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TESTBERICHT: Dell U2713H Teil 3


Stromverbrauch

In puncto Leistungsaufnahme positioniert sich der DELL U2713H genau zwischen vergleichbaren Bildschirmen mit W-LED- und klassischer CCFL-Hintergrundbeleuchtung. Der Stromverbrauch konnte gegenüber letztgenannten immerhin um knapp 50 Prozent reduziert werden. Knapp 45 Watt bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m² gehen für ein 27-Zoll großes IPS-Panel absolut in Ordnung.

DELL verzichtet auf einen separaten Netzschalter. Im ausgeschalteten Zustand können wir aber auch so keinen Stromverbrauch mehr feststellen. Mit einer USB-Verbindung zum Rechner erhöht sich die Leistungsaufnahme um rund 0,5 Watt.

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 130 W 63,7 W
140 cd/m² k.A. 43,3 W
Betrieb minimal k.A. 25,2 W
Energiesparmodus < 0,5 W 0,5 W
Ausgeschaltet < 0,5 W 0 W

Anschlüsse

DELL lässt sich nicht lumpen und spendiert dem U2713H zahlreiche Videoeingänge. Dem Benutzer stehen jeweils ein DisplayPort-, HDMI- und DVI-Eingang zur Verfügung. Dazu gesellt sich ein Mini DisplayPort-Eingang. Analoge RGBHV-Signale werden nicht mehr verarbeitet. Über einen separaten DisplayPort-Ausgang ist außerdem ein Mehrschirmbetrieb in Buskonfiguration möglich.

Die Signaleingänge des DELL U2713H.

Der integrierte USB-Hub stellt vier Downstream-Anschlüsse bereit. Die Verbindung mit dem Rechner erfolgt über einen entsprechenden Upstream-Anschluss. USB 3.0 wird unterstützt.

Bedienung

Mit Ausnahme des Netzschalters wurden alle Bedienelemente als Sensorschalter ausgeführt. Über fünf berührungssensitiven Tasten, die sich in der unteren rechten Ecke des Rahmens befinden, kann der Benutzer unkompliziert durch das OSD navigieren.

Ihre fehlende Beschriftung wird durch die Einblendung der aktuellen Belegung auf dem Bildschirm wettgemacht. Der gelungenen optischen Integration steht die fehlende haptische Rückmeldung gegenüber. Auf Wunsch kann ein erfolgreicher Tastendruck aber akustisch angezeigt werden.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD gliedert sich in sieben Hauptmenüpunkte. Helligkeits- und Kontrasteinstellung sowie Signaleingangs- und Bildmodusauswahl können über ein vorgeschaltetes Menü direkt getroffen werden. Nach Auswahl des Bildmodus Custom Color erhält der Benutzer Zugriff auf drei RGB-Gain-Regler zur individuellen Anpassung des Weißpunktes. Voreinstellungen in Kelvin sind im Bildmodus Color Temp. hinterlegt. Eine Veränderung der Gradation ist dagegen nur sehr eingeschränkt und unter inzwischen fragwürdiger Bezeichnung möglich. Statt der beiden Auswahlmöglichkeiten PC und MAC hätten wir uns zumindest ein Angebot an eindeutigen Gamma-Tonwertkurven gewünscht.

Die beiden vorkalibrierten Bildmodi sRGB und AdobeRGB verstecken sich hinter der Auswahl Color Space. Sie enthält auch zwei Speicherplätze für die Hardwarekalibration. Die Flächenhomogenitätsverbesserung ist in diesen Fällen leider deaktiviert.

Für die Optimierung von Videosignalen steht Smart Video Enhance zur Verfügung. Es soll Videoinhalte selbst bei Fensterdarstellung passgenau lokalisieren. Das funktioniert auf dem Desktop, allerdings werden dann auch Spiele entsprechend verarbeitet. Wir empfehlen die Abschaltung dieser Funktion. Auf die Videoverbesserung zielt außerdem ein Rauschfilter ab, der aber nur in wenigen Bildmodi zugeschaltet werden kann.

Die Skalierungseinstellungen lassen kaum Wünsche offen und erlauben die seitengerechte, flächenfüllende und unskalierte 1:1 Anzeige eingehender Signale. Ein einfacher Schärfefilter hebt auf Wunsch Objektkanten hervor.


Das OSD des DELL U2713H.

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1 Kommentar vorhanden


wie sie es denn mit der aktuellen Revision A06 aus?
Wäre ja klasse, wenn die gröberen Mängel beseitigt wurden.

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