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TESTBERICHT: Lenovo LT3053p Teil 4


Wir können in keinem Bildmodus störende Farbabrisse ausmachen. Das gilt auch nach beliebigen Anpassungen über das OSD. Leichte Einschränkungen werden erst nach der Softwarekalibration offenbar. Abhängig von den Zielparametern kommt es zu leichten bis mäßigen Tonwertverlusten, die Korrekturen über die LUT der Grafikkarte geschuldet sind. Eine bessere Werksabstimmung im Bildmodus Custom und eine Möglichkeit zur Anpassung der Tonwertkurve würden das solide Ergebnis noch etwas verbessern.

Über den DisplayPort-Eingang können Signale mit 10bit pro Farbkanal zugespielt werden. Dies erfordert eine Unterstützung durch Grafikkarte, Betriebssystem, Treiber und Anwendung und ist derzeit noch auf wenige Konstellationen beschränkt. Adobe Photoshop hat in aktueller Version mit einer entsprechenden Anzeige keine Probleme.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen

Die subjektive Bildqualität ist gut. Eine noch bessere Bewertung wird vor allem durch die sehr aggressive Overdrive-Abstimmung verfehlt. Der LT3053p geht hier deutlich zu forsch zu Werke. Die auftretenden Artefakte sind störender als leichte Schlieren durch höhere Schaltzeiten. Für Irritationen sorgt auch eine geringfügige Streifenbildung – hervorgerufen durch einzelne Zeilen mit höherer Helligkeit – in bestimmten Bereichen des Panels.

Dieser Effekt wurde bereits von vielen Benutzern des DELL U3014 bemängelt und sollte von LG schnellstmöglich behoben werden. Im Gegensatz zu diesem Modell verschiebt sich beim LT3053p der Weißpunkt in den verschiedenen Helligkeitseinstellungen nur marginal.

Die hohe Blickwinkelstabilität und die leichte Antireflexbeschichtung können uns voll überzeugen. Reflexionen werden auf ein erträgliches Maß reduziert, ohne die Darstellungsqualität durch Körnungs- und Glitzereffekte zu verschlechtern. In Sachen Kontrastumfang kann der LT3053p zwar nicht mit Bildschirmen mithalten, die ein aktuelles VA-Panel verbauen. Für ein IPS-Panel sind die Ergebnisse aber sehr ordentlich und sorgen für ein knackiges Bild.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Panel des LT3053p ist nur schwach mattiert, die Oberfläche glänzt seidig. Einfallendes Fremdlicht wird weniger stark gestreut als bei richtig matten Beschichtungen, die Entspiegelungswirkung ist zufriedenstellend.

Das Coating des LT3053p ist nur schwach mattiert.

Die einzelnen Subpixel sind in der Makroaufnahme gut erkennbar, erscheinen aber leicht verschwommen. Nachteile für die Schärfeleistung und den Kontrast bringt das nicht mit sich.

Interpolation

Inzwischen leisten sich nur noch wenige Bildschirme negative Ausrutscher bei der Skalierung von Eingangssignalen. Auch die Ergebnisse des im Lenovo LT3053p verbauten Scalers überzeugen und übertreffen eine Aufbereitung durch die Grafikkarte. Das Fehlen eines Schärfereglers ist zu verschmerzen. Dahinter verbirgt sich meist eine einfache Kantenschärfung, die unschöne Doppelkonturen verursacht.

Signale mit quadratischem Pixelseitenverhältnis werden mit der Skalierungseinstellung Original AR verzerrungsfrei dargestellt. Eine explizite 16:9 und 4:3 Einstellung fehlt. SD-Videosignale, die beispielsweise von einem Standalone-Player per HDMI zugespielt werden, können somit nicht korrekt dargestellt werden. Eine vorgeschaltete Skalierung (Ziel: 720p oder 1080p) ist notwendig.

Die Skalierungsoptionen.

Signal Verzerrungsfreie, maximal flächenfüllende Wiedergabe Unskalierte Wiedergabe
SD (16:9 - anamorph) Nein Nicht sinnvoll
SD (4:3) Nein Nicht sinnvoll
HD (1080p) Ja Nein
HD (720p) Ja Nein
PC (5:4) Ja Nein
PC (4:3) Ja Nein
PC (16:10) Ja Nein
PC (16:9) Ja Nein

SD-Videosignale werden verzerrt.

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