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TESTBERICHT: Iiyama ProLite XB2776QS Teil 2


Mit seitlich und oben 20 mm und unten 30 mm fällt der Rahmen nicht sonderlich schlank aus. Da er dank der matten Oberfläche kaum spiegelt, gibt es ansonsten nichts zu kritisieren.

Höhenverstellung und Portraitmodus

Dank LED-Hintergrundbeleuchtung ist die Wärmeentwicklung zu vernachlässigen. Die Lüftungsschlitze am dickeren Teil der Rückwand dienen primär zur Kühlung des integrierten Netzteils. Auch nach mehreren Stunden Betrieb ist die Erwärmung kaum bemerkbar.

Leider ist das mitgelieferte DVI Kabel etwas kurz, so dass bei der Verbindung zu einem Rechner unter einem großen Schreibtisch die Platzierung des Monitors beeinträchtigt wird. Hier wären 50 cm mehr Länge durchaus wünschenswert.

Technik

Betriebsgeräusch

Der Monitor ist im Betrieb praktisch lautlos. Nur wenn man auf der Rückseite genau hinhört, ist ein sehr leises Surren des Netzteils vernehmbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen EU 2010 Effizienz
Betrieb maximal 100 % - 41,0 W - -
Werkseinstellung 100 % < 43,0 W 41,0 W - -
Arbeitsplatz 140 cd/m² 6 % - 21,3 W - 1,2 cd/W
Betrieb minimal 0 % - 20,1 W - -
Standby-Modus - < 0,5 W 0,3 W 1,0 W -
Ausgeschaltet - - 0,3 W 0,5 W -

* Messwerte ohne Sound und USB

Einen Maximalverbrauch mit Audio und USB nennt Iiyama für den XB2776QS nicht. Der typische Verbrauch wird mit 43 Watt angegeben, was ziemlich genau unserer Messung bei maximaler Helligkeit ohne Sound und USB entspricht: in dieser Konfiguration erhalten wir 41,0 Watt. Dies ist ein typisches Ergebnis für aktuelle IPS-Monitore mit LED-Backlight. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir 21,3 Watt, die Effizienz ist mit 1,2 cd/W gut.

Im Standby-Modus zeigt das Verbrauchsmessgerät nur 0,3 Watt, das ändert sich auch beim Ausschalten mit dem Fronttaster nicht. Die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden damit sehr gut eingehalten.

Anschlüsse

Der Iiyama XB2776QS bietet mit DisplayPort, HDMI und DVI drei digitale Signaleingänge an. Auch ein VGA-Eingang für analoge Signale ist noch vorhanden. Auf der anderen Seite des Standfußes befinden sich Netzanschluss und die 3,5 mm Klinkenbuchse für den Lautsprechereingang. Unterhalb der Monitoranschlüsse ist auch ein Kensington Schloss verbaut.

Da alle Buchsen parallel zum Gehäuse liegen und damit die Stecker nicht nach hinten weg stehen, kann der Monitor auch knapp an einer Wand verbaut werden.

Bedienknöpfe, Audio und Strom auf der einen und ein volles Set an Videoeingängen auf der anderen Seite.

Bedienung

Die sechs Bedientasten arbeiten mit leisem Knacken und fühlbarem Druckpunkt. Dank der Beschriftung auf der Frontseite muss die Position und Funktion der Tasten nicht erraten werden. Die Netztaste ist deutlich von den anderen vier Tasten abgesetzt, so dass die Gefahr einer Fehlbedienung recht gering ist.

Die Bedientasten des XB2776QS sind am unteren Rahmen plaziert.

Je nach Umgebungsbeleuchtung ist die blaue Betriebs-LED mehr oder weniger auffällig. In einer schwach beleuchteten Arbeitsumgebung ist sie viel zu hell und irritiert deutlich. Selbst in einem hell erleuchteten Büro kann sie je nach persönlicher Empfindlichkeit eventuell noch störend wirken.

Das hat Iiyama bei anderen Modellen mit einer auf die Tischplatte leuchtenden LED deutlich besser gelöst. Schaltet der Monitor in den Standby-Modus so wechselt die Farbe der LED zu Orange.

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1 Kommentar vorhanden


Was mich bei 27'' Monitoren immer wundert ist, dass über die Ergonomie bei 2560 x 1440 eher geschwiegen wird.

Ich habe mal einen Monitor von diesem Formformat ausprobiert und könnte ihn ehrlich gesagt niemandem in einem Büro mit gutem Gewissen hinstellen.

Die Schriften sind einfach zu klein. Wenn man das jemand gibt, dreht er in Word die Schriftgröße hoch - dann wars das mit einer standardisierten Schriftgröße in der Firma.

Meiner Meinung nach verdient ein 2560x1440 bei 27'' in Ergonomie (wegen der dpi, die weit außerhalb des üblichen liegen) ein dickes Minus.
Und wenn man den Monitor mit weniger Auflösung betreibt kann man besser gleich zu einem günstigeren 24'' greifen.

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