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TESTBERICHT: HP Envy 27 Teil 8


Sound

Tonsignale verarbeitet der HP Envy 27 über den HDMI und DisplayPort-Eingang. Zusätzlich ist ein Line-In-Eingang zum Anschluss analoger Audiosignale vorhanden. Zur weiteren, digitalen Verarbeitung kann man den optischen Ausgang verwenden. Der Anschluss eines Kopfhörers ist ebenfalls möglich. Für Bassenthusiasten ist sogar ein Subwoofer Ausgang zum Anschluss eines Subwoofers vorgesehen.

Die Regelung der Lautstärke ist denkbar einfach. Es reicht ein Druck auf die Audio-Taste, um die Lautstärke entsprechend zu verändern.

Das besondere Highlight des HP Envy 27 ist das integrierte "Beats Audio" by Dr. Dre. Bekannt wurde dieses Label durch die legendären Monster Beats Kopfhörer, die durch exzellente Klangqualität überzeugen.

An dieser Stelle wird auch klar, weshalb der HP Envy 27 preislich etwas höher angesiedelt ist, als seine Mitbewerber. Schon in der Standardeinstellung schlägt der Sound alles bisher in unserem Testlabor dagewesene um Längen. Aktiviert man noch zusätzlich "Beats Audio", kann man sich nur staunend fragen, wie ein solch hervorragender Klang mit diesen kleinen 6 Watt Lautsprechern überhaupt möglich ist. Klare Höhen und fast schon satte Bässe wie bei einer kleinen, kompakten HiFi-Anlage stellen für den HP Envy 27 kein Problem dar.

Egal ob Musik, Filme oder Spiele, der Klang übertrifft jede bisher am Markt erhältliche, integrierte Soundlösung deutlich.

Die 6 Watt Lautsprecher des HP Envy 27 können sich hören lassen.

DVD und Video

Für HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen bietet der Envy 27 einen HDMI-Eingang an.

Die im OSD angebotene Voreinstellung "Film" kann uns wegen der bläulich-kühlen und stark überschärften Bildwiedergabe gar nicht überzeugen. Der Foto-Modus sieht schon besser aus, doch wieder einmal scheint uns die Standardeinstellung 6500K noch am besten geeignet zu sein. Zusätzlich aktivieren wir nur noch den Overdrive.

So eingestellt zeigte der Envy 27 am BD-Player ein sehr gutes Bild mit kräftigen, aber sehr natürlichen Farben. Auch dunkle oder blasse Hauttöne wurden stimmig wiedergegeben. Schwarzwert und Bildkontrast waren sehr gut, hier kann das unbeschichtete Panel seine Vorzüge demonstrieren. Die Detailzeichnung in hellen wie dunklen Szenen war ebenfalls sehr überzeugend. Nachzieheffekte bei schnellen Szenen haben wir nicht beobachtet, auf die probeweise Beurteilung ohne Overdrive haben wir verzichtet.

Test der Videoeigenschaften.

Die geringe Blickwinkelabhängigkeit der Farbwiedergabe des IPS-Panels ist gerade bei größeren Monitoren sehr vorteilhaft, sie laden zum Spaß in geselliger Runde geradezu ein. Seitlich sitzende Zuschauer müssen in dunklen Szenen allerdings das typische leichte Glühen (IPS-Glow) hinnehmen, das beim Envy 27 glücklicherweise nur bei vertikaler oder diagonaler Draufsicht (stehender Betrachter) unangenehm auffällt. Zusätzlich kann das spiegelnde Display lästig werden, das je nach Sitzposition immer wieder neue Fremdlichter reflektieren kann.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die Optionen für die Anpassung des Bildformats sind im OSD zunächst nicht zugänglich, alle HD-Formate kommen nur als Vollbild. Erst bei Nicht-HD-Material kann zwischen seitengerechter Darstellung oder bildschirmfüllend gewählt werden. 4:3-Bilder werden dann auf die volle Höhe gebracht, aber ganz zuverlässig funktioniert das nicht: 1.280 x 800 z.B. wird seitengerecht dargestellt, aber mit unnötigen Balken ringsherum, während bildschirmfüllend die volle Breite einnimmt, aber die verfügbare Höhe gar nicht ausnutzt und ein zusammengedrücktes Bild produziert. Andere Möglichkeiten wie z.B. die nichtskalierte 1:1-Wiedergabe gibt es nicht.

Mit progressivem Material kommt der Envy 27 gut zurecht. 720 und 1080 werden mit 60p und 50p einwandfrei und ohne sichtbaren Judder wiedergegeben. 24p vom BluRay-Player wird mit der Fehlermeldung „außerhalb des Bereichs“ abgewiesen.

Auch Halbbildmaterial haben wir getestet, obwohl es im Datenblatt nicht erwähnt wird. Die Wiedergabe funktionierte ohne Fehlermeldung, aber das stark zitternde Bild war ungenießbar. Ein Deinterlacer ist also nicht eingebaut, hier muss der Medienplayer einspringen.

Overscan

Der Overscan ist im OSD des Envy 27 als Option bei der Bildskalierung eingetragen. Das Bild wird um einen festen Betrag beschnitten, der mit fast 60 Pixeln rechts und links sowie 35 Pixel oben und unten ziemlich groß ausfällt. Das verbleibende restliche Bild wird mit Qualitätseinbußen auf Vollbild skaliert.

Wofür man diesen drastischen Beschnitt sinnvoll verwenden sollte, oder auch die dritte Einstellung Auto neben Ein und Aus, ist uns aber nicht klar geworden, denn das passende alte SD-Material (interlaced) kann der Envy 27 ja gar nicht anzeigen.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang gibt es nicht. Im Test passten die Werte am PC automatisch, den BluRay-Player mussten wir auf vollen RGB-Umfang einstellen - das muss in der Praxis aber nicht bei jeder Gerätekombination so sein. Mangels Einstellmöglichkeit am Monitor empfiehlt es sich in jedem Fall, beim Player auf PC-kompatible RGB-Optionen zu achten.

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