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TESTBERICHT: Iiyama ProLite XB2485WSU-B1 Teil 6


Das einfache HD-Format 1280 x 720 px wie auch 1600 x 900 px gibt er hingegen nur stark verzerrt und mit schwarzen Balken auf dem Bildschirm wieder. Hier kann man im Anzeigemodus von der Option Vollbild auf die 1:1-Darstellung in Originalgröße oder zu der Option Aspect wechseln, die meist eine leichte Vergrößerung des Bildes unter Beibehaltung des originalen Seitenverhältnisses bietet.

Leider wirkt die einfache HD-Auflösung von 1280 x 720 px auch in diesem Modus recht klein auf dem Bildschirm und das dargestellte Bild weist rundum einen Rand von rund 5 cm auf.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Aspect.

Gestreckte Darstellung von 1.280 x 720 px im Vollbildmodus.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Aspect.

Die Schärfe ist bei nativer Auflösung erwartungsgemäß sehr gut und wird nur durch die Auflösung des Panels begrenzt. Sie kann im OSD-Menü auch noch weiter angepasst werden. Der voreingestellte Wert von 30 ist bereits sehr gut gewählt.

Bei der Interpolation von 1.280 x 720 auf Aspect werden zusätzlich graue Bildpunkte eingefügt, die naturgemäß zu etwas dickeren Linien führen und einen leichten Unschärfeeindruck bewirken.

Insgesamt macht das interpolierte Bild bei allen getesteten Auflösungen einen sehr sauberen Eindruck, auch wenn 16:9-Formate im Vollbildmodus häufig nur stark verzerrt oder im Aspect-Modus nur relativ klein auf dem Bildschirm wiedergegeben werden. Selbst bei sehr feinen Texturen treten keine sichtbaren Unregelmäßigkeiten auf. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Texte mit fetten Buchstaben bleiben sehr gut leserlich.

Reaktionsverhalten

Den Iiyama PLXB2485WSU haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ist die Summe von Anstiegszeit (rise) und Abfallzeit (fall). Wir messen sie bei 15 verschiedenen Helligkeiten. Die Charts zeigen den Schwarz-Weiß-Wechsel, den schnellsten Grau-zu-Grau-Wechsel und den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt finden wir eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden, nähere Angaben dazu werden nicht gemacht. Wir stellen den fünfstufigen Overdrive auf den höchsten Wert "+2", dann messen wir 11,9 Millisekunden für Schwarz-Weiß und 7,1 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 9,7 Millisekunden.

Overdrive +2: zügige Schaltzeiten, sehr starke Überschwinger.

Obwohl diese Schaltzeiten für ein IPS-Panel gar nicht so extrem kurz sind, finden wir dennoch sehr starke Überschwinger bei allen Helligkeitswechseln. Bei schnell bewegten Szenen sollte man daher mit auffälligen Artefakten rechnen, dieser Modus ist eindeutig für schnelle Shooter gedacht.

Overdrive aus: sehr lange Schaltzeiten, keine Überschwinger.

In der Werksvorgabe "Overdrive aus" verschwinden die Überschwinger völlig, dafür benötigt das Panel jetzt viel mehr Zeit für einen Bildwechsel. Die mittlere Schaltzeit liegt jetzt bei 20,7 Millisekunden, die Zunahme ist vor allem auf die langsamen dunklen Bildwechsel zurückzuführen.

Ein kurzer Test der einzelnen Overdrive-Einstellungen zeigt, dass bereits die kleinste Stufe "-2" schon deutliche Überschwinger mit sich bringt. Der Unterschied zu den höheren Overdrive-Werten ist dagegen eher gering. Für Zwecke wie Office und Internet empfehlen wir daher, den Overdrive auszuschalten, denn hier sind die längeren Schaltzeiten nicht nachteilig. Für Videos und Spiele scheint uns die kleinste Overdrivestufe "-2" am besten geeignet.

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