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TESTBERICHT: Asus PQ321QE Teil 2


Der Regelungsbereich der Höhenverstellung beträgt 15 cm. In der niedrigsten Einstellung beträgt der Abstand von Rahmenunterkante zur Tischoberfläche 4 cm. In der höchsten Position ermitteln wir 19 cm.

Die maximale Neigung nach hinten wird bei 25 Grad erreicht. Eine Neigung in Gegenrichtung ist bis etwa 5 Grad möglich. Die VESA200-Verschraubung erlaubt die Montage alternativer Befestigungssysteme bis hin zur Wandhalterung.

Auf den Bildern erkennen Sie den maximalen Neigungswinkel nach hinten und vorne.

Der massive Standfuß trägt erheblich zum Gesamtgewicht des Bildschirms bei. Er sorgt für einen sicheren Halt auf allen Oberflächen und ermöglicht eine Drehung um 45 Grad in beide Richtungen.

Seitliche Drehung des Asus PQ321QE.

Ein Betrieb in Hochkantausrichtung ist möglich. Zu diesem Zweck muss der Bildschirm allerdings vom Standbein gelöst und neu montiert werden.

Der Standfuß.

Die im Betrieb entstehende Abwärme wird passiv über das Gehäuse abgeführt, das zu diesem Zweck mit zahlreichen Lüftungsschlitzen versehen wurde. Im Normalbetrieb können wir keine Störgeräusche ausmachen. Auch das externe Netzteil bleibt unauffällig. Während der Anzeige von Testbildern mit harten Kontrasten ist allenfalls ein leichtes Fiepen direkt über den Lüftungsschlitzen wahrnehmbar.

Die Rückseite des Asus PQ321QE mit den Lüftungsschlitzen.

Stromverbrauch

Die Leistungsaufnahme liegt auf erfreulich niedrigem Niveau. Entscheidenden Anteil daran haben W-LED-Hintergrundbeleuchtung und IGZO-Transistoren. Mit knapp 47 Watt bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m² erreicht der Asus PQ321QE – trotz seiner hohen Auflösung – die Verbrauchswerte von ähnlich großen Bildschirmen mit IPS-Panel und GB-r-LED-Hintergrundbeleuchtung. Der Effizienzvorteil gegenüber Hintergrundbeleuchtungen auf Basis von CCFL-Röhren ist erheblich. Das positive Bild wird durch eine vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme im Energiesparmodus etwas getrübt. Ein separater Netzschalter ist vorhanden.

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 93 W 73,8 W
140 cd/m² k.A. 46,8 W
Betrieb minimal k.A. 34,0 W
Energiesparmodus < 6 W 4,4 W
Ausgeschaltet < 1 W 0 W

Anschlüsse

Das Anschlusspanel des Asus PQ321QE stellt lediglich einen DisplayPort-Signaleingang zur Verfügung. Die Elektronik unterstützt zwei weitere HDMI-Eingänge. Um eine Klassifizierung als LCD-TV – und somit erhöhte steuerliche Abgaben – zu umgehen, verzichtet Asus beim europäischen Modell auf eine entsprechende Implementierung. Audiosignale können über je eine Klinkenbuchse (3,5 mm) zugespielt und abgegriffen werden. Ein USB-Hub ist nicht integriert.

Die Signaleingänge des Asus PQ321QE.

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10 Kommentare vorhanden


Entschuldigung aber hat Asus neuerdings den ***** offen ? Die bauen ein 3000 Euro 32" 4K Display mit so´ner PWM Steuerung ?
Ist doch einfach nur noch lächerlich !
1) Saudumm, dass HDMI fehlt. Diverse Geräte unterstützen 4k nur über HDMI. (z.B. Mac Mini)

2) Wie kann ein Monitor mit einem so krassen Gelbstich noch als gut bezeichnet werden ? Delta-Werte von 7 und mehr sind eine Katastrophe. Pfui Teufel.
Zu 2) Das entsprechende Ergebnis der Flächenhomogenität ist transparent in der Gesamtbewertung aufgeführt (--). Bitte auch berücksichtigen, dass unsere äußeren Messpositionen deutlich näher an den Rändern liegen, als beispielsweise in ISO 12646 definiert.
Hallo Denis,

darf ich fragen was du für ne Kamera verwendest?

lg
Das war eine Blackmagic Cinema Kamera (2.5K) – allerdings nicht meine.
Haha habe ich mir gedacht! Echt das erste, woran ich dachte: Boah der Dynamik-Bereich!

ich habe die kamera selbst nicht aber mit sehr viel Bild-Material davon gespielt. Wollte sie mir ursprünglich kaufen aber es muss ein sinnvolle Mount-Variante kommen statt Canon.
Woher stammt denn die Information, es liege beim verbauten Panel VA-Technologie zugrunde? Auf offiziellen ASUS-Seiten wird dazu nichts angegeben, die Panel-Spezifikation weist lediglich den Marketingbegriff "ASV" aus, der an keine Technologie gebunden ist und auch in der jüngeren Vergangenheit schon für IPS-Mode Displays in Mobilgeräten in Gebrauch war. Die hier vorgestellten Ergebnisse zu ANSI-Kontrast und Blickwinkelcharakteristik sprechen sogar eindeutig für eine IPS-Variante! Das halte ich beim Bewertungsmaßstab für eine wichtige Grundlage, die in einer so renommierten Testredaktion wie PRAD nicht leichtfertig verwechselt werden sollte.
Was bedeutet denn ASV? Advanced Super View, was auch unter der Bezeichnung ASVA (Axially Symmetric Vertical Alignment) geläufig ist. http://en.wikipedia.org/wiki/Thin-film-transistor_liquid-crystal_display#Advanced_super_view_.28ASV.29
Diese Bedeutung ist mir schon bekannt, allerdings wird der Begriff ASV eben doch nicht nur für die im Wikipedia-Artikel aufgeführte Technologie verwendet, sondern bei Sharp neuerdings auf alles draufgeschrieben, was größere Blickwinkel bietet. Daher kann ich nur http://de.wikipedia.org/wiki/Ententest entgegenhalten. Ein vermeintliches VA-Panel, was aussieht wie ein IPS-Panel und sich verhält wie ein IPS-Panel, wirft doch Fragen auf.

Weitere klare Indizien hier: http://www.youtube.com/watch?v=BecSS-fnKhU
Leichtfertig wurde hier nichts verwechselt, zumal die Bewertung von Blickwinkelstabilität und Kontrastumfang davon unberührt bliebe. Mir liegen derzeit zwei widersprüchliche Angaben vom Hersteller selbst vor. Sobald wir eine eindeutige Klärung haben, wird das nachgereicht.

Im Bericht wurde deutlich auf die sehr guten Blickwinkeleigenschaften des Panels hingewiesen. Das spricht – zusammen mit dem mäßigen Kontrastumfang – tatsächlich für eine IPS-Variante (besonders die ausbleibenden Gradationsverschiebungen). Die hohe Kontraststabilität kann man eher mit einem VA-Panel in Verbindung bringen. Spezielle Polarisationsfolien, die auch bei IPS-Varianten starke Verbesserungen erzielen, führten bislang immer zu charakteristischen "Farbflecken", die hier nicht auftreten.

http://www.prad.de/new/monitore/test/2012/test-eizo-cg246-teil8.html#Blickwinkel

Wir bleiben dran.

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