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TESTBERICHT: Dell U2713H Teil 6


Deinterlacing

Da ein LC-Display immer vollbildbasiert (progressiv) arbeitet, muss ein eingebauter Deinterlacer aus eingehenden Halbbildern (interlaced) eine Vollbildfolge erstellen.

Wir überprüfen das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 3:2 und 2:2 Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit nicht zusammenhängenden Halbbildern zu. Im Optimalfall kann der Deinterlacer in den beiden ersten Fällen die Originalvollbildfolge verlustfrei rekonstruieren.

Der Deinterlacer des DELL U2713H erkennt 3:2-Signale schnell und zuverlässig. Probleme zeigen sich nur in einigen synthetischen Tests. 2:2-Signale werden durchgängig wie Videomaterial behandelt. Auflösungsverluste sind die Folge.

Die Erkennung von 3:2-Signalen ist meist kein Problem, ...

... bei 2:2-Signalen muss der Deinterlacer jedoch passen.

Die Verarbeitung von Videomaterial gelingt solide. Der Deinterlacer kommt auch bei schlechtem Material mit wenig Im-Bild-Bewegung nie aus dem Tritt. Kammartefakte bleiben aus.

Test des Video-Mode-Deinterlacing

Rauschfilter

Hinter der Funktion Noise Reduction verbirgt sich ein Rauschfilter, der auf zeitlicher Basis arbeitet (3D-NR). Er ist nicht in allen Bildmodi verfügbar, sollte aber ohnehin nur sparsam eingesetzt werden. Jenseits der niedrigsten Einstellung (Low) zeigen sich Nachzieheffekte. Die Darstellung verliert darüber hinaus erheblich an Detailzeichnung.

Der Rauschfilter.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der DELL U2713H verarbeitet am HDMI-Eingang digitale RGB- und YCbCr-Signale. Erstgenannte sollten den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 0-255). Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher geeignet gespreizt werden. Für YCbCr-Signale werden Nutzdaten mit eingeschränktem Dynamikbereich (Videolevel, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 16-235) unterstellt. Das ist sinnvoll.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist noch gut. In dunkler Umgebung sind leichte Unregelmäßigkeiten sichtbar, die den Bildeindruck aber nicht wesentlich stören. Aufnahmen mit langer Belichtungszeit lassen sie stärker hervortreten. Praktische Relevanz hat das aber nicht. Die paneltypischen Aufhellungen sind von dieser Betrachtung ausgenommen.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

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1 Kommentar vorhanden


wie sie es denn mit der aktuellen Revision A06 aus?
Wäre ja klasse, wenn die gröberen Mängel beseitigt wurden.

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