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TESTBERICHT: Asus PA279Q Teil 3


Bedienung

Die Bedienung des Asus PA279Q erfolgt über 7 Bedientasten, die am rechten Displayrand übereinander angeordnet sind. Sie sind mit einer kleinen Beschriftung versehen, die im Dunkeln jedoch nicht mehr zu erkennen ist. Dabei ist die oberste Navigationstaste mit einem kleinen Joystick ausgestattet und erleichtert so auch im Dunkeln die Navigation, die nahezu vollständig mit dieser Taste durchgeführt werden kann. Mit der untersten Taste wird der Monitor eingeschaltet, sofern der rückseitige Netzschalter bereits aktiviert ist.

Die kleinen Bedientasten arbeiten mit leisem Knacken und einem festen Druckpunkt, der zu einer leichten Neigung des Displays führt, sofern man nicht den Displayrand mit den anderen Fingern fixiert.

Einfacher wird es, wenn man nach dem Aufruf des Menüs den kleinen Joysticks benutzt, der durch seine leichte Erhebung einfach zu ertasten ist und einen leichteren Druckpunkt aufweist. Um in das OSD-Menü zu gelangen, muss zuvor noch die darunter befindliche Menü-Taste gedrückt werden, die auch zum Ausstieg aus den einzelnen Menüpunkten benötigt wird. Das OSD-Menü des Monitors kann also einfach mit zwei Tasten bedient werden, während die anderen Tasten als Kurzwahltasten verfügbar sind.

Bedientasten und aufgedruckte Symbole beim Asus PA279Q.

Als Betriebsanzeige dient eine LED, die sich in der rechten Ecke des Displayrands befindet und bei eingeschaltetem Monitor weiß aufleuchtet. Im Standby-Zustand leuchtet sie orange. Sie kann im OSD auch komplett abgeschaltet werden.

OSD

Die Gestaltung des Menüs ist sehr übersichtlich. Mit Druck auf die Menütaste gelangt man in die erste Einstellungsebene mit den sieben Bereichen Splendid, Farbe, Bildeinrichtung, PIP-Einstellung, Eingangswahl, Klang, System-Einstellungen und Verknüpfung. Mit Druck auf den kleinen Joystick (QuickFit-Taste) gelangt man auch in die zweite und dritte Ebene zur Einstellung der gewünschten Werte. Zurück geht es wieder mit der darunter befindlichen Menü-Taste.

OSD Hauptmenü (aus: Handbuch Asus).

Pro Seite werden bis zu 8 Einstellungen angeboten, blättern muss man nur bei den Systemeinstellungen. Je nach Betriebsart können einige Optionen ausgegraut sein (z.B. sind die "Erweiterten Einstellungen" im Menü Farbe nur in einem Anwendermodus des Splendid-Menüs zugänglich). Der Anwendermodus bietet die meisten Einstellungsmöglichkeiten. Hier kann nicht nur die Verstärkung der RGB- und der CMY-Farbkanäle, sondern auch ihr Schwarzpegelversatz einzeln justiert werden.

Links: Menü Farbe; rechts: Untermenü Erweiterte Einstellung -> Farbton.

Neben Helligkeit und Kontrast lassen sich auch die Sättigung und der Farbton des Monitors justieren. Die Farbtemperatur bietet vier Kelvin-Stufen an: 5000, 5500, 6500 und 9300K. Der Gamma Wert kann auf 2,2 oder auf 1,8 gesetzt werden. Damit bietet der Monitor nicht nur den Standardwert für die Bildbearbeitung, sondern auch den Standardwert für die Druckbranche und ältere Macintosh-Betriebssysteme an.

Eine Besonderheit stellt im Menü Bildeinrichtung die Gleichförmigkeitskompensation dar, die für eine gleichmäßigere Helligkeit und Farbe über den gesamten Bildschirm hinweg sorgt. Im Menü PIP-Einstellung kann eine Bild-in-Bild Funktion aktiviert und in ihrer Größe und Position angepasst werden, sofern zwei verschiedene Videoquellen an den Monitor angeschlossen sind und eine davon über den DisplayPort-Eingang zugespielt wird. Einstellungen zur Nutzung des DaisyChain DisplayPort Outputs und zur Regelung der Lautstärke der eingebauten Lautsprecher werden in den System-Einstellungen vorgenommen.

Im Menü Verknüpfung können die beiden Kurzwahltasten mit zehn verschiedenen Funktionen verknüpft werden. Die QuickFit-Funktion wird durch das direkte Drücken des kleinen Joysticks (QuickFit-Taste) aktiviert. Dabei werden durch mehrfaches Drücken der Taste unterschiedliche Gittermuster, Foto- und Papiergrößen eingeblendet, die einer Dokumentenanzeige in Originalgröße entsprechen.

