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TESTBERICHT: Lenovo LT3053p Teil 3


Drei weitere USB-Downstream-Anschlüsse wurden seitlich eingelassen. Sie unterstützen die Spezifikation 3.0 und sind fest mit dem entsprechenden Upstream-Anschluss verdrahtet. Die Buchse mit gelber Auszeichnung kann darüber auch zum Laden von Mobilgeräten verwendet werden. Neben diesen Anschlüssen befindet sich ein 3,5 Zoll Klinkenstecker für die Wiedergabe von Audiosignalen, die via DisplayPort- oder HDMI-Eingang zugespielt werden.

USB-Downstream-Anschlüsse.

Bedienung

Die fünf Bedienelemente wurden in der unteren rechten Ecke des Rahmens eingelassen. Ihre Beschriftung hebt sich gut gegen das dunkle Gehäuse ab. Optimierungsbedarf besteht dagegen beim Druckpunkt, der zu stark ausfällt. Zwei Pfeiltasten werden zur Navigation durch das OSD und die Veränderung ausgewählter Parameter verwendet. Bestimmte Aktionen können direkt ausgeführt werden. Dazu zählen Helligkeitseinstellung, Signaleingangswahl und Lautstärkeanpassung.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD gliedert sich in fünf Hauptmenüpunkte, von denen bei digitaler Zuspielung nur drei Abschnitte aktiv sind. Über den Helligkeitsregler wird die Intensität der Hintergrundbeleuchtung reguliert. Ein Kontrastregler steuert den Weißpegel, der ab Werk aber bereits ideal abgestimmt ist.

Der Weißpunkt wird im Bildmodus Custom über drei RGB-Gain-Regler angepasst. Alle anderen Bildmodi sind fest mit einem bestimmten Weißpunkt verknüpft. Dazu zählen auch die beiden vorkalibrierten Speicherplätze sRGB und AdobeRGB, hinter denen sich entsprechende Farbraumtransformationen verbergen.

Eine Veränderung der Tonwertkurve ist leider nicht möglich. Das ist angesichts der Markpositionierung und der leistungsfähigen Elektronik unverständlich und verschenkt Potential im Hinblick auf eine Softwarekalibration. Immerhin wird aber die jeweils vorgesehene Tonwertkurve in sRGB- und AdobeRGB-Modus annähernd reproduziert.

Die beiden Skalierungseinstellungen erlauben die seitengerechte und flächenfüllende Anzeige und Signalen mit quadratischem Pixelseitenverhältnis. Einschränkungen ergeben sich damit insbesondere bei SD-Videosignalen, die mehr oder weniger stark verzerrt werden. Ein Schärfefilter wurde nicht implementiert.

Weitere Einstellungen umfassen die Auswahl der Menüsprache und die Steuerung der Bild im Bild Funktion.


Das OSD des Lenovo LT3053p.

Bildqualität und Signalverarbeitung

Allgemein

Der Lenovo LT3053p verbaut das LM300WQ6 von LG. Das 30-Zoll große AH-IPS Panel ist noch nicht lange auf dem Markt und wird bislang nur im DELL U3014 verbaut. Weitere Hersteller haben aber bereits Bildschirme auf Basis dieses Panels angekündigt, da ältere Varianten nicht mehr hergestellt werden. Seine Hintergrundbeleuchtung basiert auf seitlich verbauten LEDs. Grüne und blaue Dioden wurden mit einer speziellen roten Beschichtung versehen, um weißes Licht mit den gewünschten Spektraleigenschaften zu emittieren. Der Farbumfang konnte so gegenüber üblichen W-LED-Implementierungen – bestehend aus blauen LEDs mit gelber Beschichtung – deutlich erhöht werden.

GB-r-LED Spektrum (i1 Pro; optischer Bandpass: 10nm)

Das Panel wird intern über LVDS-Schnittstellen mit 10bit pro Farbkanal angesteuert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Implementierungen wurde auch der Paneltreiber mit entsprechender Präzision ausgeführt. Visuelle Vorteile sind nur aufgrund dieser Kombination allerdings nicht zu erwarten. Deutlich entscheidender ist da schon die Integration einer 14bit LUT, die akkurate und verlustfreie Transformationen des Eingangssignals verspricht.

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