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TESTBERICHT: Asus PQ321QE Teil 6


Deinterlacing

Der Asus PQ321QE verbaut einen Deinterlacer, der in der europäischen Variante aufgrund der fehlenden HDMI-Eingänge aber nicht benötigt wird. Entsprechende Tests entfallen.

Signalpegel und Farbmodell

Am DisplayPort-Eingang werden digitale RGB- und YCbCr-Signale verarbeitet. Standardmäßig wird der volle Dynamikbereich unterstellt (PC-Level, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 0-255). Über eine entsprechende OSD-Einstellung können auch Signale mit eingeschränktem Dynamikbereich (PC-Level, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 16-235) korrekt dargestellt werden.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist gut. Leichte Aufhellungen am oberen Rand und in der unteren rechten Ecke treten erst in vollkommen dunkler Umgebung und bei annähernd voller Bildschirmhelligkeit stärker hervor. Blickwinkelbedingte Unregelmäßigkeiten bleiben bei frontaler Betrachtung aus.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75%, 50%, 25% Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft.

Die Flächenhomogenität überzeugt leider nicht. Insbesondere im linken Randbereich ist eine starke Gelbverfärbung auszumachen. Die Messwerte bestätigen diesen Eindruck. Im mittleren Sichtbereich sind die Abweichungen aber weniger dramatisch. Die Helligkeitsverteilung fällt über die gesamte Fläche deutlich gleichmäßiger aus. Eine gute Bewertung wird hier nur sehr knapp verfehlt.

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Asus PQ321QE – STD-Bildmodus, D65.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 400 cd/m². Das liegt ein gutes Stück über der Werksangabe von 350 cd/m².

Leuchtdichte Weiß (STD-Bildmodus):

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
100% 400,8 cd/m² 393,0 cd/m² 365,1 cd/m² 335,5 cd/m²
50% - 220,3 cd/m² - -
0% - 55,1 cd/m² - -

Leuchtdichte Schwarz (STD-Bildmodus):

Helligkeit  
100% 0,53 cd/m²
50% 0,29 cd/m²
0% 0,07 cd/m²

Das Kontrastverhältnis liegt über die gesamte Spannbreite der Einstellungen bei rund 750:1. Der Helligkeitsregler beeinflusst somit ausschließlich die Intensität der Hintergrundbeleuchtung. Für ein modernes ASV-Panel ist der Kontrastumfang mäßig, allerdings verspricht auch das Datenblatt nicht deutlich mehr (800:1). Hier scheint insbesondere die IGZO-Implementierung ihren Tribut zu fordern.

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10 Kommentare vorhanden


Entschuldigung aber hat Asus neuerdings den ***** offen ? Die bauen ein 3000 Euro 32" 4K Display mit so´ner PWM Steuerung ?
Ist doch einfach nur noch lächerlich !
1) Saudumm, dass HDMI fehlt. Diverse Geräte unterstützen 4k nur über HDMI. (z.B. Mac Mini)

2) Wie kann ein Monitor mit einem so krassen Gelbstich noch als gut bezeichnet werden ? Delta-Werte von 7 und mehr sind eine Katastrophe. Pfui Teufel.
Zu 2) Das entsprechende Ergebnis der Flächenhomogenität ist transparent in der Gesamtbewertung aufgeführt (--). Bitte auch berücksichtigen, dass unsere äußeren Messpositionen deutlich näher an den Rändern liegen, als beispielsweise in ISO 12646 definiert.
Hallo Denis,

darf ich fragen was du für ne Kamera verwendest?

lg
Das war eine Blackmagic Cinema Kamera (2.5K) – allerdings nicht meine.
Haha habe ich mir gedacht! Echt das erste, woran ich dachte: Boah der Dynamik-Bereich!

ich habe die kamera selbst nicht aber mit sehr viel Bild-Material davon gespielt. Wollte sie mir ursprünglich kaufen aber es muss ein sinnvolle Mount-Variante kommen statt Canon.
Woher stammt denn die Information, es liege beim verbauten Panel VA-Technologie zugrunde? Auf offiziellen ASUS-Seiten wird dazu nichts angegeben, die Panel-Spezifikation weist lediglich den Marketingbegriff "ASV" aus, der an keine Technologie gebunden ist und auch in der jüngeren Vergangenheit schon für IPS-Mode Displays in Mobilgeräten in Gebrauch war. Die hier vorgestellten Ergebnisse zu ANSI-Kontrast und Blickwinkelcharakteristik sprechen sogar eindeutig für eine IPS-Variante! Das halte ich beim Bewertungsmaßstab für eine wichtige Grundlage, die in einer so renommierten Testredaktion wie PRAD nicht leichtfertig verwechselt werden sollte.
Was bedeutet denn ASV? Advanced Super View, was auch unter der Bezeichnung ASVA (Axially Symmetric Vertical Alignment) geläufig ist. http://en.wikipedia.org/wiki/Thin-film-transistor_liquid-crystal_display#Advanced_super_view_.28ASV.29
Diese Bedeutung ist mir schon bekannt, allerdings wird der Begriff ASV eben doch nicht nur für die im Wikipedia-Artikel aufgeführte Technologie verwendet, sondern bei Sharp neuerdings auf alles draufgeschrieben, was größere Blickwinkel bietet. Daher kann ich nur http://de.wikipedia.org/wiki/Ententest entgegenhalten. Ein vermeintliches VA-Panel, was aussieht wie ein IPS-Panel und sich verhält wie ein IPS-Panel, wirft doch Fragen auf.

Weitere klare Indizien hier: http://www.youtube.com/watch?v=BecSS-fnKhU
Leichtfertig wurde hier nichts verwechselt, zumal die Bewertung von Blickwinkelstabilität und Kontrastumfang davon unberührt bliebe. Mir liegen derzeit zwei widersprüchliche Angaben vom Hersteller selbst vor. Sobald wir eine eindeutige Klärung haben, wird das nachgereicht.

Im Bericht wurde deutlich auf die sehr guten Blickwinkeleigenschaften des Panels hingewiesen. Das spricht – zusammen mit dem mäßigen Kontrastumfang – tatsächlich für eine IPS-Variante (besonders die ausbleibenden Gradationsverschiebungen). Die hohe Kontraststabilität kann man eher mit einem VA-Panel in Verbindung bringen. Spezielle Polarisationsfolien, die auch bei IPS-Varianten starke Verbesserungen erzielen, führten bislang immer zu charakteristischen "Farbflecken", die hier nicht auftreten.

http://www.prad.de/new/monitore/test/2012/test-eizo-cg246-teil8.html#Blickwinkel

Wir bleiben dran.

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