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TESTBERICHT: Iiyama ProLite XB2780HSU-B1 Teil 3


Technik

Betriebsgeräusch

Der ProLite XB2780HSU arbeitete im Test ohne wahrnehmbare Geräuschentwicklung, selbst mit dem Ohr dicht am Gehäuse war nichts zu hören.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen EU 2010 Effizienz
Betrieb maximal 100 % - 38,0 W - -
Werkseinstellung 100 % < 41,0 W 38,0 W - -
Arbeitsplatz 140 cd/m² 18 % - 17,7 W - 1,5 cd/W
Betrieb minimal 0 % - 13,3 W - -
Standby-Modus - < 1,0 W 0,8 W 1,0 W -
Ausgeschaltet - - 0,4 W 0,5 W -

* Messwerte ohne Sound und USB

Iiyama beziffert den Stromverbrauch mit maximal 41 Watt (typisch). Wir messen 38 Watt bei maximaler Helligkeit ohne Sound und USB, die Herstellerangabe ist also verlässlich. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz erhalten wir nur 17,7 Watt, für ein Gerät mit 27 Zoll ist das wirklich wenig. Die Effizienz erreicht sehr gute 1,5 cd/W.

Einen mechanischen Ausschalter gibt es nicht. Per Fronttaster elektronisch ausgeschaltet messen wir immerhin noch 0,4 Watt, im Standby-Modus mit Betriebsanzeige sind es sogar 0,8 Watt. Die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden damit gut eingehalten, wir haben in der letzten Zeit aber meist nur noch halb so hohe Werte gesehen.

Anschlüsse

Links an der Gehäuserückseite befindet sich der Netzanschluss, rechts hat der Nutzer Zugriff auf je einen HDMI-, DVI-D- und VGA-Eingang sowie die Audioanschlüsse und zwei der insgesamt vier USB-Down-Ports. Ein USB-Up-Anschluss gesellt sich dem Ensemble hinzu. Derart ausgestattet, dürfte der ProLite XB2780HSU mit den meisten Anwendungsfällen problemlos klarkommen.

Wer noch mehr Peripherie mit dem Monitor verbinden will, findet an der (von vorne gesehen) linken Gehäuseseite zwei weitere USB-Ports.

Der Netzanschluss befindet sich an der Gehäuserückseite links. Rechterseits hat Iiyama die Video- und Audioanschlüsse gruppiert.

An der Gehäuseseite bieten zwei weitere USB-Ports weitere Anschlussoptionen.

Bedienung

Das OSD-Menü lässt sich über vier Druckknöpfe steuern, die mittig an der vorderen Gehäuseunterseite angebracht sind; der zusätzliche Ein-/Ausschaltknopf ganz rechts ist zur Unterscheidung etwas höher ausgelegt. Der Druckpunkt ist gut definiert, die Bedienung quittieren die Druckknöpfe mit einem deutlich vernehmbaren Knacken.

Allerdings sind die Druckknöpfe lediglich durch eine Reliefbeschriftung auf der unteren Frontblende gekennzeichnet, die auch bei normaler Beleuchtung und der üblichen Nutzerposition vor dem Bildschirm nur schwer zu entziffern ist – in abgedunkelten Räumen gerät die Bedienung der Menüknöpfe vollends zum Blindflug.

Daher unterlaufen einem anfangs schnell "Vertipper", die ein flüssiges Arbeiten mit dem OSD verhindern. Auch passierte es beim Test wiederholt, dass die Finger sich auf den Ausschaltknopf verirrten und der Monitor dunkel wurde – trotz des etwas höheren Tastpunktes.
Zudem blendet der Monitor in der Werkseinstellung das OSD in der Werkseinstellung rechts unten ein statt mittig, und das auch nur für fünf Sekunden – das ist gerade am Anfang definitiv zu wenig Zeit, um das OSD-Menü sinnvoll zu bedienen.

Die Anzeigeposition des OSD und die Anzeigedauer lassen sich zwar benutzerdefiniert verändern, aber dafür muss der Anwender die entsprechenden Parameter erst einmal im OSD aufrufen – so beißt sich die Katze in den Schwanz.

Die Menüsteuerung selbst, d.h. die Reihenfolge der zu drückenden Knöpfe, um einen Parameter aufzurufen oder zu ändern, ist nicht unbedingt intuitiv – im Test hat es einige Zeit gedauert, bis die Konfiguration des OSD einigermaßen flüssig klappte.

Als Betriebszustandsanzeige signalisiert eine LED den Standby-Modus (orange) oder Normalbetrieb (blau) des Monitors. Dabei strahlt die LED nach unten ab und wirkt angenehm dezent. Etwas irritiert hat jedoch die Anordnung der LED zwischen den OSD-Knöpfen, denn aufgrund ihrer leichten Auswölbung kann der Anwender auch sie für einen Druckknopf halten und auf ihr herumtasten – natürlich vergebens.

Sinnvoller wäre die Positionierung der LED etwas linker- oder rechterseits der OSD-Knöpfe – die LED indiziert lediglich den Betriebsstatus, da muss sie nicht zwingend exakt mittig am Gehäuserand sitzen.

Die Druckknöpfe zur OSD-Bedienung an der Unterseite (Bild links). Die Beschriftung der Druckknöpfe auf der Frontblende (Bild rechts).

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