dem Stromeingang befindet sich noch ein Netzschalter, der das Gerät komplett vom Stromnetz trennt. Ein Audio-Eingang und eine 3,5 mm Klinkenbuchse für den Kopfhörerausgang sind ebenfalls vorhanden.

Gut gerüstet: Alle Anschlüsse sind vorhanden.

Am linken Displayrand sind drei weitere USB 3.0 Ports angebracht. Hier befindet sich auch ein 9in1 Kartenlesegerät, mit dem die Speicherkarten zahlreicher Kameras unmittelbar ausgelesen werden können.

 << < 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>

8 Kommentare vorhanden


Hallo,
wie immer eon schöner ausführlicher Test, aber mit scheint, da ist eine falsche Graphik eingefügt - der Text sagt:
"Im AdobeRGB-Modus landet der PA279Q dann einen Volltreffer. Auch hier verbessert sich die Qualität des Weißpunkts deutlich. Die Graubalance schneidet dann sogar um eben jenes Tüpfelchen besser ab, das bei sRGB an der sehr guten Bewertung noch fehlte. Helligkeits- und Kontrastverlust sind aber wiederum nicht unerheblich."

Die sich daran anschließende Graphik zeigt aber ziemlich heftige Abweichungen der Farben bis in den roten Bereich - wie ist das vereinbar?

Sieht fast so aus, als wäre die Graphik für Benutzmodus 1 nochmals eingefügt worden?

Vielleich könnte das korrigiert werden?

Mit freundlichen Grüßen
LF
Danke für den Hinweis. Die korrekten Bilder sind jetzt zu sehen.
Danke für den Test.

Nur die Aussage: "Die Oberfläche des Panels ist matt und moderat entspiegelt" sagt garnichts.

Bei Test's in letzter Zeit wurde doch ausführlichst auf die Oberflächenbeschaffenheit eingegangen!

Wann kapiert PRAD endlich mal, daß das für viele Leser sehr wichtig ist. Das beweisen doch die unzähligen Beiträge im Forum!

Danke
Na da ist wohl jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden oder ein ausgesprochener Morgenmuffel. Wir machen ja seit geraumer Zeit die Coating Bilder, damit die Oberflächenstruktur erkennbar ist. Dieser Test ist aber vor Monaten entstanden und da gab es diese Coating-Bilder noch nicht. Nun wurden zwar in den vergangenen Wochen schon Tests mit Coating-Bildern veröffentlicht, entscheidend dafür wann ein Test veröffentlicht wird, ist wann der fertige Test durch den Redakteur abgeliefert wurde und nicht wann das Testgeräte unser Messlabor durchlaufen hat! So dürfte der ASUS-Monitor einer der letzten Geräte ohne Coating Bilder gewesen sein, da wir diese - als der ASUS bei uns im Testlabor war - noch nicht erstellt haben. Irgendwann muss man ja starten und alle Geräte die vorher getestet wurden, können dieses Bild eben nicht enthalten.
Lieber Andi,

eigentlich solltet Ihr ja für konstruktive Kritik Eurer geneigten Leserschaft ja dankbar sein.
Ich z.B. wäre es!

Und wenn ich Euer Gnaden zu nahe getreten bin, bitte ich als armer Leser untertänigst um Verzeihung.

Und die Aussage: "Dieser Test ist aber vor Monaten entstanden" wirft ein schlechtes Bild auf
PRAD's Veröffentlichungspraxis.

Da schmoren die Test's, aus bekannten Gründen, monatelang bis zur Veröffentlichung, so lange bis Rev. XY auf dem Markt ist, oder quasi schon das
Nachfolgemodell am Horizont erscheint.

Ist jetzt sicher ein wenig übertrieben, aber was Wahres dran...

Gruß tom
Unsere Tests werden sofort veröffentlicht wenn sie fertig sind, aber als Preview und wer die nicht bezahlen will wartet halt bis zur endgültigen Veröffentlichung. Und konstruktive Kritik ist erwünscht, nur der Ton macht die Musik. Vielleicht "kapierst" Du das auch ;-)
mein Gott Andi,

ist das hier ein katholisches Mädchenpensionat?
Manchmal muss muss man eben jemanden sanft in den Hintern treten, damit er kapiert, worauf er hätte selbst kommen müssen.

Aber das ist jetzt wahrscheinlich auch schon wieder zu hart formuliert.

Sanfttönige Grüße tom
"Satte 36 Watt bei 140 cd/m²"

Verstehe ich nicht. Wo ist das denn viel? Der Dell U2713H verbraucht 43,3 Watt und bekam dafür sogar ein Plus.

Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!