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TESTBERICHT: Dell S2340T Teil 3


OSD

Ein Druck auf eine beliebige Taste öffnet die erste Instanz des OSD. Hier sind per Schnellzugriff die Einstellungen für Farbmodus und Kontrast / Helligkeit zu erreichen. Ein weiterer Tastendruck öffnet dann das vollständige OSD-Hauptmenü.

Menü für Helligkeit und Kontrast

Im Hauptmenü angekommen, findet man sich intuitiv zurecht. Nach kurzer Zeit geht die Bedienung des OSD flüssig von der Hand, die leichte Verzögerung zwischen Tastendruck und OSD-Reaktion birgt aber noch Verbesserungspotential.

Die meisten Einstellmöglichkeiten sind selbsterklärend, einige jedoch sind unzutreffend übersetzt und erfordern einen Blick in das Handbuch.

Unverständlich: "Grün-Modus - Auf"

Teilweise belustigend, in dieser Preisklasse aber eher peinlich sind diverse Übersetzungsfehler in den Texten des OSD. Da wird aus einem "An" ein "Auf" und für das VGA-Signal kann man die "Pixeluhr" einstellen.

MultiTouch

Als eigentlicher Kaufgrund für den Dell S2340T steht die Multitouch-Funktion, die ein Windows 8 basierendes System interaktiv bedienbar macht. Dafür optimiert, erkennt der kapazitive Touch bis zu 10 Punkte auf dem Display. Das ermöglicht bequemes scrollen, tippen, Elemente verschieben und die Eingabe von Daten via Soft-Keyboard.

Nach dem Verbinden mit dem PC wird der S2340T unter Windows 8 sofort erkannt und der Touchtreiber installiert. Die kurze Kalibrier-Routine schließt die Installation ab und die Touchfunktion steht zur Verfügung.

Die speziell für Windows 8 vorgesehene Apps sind durch große Bedienflächen optimal per Finger zu bedienen, die von Microsoft erdachten Wisch-Gesten werden problemlos erkannt und ausgeführt. Selbst herkömmliche Anwendungen auf dem Desktop können mit etwas Übung bedient werden, dazu empfiehlt sich jedoch die vergrößerte Darstellung in der Systemsteuerung zu aktivieren.

Naturgemäß sind nach einiger Zeit der Benutzung diverse Schmierer und Verschmutzungen auf dem Monitor nicht zu vermeiden, die Oberfläche des S2340T lässt sich jedoch leicht reinigen. Als kleiner Kritikpunkt fällt während der Bedienung auf, dass die Finger auf der Kunststoffoberfläche nicht so reibungslos gleiten wie auf den Glasflächen vergleichbarer Produkte.

Links die Metro Overfläche von Win 8 ist Touch-Optimiert und rechts Fingerspuren auf dem Display.

Besonderheiten

Für den Betrieb mit portablen Rechnern bietet der S2340T eine „Ein-Kabel-Lösung“ für bequemes Anschließen und Nutzen aller Funktionen. Über den USB 3.0 Anschluss wird dann das Grafik- und Audiosignal zum Monitor, die Touchsignale und die Bilder der eingebauten Kamera zurück zum PC übertragen.

USB-Grafikübertragung

Die Übertragung der Bildsignale per USB setzt auf den DisplayLink-Standard. PC-seitig wird mittels mitgelieferter Treiber eine virtuelle Grafikkarte installiert, die die Videosignale über das USB-Kabel an den Monitor schickt. Bei eher statischen Bildschirminhalten (z.B. Mauszeiger & Cursor bei Textverarbeitung) funktioniert das recht flüssig. Bei großen Änderungen des Inhalts, wie z.B. Scrollen der Metro-Oberfläche oder sogar Videowiedergabe steigt die Prozessorlast stark an und es kommt zu Komprimierungsartefakten und Bildaussetzern.

WebCam

Mittig im oberen Displayrahmen integriert befindet sich die WebCam mit 1920x1080 Auflösung. Die Bildqualität bei ausreichender Beleuchtung ist gut, bei wenig Licht ist die Qualität unzureichend.

Bildqualität

Wie von seinen Display-Kollegen schon gewohnt, schaut man auch beim S2340T auf eine glänzende Scheibe, die die Front des Dells abdeckt. In heller Umgebung ist das rückwärtige Spiegelbild deutlich zu erkennen, man sollte daher bei der Auswahl des Aufstellungsorts auf Lichtquellen und Fenster achten.

Nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellung stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit: 75, Kontrast: 75, Farbmodus: Standard, Bildverbesserung: Aus, Schärfe: 50. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

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3 Kommentare vorhanden


Warum steht unter dem "Backlight" Bild : "PWM-gesteuertes LED-Backlight (360 Hz)"?
Falsche Bildunterschrift, habe es korrigiert. Danke für den Hinweis.
Dell scheint echt Schwierigkeiten zu haben, Monitore ohne Bleeding zu produzieren.

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