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TESTBERICHT: Iiyama ProLite T2735MSC Teil 3


Touchfunktion

Der Monitor besitzt ein 10-Punkt-Touchdisplay, was bedeutet, dass zehn Punkte auf dem Display gleichzeitig angesprochen werden können. Angeschlossen werden muss dafür das mitgelieferte USB-Kabel, welches auch für den Betrieb der beiden USB 3.0 Anschlüsse benötigt wird. Eine weitere Installation war unter Windows 7 und Windows 8 nicht notwendig, es wurde automatisch erkannt.

Sinnvoll nutzen kann man die Funktion vor allem unter Windows 8, welches auf Touchfunktionen zugeschnitten ist. Die bequemste Bedienung empfinden wir bei maximalem Neigungswinkel des Displays, also einer 70-Grad-Einstellung. Das Verstellen der Neigung ist wie angesprochen nicht sehr bequem gelöst worden und macht daher ein häufiges Wechseln zwischen 15 und 70 Grad zu einer mühseligen Angelegenheit.

Das Touchdisplay funktionierte im Betrieb problemlos. Es hat eine angenehme Oberfläche und durch den großen Rand auch ausreichend Platz für Wischgesten im Randbereich. Ein Berühren der Fläche führte ohne spürbare Verzögerung zu einer Aktion. Auch bei der Bedienung mit 10 Fingern gleichzeitig gab es kein Stocken oder Ruckeln. Typische Touchgesten ließen sich entsprechend ebenfalls problemlos ausführen. Die Touchfunktion des Monitors kann daher voll überzeugen.

Die Bedienung mit Handschuhen haben wir ebenfalls getestet. Sinnvoll ist diese Bedienung natürlich nur, wenn das Gerät in Außenbereichen eingesetzt wird. Die Touchbedienung funktionierte wie versprochen auch mit Handschuhen. Das Display reagierte allerdings häufig nur bei festerem Drücken, ein sanftes Gleiten über die Glasfläche war so nicht möglich.

Webcam und Mikrofon

Im oberen Rahmen besitzt der Monitor eine eingebaute Webcam. Direkt daneben gibt es eine Status-LED, die leuchtet, wenn die Kamera im Betrieb ist. Ein Mikrofon ist im oberen Bereich ebenfalls platziert worden. Die zwei Megapixelkamera ist für Videotelefonie ausreichend, liefert aber keine überragende Qualität. Beim Mikrofon verhält es sich ähnlich. Alles ist klar verständlich, aber auch hier wird keine Spitzenqualität geliefert.

Webcam mit Mikrofon im oberen Rahmen.

Auch wenn die Kamera für die Videotelefonie eine bequeme Lösung darstellt, ist dieses Feature nur bedingt zu gebrauchen. Wegen der schrägen Displayposition muss selbst bei geringstem Neigungswinkel sehr gerade auf dem Schreibtischstuhl gesessen werden, um das gesamte Gesicht in der Webcam angezeigt zu bekommen.

Bei schrägerer Ausrichtung des Monitors ist es dagegen kaum möglich das Gesicht einzufangen. Wer die Videotelefonie häufig nutzt, wird daher weiterhin eine externe Kamera nutzen wollen, für nur wenige Gespräche im Jahr kann die eingebaute Version aber durchaus ausreichend sein.

Bildqualität

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Farbeinstellung Benutzerdefiniert (alle Werte auf 100) Helligkeit 100 und Kontrast 50. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Beim Grauverlauf war nur ein minimales Banding zu beobachten. Die Darstellung wirkte ansonsten sehr kräftig, was durch einen hohen Kontrast zusammen mit der spiegelnden Bildschirmfläche hervorgerufen wird. Die gesamte Darstellung wirkte leicht überschärft, dies war bei nativer Auflösung aber nicht korrigierbar.

Auf der Bildoberfläche des Bildschirms spiegeln sich bei üblicher Raumbeleuchtung alle Gegenstände der Umgebung, was sehr störend wirken kann. Durch eine veränderte Sitzposition oder eine Umpositionierung des Monitors lässt sich dieses Problem kaum beheben, eine wirkliche Reduzierung ist nur möglich, wenn der Raum stark abgedunkelt wird und sich die einzige Raumbeleuchtung möglichst indirekt hinter dem Gerät befindet.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendarstellung konnten bei den dunklen jeweils die beiden äußeren und bei den hellen Bereichen jeweils der letzte äußere Balken nicht mehr vom Hintergrund differenziert werden.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

In allen vier Ecken sind großflächige Aufhellungen erkennbar oder andersherum ist nur in der Mitte ein wirklicher schwarzer Hintergrund erkennbar. Die Ausleuchtung wirkt grundsätzlich aber gleichmäßig, die hellen Ecken entstehen eher durch den Blickwinkel. Auf dem dritten Bild ist dieser Effekt deutlich sichtbar. Auf diesem ist der gesamte linke Bereich homogen, der rechte Bereich weicht dagegen ab. Die eigentlich recht homogene Fläche kann aufgrund der Blickwinkelabhängigkeit daher leider ihren Vorteil nicht ausspielen.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Schwarzes Bild bei leicht schräger Sicht von oben.

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