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TESTBERICHT: BenQ XL2720T Teil 2


Technik

Betriebsgeräusch

Der XL2720T verhielt sich im Test völlig geräuschlos. Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 100 % < 27,0 W 31,5 W
Werkseinstellung 100 % - 31,5 W
Arbeitsplatz 140 cd/m² 26 % - 22,0 W
Betrieb minimal 0 % - 18,7 W
Standby-Modus - < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet - - 0,2 W

* Messwerte ohne USB

BenQ nennt einen Maximalverbrauch von 27 Watt nach Energy Star Kriterien. Wir messen bei maximaler Helligkeit 31,5 Watt ohne USB-Verbraucher. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz sind es 22 Watt, die Effizienz liegt somit bei guten 1,21 cd/W.

Einen mechanischen Ausschalter gibt es nicht. Der elektronische Fronttaster senkt den Verbrauch in Aus-Stellung auf 0,2 Watt, im Standby-Modus mit leuchtender Betriebsanzeige sind es 0,3 Watt. Die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden weit übertroffen.

Anschlüsse

Vielseitig zeigt sich der XL2720T bei den Anschlüssen. Neben einem VGA- und einem DVI-Anschluss befinden sich auf der Rückseite noch zwei HDMI-Schnittstellen, jeweils ein Anschluss für Mini-USB, USB Typ-A und USB Typ-B sowie ein Display-Port.

Auswahl: Hervorragend die umfangreichen Signaleingänge.

Jedoch genügt dem Hersteller diese Auswahl bei weitem nicht, sodass er dem Kunden seitlich noch einmal 2 USB-Buchsen und einen Kopfhörerausgang spendiert.

Seitliche USB- und Audio-Anschlüsse.

Bedienung

Der Einzug in die High-End Klasse für Gamer sorgt auch für Besonderheiten bei der Bedienung. Insgesamt gibt es sechs Monitortasten, die sich an der rechten Bildschirmseite befinden. Ganz oben befindet sich die Taste für den Bildmodus, darunter gibt es Möglichkeiten zur Anzeigeeinstellung. Die Taste für die intelligente Anpassung ist nur im VGA Modus wählbar und sämtliche anderen Einstellungen sind über die Menütaste anwählbar, die sich über die unterste Taste wieder schließen lässt.

Einen Netzschalter gibt es nicht, lediglich eine On-/Off-Taste, die allerdings nichts für schwache Nerven ist. Nur ein sehr kurzes und schnelles Drücken verhilft dem Nutzer Strom zu sparen. Insgesamt wirken alle Tasten relativ träge und unpräzise, sodass die Geduld von manchen Benutzern auf die Probe gestellt wird.

Tasten reagieren nicht präzise.

Allerdings sind die Monitortasten noch keine Besonderheit in der Bedienung. Vielmehr fällt hier die alternative Bedienung ins Gewicht, denn neben der standardisierten Form liefert BenQ eine kleine Fernbedienung mit, die mittels USB an den XL2720T gesteckt und seitlich am Fuß eingehakt werden kann. Mit der Fernbedienung lässt sich mittels Menütaste und Rad alles bequem erreichen. Zudem bietet die Fernbedienung ebenfalls die Möglichkeit über 3 Schnelltasten auf benutzerspezifische Einstellungen zu wechseln.

Praktischer als die Monitortasten, die mitgelieferte kabelgebundene Fernbedienung.

OSD

Auch wenn beim ersten Tastenanschlag das Menü viel zu simple erscheint, offenbart sich beim näheren Hinsehen ein System mit mehreren Ebenen. Die ersten Einstellungsmöglichkeiten sind Bildmodus, Anzeigemodus, intelligente Anpassung und Menü. Im Bildmodus kann der Nutzer zwischen den einzelnen Profilen unterscheiden. Hier können schnelle Anpassungen je nach Situation vorgenommen werden.

Neben 3 benutzerdefinierten Profilen gibt es hier auch eine voreingestellte Auswahl für Filme, Ego-Shooter, Rollenspiele usw. Der Anzeigemodus hingegen definiert die Nutzung der Displayfläche. Erst hier wird einem klar, warum BenQ besonders im eSports Fuß fassen konnte, denn neben einer einfachen Vollbildskalierung können auch Einstellungen für z.B. 24 Zoll oder 21 Zoll gewählt werden, was Spielern, die kleinere Monitore gewohnt sind, stark entgegen kommt.

OSD Hauptmenü (aus: Handbuch BenQ).

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5 Kommentare vorhanden


Hallo,

wird der 3D Modus noch nachgereicht / getestet?
Ich hatte extra bezahlt um mich darüber zu informieren. Lg Micha
Der Test umfasst alle die Punkte, die wir generell testen. Verändert wird nichts mehr. Nvidias Geforce 3D Vision ist ja nicht im Lieferumfang enthalten, obwohl es unterstützt wird. Nur diese Anschaffung muss ja separat erfolgen.
Hallo,
ich habe ebenfalls extra für den Test bezahlt, um mehr über den 3D Modus zu erfahren.
Beim Asus VG278HE wurde ja auch der 3D Modus getestet, obwohl das Nvidia 3D Vision Kit 2 nicht Teil des Lieferumfangs ist.
Ich bitte um Ergänzung und mehr Information zum 3D-Modus.
Herzlichen Dank!

Im Punkt Reaktionsverhalten:
"Der Durchschnittswert über alle 15 Messpunkte geht dadurch letztlich „nur“ von 4,2 Millisekunden bei 60 Hz auf 3,2 Millisekunden bei 120 Hz zurück.[...]"

Nach der abgebildeten Grafik ergeben sich aber nicht 3,2 Millisekunden, sondern 3,1 Millisekunden.

BG
Latenzzeit:

"Bei 60 Hz ist die Signalverzögerung des XL2720T mit 5,8 Millisekunden nicht besonders kurz, aber völlig akzeptabel. Zusammen mit der halben mittleren Bildwechselzeit von 5,8 Millisekunden (Premium) ergibt sich mit 7,9 Millisekunden eine kurze mittlere Gesamtlatenz."

Die zweite "5,8" ist eine 2,1.

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