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TESTBERICHT: Dell S2340T Teil 6


Interpolation

Zur Einstellung des gewünschten Bildformats stehen beim S2340T drei Möglichkeiten zur Auswahl. Unabhängig vom Ursprungsformat des Eingangssignals hat man die Auswahl zwischen den Seitenverhältnissen 16:9 / 4:3 / 5:4. In dem gewählten Format wird das Bild auf die volle Panelhöhe von 1.080 Pixel skaliert. Eine Option zur pixelgenauen Darstellung gibt es nicht.

Der Bildschärferegler wirkt an allen Eingängen. Bei der Standardeinstellung 50 ist die Darstellung messerscharf. Erhöhen des Schärfewerts bringt keine sichtbare Änderung. Werte darunter zeichnen die Darstellung weich, ohne Nebeneffekte zu zeigen. Wir empfinden den Standardwert 50 als die beste Einstellung.

Testgrafik, links: 1.920 x 1.080 nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: 1.920 x 1.080 nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1.280 x 720 sieht man, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichter Unschärfe. Minimale Farbsäume treten an Stellen auf, die im Ursprungsmaterial einem starken Kontrastsprung im 1 Pixel Abstand aufweisen.

In allen interpolierten Auflösungen ist die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben leserlich.

Reaktionsverhalten

Den S2340T haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort ausgemessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Das Datenblatt nennt eine Reaktionszeit von 8 Millisekunden (GtG, typisch). Eine Overdrive-Option finden wir nicht. Wir vermessen den Monitor daher in der Werkseinstellung und erhalten 11,9 Millisekunden für Schwarz-Weiß sowie 8,6 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 10,9 Millisekunden.

Standard-Modus: Kurze Schaltzeiten, deutliche Überschwinger.

Derart kurze Schaltzeiten über den ganzen Helligkeitsbereich schafft ein IPS-Panel nur mit einem sehr aktiven Overdrive. Dementsprechend finden wir im Helligkeitsverlauf deutliche und teils auch starke Überschwinger.

Die Beschleunigung ist nicht abschaltbar. Farbzerfall bei schnellen Bewegungen im Bild (z.B. bei einem schnell verschobenen schwarzen Textfenster mit weißem Text) beobachten wir nicht.

Dell nennt nur eine Reaktionszeit, trotzdem testen wir noch, ob der Bildmodus die Schaltzeiten beeinflusst. Anders als z.B. beim S2740L findet die Messsonde hier aber keinen Unterschied.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim S2340T messen wir eine extrem kurze Signalverzögerung von nur 0,8 Millisekunden.

Bis zur Soll-Helligkeit sind ebenfalls nur 5,4 Millisekunden nötig, daraus ergibt sich die mittlere Gesamtlatenz zu sehr kurzen 6,2 Millisekunden. Auch wenn IPS-Panels in den letzten Jahren deutlich schneller geworden sind, ist dies dennoch ein hervorragend kurzer Wert.

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3 Kommentare vorhanden


Warum steht unter dem "Backlight" Bild : "PWM-gesteuertes LED-Backlight (360 Hz)"?
Falsche Bildunterschrift, habe es korrigiert. Danke für den Hinweis.
Dell scheint echt Schwierigkeiten zu haben, Monitore ohne Bleeding zu produzieren.

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