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TESTBERICHT: Asus PQ321QE Teil 7


Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Allerdings werden weitere, farbmetrische Veränderungen nicht oder nur unzureichend in die Angabe einbezogen.

Blickwinkel des Asus PQ321QE.

Das ASV-Panel weist eine für die zugrunde liegende VA-Technologie ungewöhnlich hohe Blickwinkelstabilität auf. Farbton- und Gradationsveränderungen bleiben auf geringem Niveau. Uns ist derzeit kein VA-Panel bekannt, das mit ähnlich positiven Blickwinkeleigenschaften aufwarten kann. Selbst IPS-Panels erreichen bestenfalls nur wenig bessere Ergebnisse. Sie übertreffen den PQ321QE aber in Sachen Kontrastumfang, ganz zu schweigen von den erwähnten VA-Derivaten.

Besonders erfreulich ist die Kontraststabilität. Dunkle Tonwerte hellen sich aus dem Winkel kaum auf – ein Schwachpunkt von Bildschirmen mit IPS-Panel, der hier nur durch spezielle Polarisationsfolien abgemildert werden kann.

Die Schwarzdarstellung ist auch aus dem Winkel sehr homogen.

Farbmetrische Tests

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Die folgenden Darstellungen basieren auf den farbmetrischen Daten nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt. Das Bezugsweiß für die Aufbereitung in Lab ist D50 (adaptiert mit Bradford).

Weißes Volumen: Bildschirmfarbraum
Schwarzes Volumen: Referenzfarbraum
Buntes Volumen: Schnittmenge
Vergleichsziele: sRGB, AdobeRGB, ECI-RGB v2, ISO Coated v2 (ECI)

Farbraum Abdeckung
ISO coated V2 89,7 %
sRGB 91,7 %
AdobeRGB 67,6 %
ECI-RGB v2 63,5 %

Der von einem LC-Bildschirm erzielte Farbumfang ergibt sich aus der Charakteristik von Panelfiltern und Hintergrundbeleuchtung. Im Falle des Asus PQ321QE kann man ohne größere Kompromisse mit sRGB-Inhalten arbeiten. Das Farbraumvolumen bleibt leicht hinter dem von anderen Bildschirmen mit optimierter W-LED-Hintergrundbeleuchtung zurück. Größere Arbeitsfarbräume wie AdobeRGB werden nicht hinreichend abgedeckt.

Auch die Proofsimulation unterliegt empfindlichen Einschränkungen. Wer einen Bildschirm für Grafik- und Prepress-Aufgaben benötigt, sollte daher auf den Auflösungsvorteil verzichten und ein Gerät mit WCG-CCFL-, RGB-LED-, oder GB-r-LED-Hintergrundbeleuchtung ordern.

Abdeckung ISO Coated v2

Abdeckung sRGB

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10 Kommentare vorhanden


Entschuldigung aber hat Asus neuerdings den ***** offen ? Die bauen ein 3000 Euro 32" 4K Display mit so´ner PWM Steuerung ?
Ist doch einfach nur noch lächerlich !
1) Saudumm, dass HDMI fehlt. Diverse Geräte unterstützen 4k nur über HDMI. (z.B. Mac Mini)

2) Wie kann ein Monitor mit einem so krassen Gelbstich noch als gut bezeichnet werden ? Delta-Werte von 7 und mehr sind eine Katastrophe. Pfui Teufel.
Zu 2) Das entsprechende Ergebnis der Flächenhomogenität ist transparent in der Gesamtbewertung aufgeführt (--). Bitte auch berücksichtigen, dass unsere äußeren Messpositionen deutlich näher an den Rändern liegen, als beispielsweise in ISO 12646 definiert.
Hallo Denis,

darf ich fragen was du für ne Kamera verwendest?

lg
Das war eine Blackmagic Cinema Kamera (2.5K) – allerdings nicht meine.
Haha habe ich mir gedacht! Echt das erste, woran ich dachte: Boah der Dynamik-Bereich!

ich habe die kamera selbst nicht aber mit sehr viel Bild-Material davon gespielt. Wollte sie mir ursprünglich kaufen aber es muss ein sinnvolle Mount-Variante kommen statt Canon.
Woher stammt denn die Information, es liege beim verbauten Panel VA-Technologie zugrunde? Auf offiziellen ASUS-Seiten wird dazu nichts angegeben, die Panel-Spezifikation weist lediglich den Marketingbegriff "ASV" aus, der an keine Technologie gebunden ist und auch in der jüngeren Vergangenheit schon für IPS-Mode Displays in Mobilgeräten in Gebrauch war. Die hier vorgestellten Ergebnisse zu ANSI-Kontrast und Blickwinkelcharakteristik sprechen sogar eindeutig für eine IPS-Variante! Das halte ich beim Bewertungsmaßstab für eine wichtige Grundlage, die in einer so renommierten Testredaktion wie PRAD nicht leichtfertig verwechselt werden sollte.
Was bedeutet denn ASV? Advanced Super View, was auch unter der Bezeichnung ASVA (Axially Symmetric Vertical Alignment) geläufig ist. http://en.wikipedia.org/wiki/Thin-film-transistor_liquid-crystal_display#Advanced_super_view_.28ASV.29
Diese Bedeutung ist mir schon bekannt, allerdings wird der Begriff ASV eben doch nicht nur für die im Wikipedia-Artikel aufgeführte Technologie verwendet, sondern bei Sharp neuerdings auf alles draufgeschrieben, was größere Blickwinkel bietet. Daher kann ich nur http://de.wikipedia.org/wiki/Ententest entgegenhalten. Ein vermeintliches VA-Panel, was aussieht wie ein IPS-Panel und sich verhält wie ein IPS-Panel, wirft doch Fragen auf.

Weitere klare Indizien hier: http://www.youtube.com/watch?v=BecSS-fnKhU
Leichtfertig wurde hier nichts verwechselt, zumal die Bewertung von Blickwinkelstabilität und Kontrastumfang davon unberührt bliebe. Mir liegen derzeit zwei widersprüchliche Angaben vom Hersteller selbst vor. Sobald wir eine eindeutige Klärung haben, wird das nachgereicht.

Im Bericht wurde deutlich auf die sehr guten Blickwinkeleigenschaften des Panels hingewiesen. Das spricht – zusammen mit dem mäßigen Kontrastumfang – tatsächlich für eine IPS-Variante (besonders die ausbleibenden Gradationsverschiebungen). Die hohe Kontraststabilität kann man eher mit einem VA-Panel in Verbindung bringen. Spezielle Polarisationsfolien, die auch bei IPS-Varianten starke Verbesserungen erzielen, führten bislang immer zu charakteristischen "Farbflecken", die hier nicht auftreten.

http://www.prad.de/new/monitore/test/2012/test-eizo-cg246-teil8.html#Blickwinkel

Wir bleiben dran.

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