 

Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist matt und moderat entspiegelt. Die Innenkanten des Displayrahmens sind matt gehalten. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugen gedämpfte Reflektionen auf dem Bildschirm. Bei größeren seitlichen Betrachtungswinkeln sind auch stärkere Reflektionen auszumachen. Für eine weitere Minimierung der Reflexionen kann die mitgelieferte Monitorblende am Displayrahmen angebracht werden.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 50, Kontrast 80, Farbtemperatur 6500K und Gamma 2,2. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem Asus in der Werkseinstellung nur zufriedenstellend. Ein Banding ist nicht auszumachen. Es treten jedoch Farbschimmer auf.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendarstellung schneidet der PA279Q hingegen sehr gut ab: die dunkelsten Stufen sind alle voneinander unterscheidbar und bis hinab zu Stufe 1 erkennbar. Ebenso überzeugend werden die hellsten Tonwertstufen sauber differenziert.

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8 Kommentare vorhanden


Hallo,
wie immer eon schöner ausführlicher Test, aber mit scheint, da ist eine falsche Graphik eingefügt - der Text sagt:
"Im AdobeRGB-Modus landet der PA279Q dann einen Volltreffer. Auch hier verbessert sich die Qualität des Weißpunkts deutlich. Die Graubalance schneidet dann sogar um eben jenes Tüpfelchen besser ab, das bei sRGB an der sehr guten Bewertung noch fehlte. Helligkeits- und Kontrastverlust sind aber wiederum nicht unerheblich."

Die sich daran anschließende Graphik zeigt aber ziemlich heftige Abweichungen der Farben bis in den roten Bereich - wie ist das vereinbar?

Sieht fast so aus, als wäre die Graphik für Benutzmodus 1 nochmals eingefügt worden?

Vielleich könnte das korrigiert werden?

Mit freundlichen Grüßen
LF
Danke für den Hinweis. Die korrekten Bilder sind jetzt zu sehen.
Danke für den Test.

Nur die Aussage: "Die Oberfläche des Panels ist matt und moderat entspiegelt" sagt garnichts.

Bei Test's in letzter Zeit wurde doch ausführlichst auf die Oberflächenbeschaffenheit eingegangen!

Wann kapiert PRAD endlich mal, daß das für viele Leser sehr wichtig ist. Das beweisen doch die unzähligen Beiträge im Forum!

Danke
Na da ist wohl jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden oder ein ausgesprochener Morgenmuffel. Wir machen ja seit geraumer Zeit die Coating Bilder, damit die Oberflächenstruktur erkennbar ist. Dieser Test ist aber vor Monaten entstanden und da gab es diese Coating-Bilder noch nicht. Nun wurden zwar in den vergangenen Wochen schon Tests mit Coating-Bildern veröffentlicht, entscheidend dafür wann ein Test veröffentlicht wird, ist wann der fertige Test durch den Redakteur abgeliefert wurde und nicht wann das Testgeräte unser Messlabor durchlaufen hat! So dürfte der ASUS-Monitor einer der letzten Geräte ohne Coating Bilder gewesen sein, da wir diese - als der ASUS bei uns im Testlabor war - noch nicht erstellt haben. Irgendwann muss man ja starten und alle Geräte die vorher getestet wurden, können dieses Bild eben nicht enthalten.
Lieber Andi,

eigentlich solltet Ihr ja für konstruktive Kritik Eurer geneigten Leserschaft ja dankbar sein.
Ich z.B. wäre es!

Und wenn ich Euer Gnaden zu nahe getreten bin, bitte ich als armer Leser untertänigst um Verzeihung.

Und die Aussage: "Dieser Test ist aber vor Monaten entstanden" wirft ein schlechtes Bild auf
PRAD's Veröffentlichungspraxis.

Da schmoren die Test's, aus bekannten Gründen, monatelang bis zur Veröffentlichung, so lange bis Rev. XY auf dem Markt ist, oder quasi schon das
Nachfolgemodell am Horizont erscheint.

Ist jetzt sicher ein wenig übertrieben, aber was Wahres dran...

Gruß tom
Unsere Tests werden sofort veröffentlicht wenn sie fertig sind, aber als Preview und wer die nicht bezahlen will wartet halt bis zur endgültigen Veröffentlichung. Und konstruktive Kritik ist erwünscht, nur der Ton macht die Musik. Vielleicht "kapierst" Du das auch ;-)
mein Gott Andi,

ist das hier ein katholisches Mädchenpensionat?
Manchmal muss muss man eben jemanden sanft in den Hintern treten, damit er kapiert, worauf er hätte selbst kommen müssen.

Aber das ist jetzt wahrscheinlich auch schon wieder zu hart formuliert.

Sanfttönige Grüße tom
"Satte 36 Watt bei 140 cd/m²"

Verstehe ich nicht. Wo ist das denn viel? Der Dell U2713H verbraucht 43,3 Watt und bekam dafür sogar ein Plus.

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