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TESTBERICHT: BenQ VW2430H Teil 7


Sound

Mittels dem vorhandenen 3,5 Millimeter Klinke-Ausgang können Kopfhörer oder Lautsprecher angeschlossen werden. Das Audio-Signal wird dabei ausgehend vom zugespielten HDMI-Signal vom Monitor an den analogen Ausgang weiter geschleift.

Integrierte Lautsprecher für eine direkte Audio-Ausgabe besitzt der VW2430H nicht. Über eine der Schnellzugriffs-Tasten des OSD lässt sich die Lautstärke des durchgeleiteten Signals justieren.

DVD und Video

Für den optimalen Video-Genuss ist ein guter Kontrast und ein entsprechend niedriger Schwarzwert nötig. Beides bietet der VW2430H. Das farbenfrohe Bild zeigt gerade bei Filmen seine Stärke. Die Reaktionszeit und damit verbundene Negativeffekte lassen sich durch Veränderung der AMA-Funktion auf die eigenen Bedürfnisse einstellen.

Der HDMI-Eingang macht das Display Multimedia-tauglich. Gerade dunkle Szenen profitieren beim VW2430H vom verbauten AMVA-Panel.

Film "Inglorious Basterds".

Skalierung und Deinterlacing

Beim Darstellen niedrigerer Auflösungen steht im OSD eine Funktion zur Veränderung des angezeigten Seitenverhältnisses zur Verfügung. Es lässt sich dabei zwischen den Einstellungen "Voll" und "Seitenverhältnis" wählen. Letztere Einstellung steht nur zur Verfügung, wenn das Seitenverhältnis des Bildinhaltes vom nativen Seitenverhältnis des Bildschirms abweicht. Bei Aktivierung wird das Bild im korrekten Seitenverhältnis, aber auf maximale Größe gezogen dargestellt. Bei der Einstellung "Voll" wird das Bild auf Vollbild gestreckt.

In seltenen Fällen verhält sich der VW2430H merkwürdig. Auflösungen wie 1.152 x 768 und 1.280 x 960 werden zwar gestreckt, das Display generiert aber zusätzlich schmale schwarze Balken oben und unten. Bei der Auflösung 1.600 x 1.024 hingegen werden an den Seiten links und rechts zusätzliche Ränder eingeblendet. Dies lässt sich offenbar nicht unterdrücken und bleibt auch bei Umstellung auf "Seitenverhältnis" zusätzlich zu den zu erwartenden Rändern bestehen. Alle anderen Auflösungen verhalten sich korrekt.

Auflösungen im Interlaced-Modus werden angezeigt, jedoch zittert das Bild stark. Dies geschieht bei allen getesteten Auflösungen: 1080i, 576i und 480i. Das dargestellte Bild kann man so nur im Notfall nutzen.

Overscan

Der BenQ VW2430H bietet im OSD-Menü keine Overscan-Funktion. Davon abgesehen zeigt das Display während des Tests auch kein eigenständiges Overscanning. Auch am externen Zuspieler, angeschlossen über HDMI, wird kein Overscan angewendet.

Farbmodelle und Signallevel

Der Vollständigkeit halber wurde der VW2430H von uns bezüglich der Farbmodelle und des Signallevels getestet. Dazu wurde der Monitor an einen externen Zuspieler angeschlossen. Es zeigte sich, dass das Display entsprechendes Video-Material im 2:2 Film-Modus wie im 3:2 NTSC-Modus ohne Moiré-Effekte darstellt. Zudem stellten wir fest, dass der VW2430H das Signallevel beschränkt und so nur Graustufen von 16 bis 235 darstellt.

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2 Kommentare vorhanden


Danke für den Test. Hört sich doch soweit mit dem hohen Kontrast und der einstellbaren Spielefähigkeit gut an, um meinen defekten OLED zu ersetzen. Das Ausleuchtungsproblem mag bei anderen Geräten besser (oder schlecher) sein.
Ergonomie egal bei 200 €. Mein OLED stand direkt hinter der Tastatur und ließ sich gar nicht verstellen. ;-)

Kann man dem kalibrierten Bild auch durch den Grafiktreiber näher kommen?
Wie weit ist die Vorgabe aus dem PDF (Brightness 21, Contrast 50, RGB Gain 100 100 98, Gradation 2) vom kalibrierten Bild entfernt?
Die Wert aus dem PDF-Dokument können nur als Rahmen dienen. Das was die Grafikkarte nachher verändert, können wir leider nicht abbilden.

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