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TESTBERICHT: Iiyama ProLite T2735MSC Teil 7


Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

SD-Bilder lassen sich mit schwarzen Balken an alle Seiten im richtigem Seitenverhältnis und leicht vergrößert darstellen.

Die Erzwingung von Halbbildern am BD-Player führte zu keinen Auffälligkeiten, unter Windows begann das Bild aber leicht zu flackern. Der Juddertest konnte bei 50 und 60 Hz dagegen bestanden werden. 24 Hz waren weder über den BD-Player noch über den Grafikkartentreiber erzwingbar.

Overscan

Eine Overscanfunktion besitzt der Monitor nicht.

Farbmodelle und Signallevel

Der RGB-Signalumfang wurde je nach angeschlossenem Gerät korrekt gewählt, dies muss aber nicht zwangsläufig bei jedem Gerät korrekt erfolgen. Ausgewählt werden kann im Menü des Monitors weder das Signallevel noch das Farbmodell.


Bewertung
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815,50 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der Iiyama ist ein Touchmonitor der in diesem Bereich auch klar punkten kann, die gesamte Bedienung per Touch funktioniert einwandfrei. Optisch wirkt er ebenfalls ansprechend, die Glasfront führt aber zu Spiegelungen. Der Standfuß ist sehr stabil, bietet aber wenige Verstellmöglichkeiten an und ist zudem auch nicht leicht verstellbar. Positiv aufgefallen sind dagegen der geringe Stromverbrauch und der gute Blickwinkel.

Leider produzierte der 27 Zoll Monitor im Betrieb bei einer Helligkeit von unter 100 Prozent ein hochfrequentes Geräusch. Gepunktet werden kann mit modernen USB 3.0 Anschlüssen, die aber nicht bequem von vorne oder der Seite erreichbar sind. Vorhanden ist zudem eine eingebaute Webcam mit Mikrofon, die aber auch einige Kompromissbereitschaft abverlangt.

Für die Bildbearbeitung ist das Gerät nicht geeignet. Neben dem hohen Kontrast von 1800:1 und guten Grauwerten, war die Bildhomogenität leider nicht mehr als gut zu bezeichnen und auch die sRGB-Farbraumabdeckung lag bei nur 89 Prozent. Die Standardeinstellungen waren zudem nicht optimal voreingestellt, so dass auch im Amateurbereich die Anschaffung eines Colorimeters wenig sinnvoll erscheint.

Für Gelegenheitsspieler ist das Gerät aufgrund der schnellen Reaktionszeit und der geringen Latenz dagegen gut geeignet. Für die Betrachtung von Filmen ist der Monitor aufgrund der großen Fläche, dem 16:9 Format und den guten Blickwinkeleigenschaften ebenfalls geeignet. Allerdings ist kein 24 Hz Betrieb möglich und auch Farbmodelle oder Signallevel sind nicht einstellbar.

Mit aktuell rund 500 Euro ist das 27 Zoll Gerät das günstigste Modell mit Touchfunktion auf dem Markt. Vergleichbare Geräte ohne Touch liegen allerdings deutlich unter diesem Preis, so dass die Funktion einen hohen Stellenwert beim Käufer einnehmen sollte. Bei der Bedienung gab es zudem in diesem Bereich keinerlei Kritikpunkte. Und da eine Touchfunktion ohne Glasoberfläche nun einmal nicht möglich ist, sind die Spiegelungen schlichtweg unumgänglich. Das wird jeder kennen der ein Smartphone oder Tablet einsetzt.

Gesamturteil: BEFRIEDIGEND


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