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TESTBERICHT: BenQ VW2430H Teil 3


OSD

OSD-Popup-Menü nach erstmaliger Touchfeld-Aktivierung (Handbuch: BenQ).

Aufbau des eigentlichen OSD-Menüs zur Bedienung einzelner Einstellungen (Handbuch: BenQ).

Die Overdrive-Funktion des VW2430H verbirgt sich hinter der AMA-Einstellung im OSD-Untermenü "Bild" auf der zweiten Seite. Sie lässt sich in drei Stufen regulieren: "Aus", "Hoch" und "Premium".

Neben der Einstellung der Farbtemperatur bietet das OSD einige voreingestellte Bildmodi. Hier finden sich spezielle Profile für Text-Anwendungen, Bild-Betrachtung, Video-Darstellung oder Spiel. Die meisten dieser Profile eignen sich jedoch nur bedingt für entsprechende Anwendungen.

Beispielsweise zeigt das Profil "Spiele" deutlich kräftigere Farben, was aber unter Anderem durch eine starke Überzeichnung von Objekten erkauft wird. Konturen zeigen dadurch Farbabweichungen und feine Details gehen verloren.

Bildqualität

Die Helligkeit des AMVA-Panels ist ab Werk auf das Maximum eingestellt und zeigt dabei eine Leuchtstärke von 321 cd/m². Das ist in den allermeisten Fällen deutlich zu viel und sollte auf ein geeignetes Niveau reduziert werden. Das Bild zeigt sich auch ohne Kalibrierung kontrastreich und farbenfroh. Die Verteilung der Helligkeit scheint größtenteils gleichmäßig, zeigt aber zum oberen Rand hin eine leichte Abschwächung.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Gamma 3 und Bildmodus Standard. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Die Differenzierbarkeit dunkler Grauwerte hängt stark von der Sitzposition ab. Sitzt man mit den Augen genau in der Mitte des Bildes, lassen sich Schwarztöne erst ab einem Wert von 10 vom Hintergrund unterscheiden.

Bei leicht erhöhter Sitzposition mit Augen auf Höhe der Bildschirm-Oberkante lassen sich bereits Werte ab 3 differenzieren. Bei Weißtönen verhält sich der VW2430H stabiler. Hier lassen sich Werte bis 253 erkennen.

Das Display zeigt fast kein Banding. Dithering ist uns überhaupt nicht aufgefallen.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung bei schwarzem Bild ist gut, aber nicht fehlerfrei. In den unteren Ecken des Displays zeigt sich eine bläuliche Einstrahlung, die auch bei reduzierter Helligkeit noch sichtbar bleibt. Der Verlauf ist aber dezent und fällt nur wenig auf. Clouding und Aufhellungen in der Bildmitte bleiben jedoch aus.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

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2 Kommentare vorhanden


Danke für den Test. Hört sich doch soweit mit dem hohen Kontrast und der einstellbaren Spielefähigkeit gut an, um meinen defekten OLED zu ersetzen. Das Ausleuchtungsproblem mag bei anderen Geräten besser (oder schlecher) sein.
Ergonomie egal bei 200 €. Mein OLED stand direkt hinter der Tastatur und ließ sich gar nicht verstellen. ;-)

Kann man dem kalibrierten Bild auch durch den Grafiktreiber näher kommen?
Wie weit ist die Vorgabe aus dem PDF (Brightness 21, Contrast 50, RGB Gain 100 100 98, Gradation 2) vom kalibrierten Bild entfernt?
Die Wert aus dem PDF-Dokument können nur als Rahmen dienen. Das was die Grafikkarte nachher verändert, können wir leider nicht abbilden.

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