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TESTBERICHT: Dell S2340T Teil 4


Graustufen

Der Grauverlauf ist in der Werkseinstellung sehr gut. Es sind weder Fehlfarben noch Banding zu sehen.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendarstellung schneidet der S2340T super ab: Die hellen Stufen sind komplett erkennbar, im dunklen Bereich fehlt die letzte Stufe von Schwarz. Der Einblickwinkel muss wirklich massiv Richtung Herstellerangaben vergrößert werden, um die Abstufungen in den Endbereichen nicht mehr erkennen zu können.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Schon mit bloßem Auge fällt im linken unteren Bereich eine Aufhellung auf, die als einzige Inhomogenität zu nennen ist. Bei genauerer Untersuchung stellen wir fest, dass sich dieser helle Fleck bei leichtem Druck auf den Rand des Gehäuses verstärkt. Hier liegt eventuell ein Montagefehler bei unserem Testgerät vor, der das eingebaute Panel an dieser Stelle mechanisch belastet und so diesen Aufhellungs-Effekt hervorruft.

Das zweite Bild bei längerer Belichtungszeit macht den Problembereich noch deutlicher sichtbar. Abgesehen von dieser einen Stelle ist die Ausleuchtung aber sehr homogen.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Die seitliche Blickwinkelabhängigkeit ist außerordentlich gering, bei der Betrachtung von unten überzieht allerdings schnell ein heller Schleier das dargestellte Bild.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Der Dell S2340T deckt bei unseren Messungen einen Helligkeitsbereich (Weißwert) von 39 bis 263 cd/m² ab, das passt für vollkommen dunkle bis hin zu hellen Umgebungen. In sonnendurchfluteten Räumen kann es allerdings knapp werden. Der Helligkeitsregler arbeitet linear, die empfohlene Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² entspricht einer Reglerstellung von 44 Prozent.

Die Schwarzwerte des IPS-Panels sind typisch für die aktuellen Vertreter dieser Bauart. Wir messen Werte zwischen 0,04 und 0,27 cd/m², daraus errechnet sich ein knapp sehr gutes Kontrastverhältnis von rund 1.000:1. Mit dem bloßen Auge betrachtet ist das Schwarz hinreichend tief, bei weit aufgedrehtem Helligkeitsregler kann es mit den AMVA-Mitbewerbern allerdings nicht mithalten.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Der Mittelwert für die Ausleuchtung erhält mit 92 Prozent eine gute Note. Allerdings zeigt die Messsonde doch mehrere Bereiche mit zweistelligen Prozentwerten in der rechten Hälfte des Bildschirms. Perfekt ist die Verteilung also nicht, aber alle Messpunkte liegen noch unterhalb der Sichtbarkeitsgrenze (20 Prozent).

Die farbliche Homogenität fällt fast schon sehr gut aus: der Mittelwert von 0,9 ist hervorragend, das Maximum von 2,3 ist auf zwei Ausrutscher in der linken unteren Ecke zurückzuführen. Mit dem bloßen Auge betrachtet wirkt das weiße Testbild sehr gleichmäßig, auffällige Problemzonen finden wir nicht.

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3 Kommentare vorhanden


Warum steht unter dem "Backlight" Bild : "PWM-gesteuertes LED-Backlight (360 Hz)"?
Falsche Bildunterschrift, habe es korrigiert. Danke für den Hinweis.
Dell scheint echt Schwierigkeiten zu haben, Monitore ohne Bleeding zu produzieren.

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