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TESTBERICHT: Lenovo LT3053p Teil 6


Deinterlacing

Da ein LC-Display immer vollbildbasiert (progressiv) arbeitet, muss ein eingebauter Deinterlacer aus eingehenden Halbbildern (interlaced) eine Vollbildfolge erstellen.

Wir überprüfen das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 3:2 und 2:2 Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit nicht zusammenhängenden Halbbildern zu. Im Optimalfall kann der Deinterlacer die Originalvollbildfolge in den beiden ersten Fällen verlustfrei rekonstruieren.

3:2-Signale werden vom Deinterlacer des Lenovo LT3053p einwandfrei und zuverlässig erkannt. Die zugrundeliegenden Vollbilder werden wiederhergestellt. Das gelingt der Elektronik bei 2:2-Signalen leider nicht. Auflösungsverluste sind die Folge.

Die Erkennung von 3:2-Signalen gelingt, ...

... bei 2:2-Signalen muss der Deinterlacer jedoch passen.

Die Verarbeitung von Videomaterial erfolgt solide. Starke Treppen- oder Sägezahneffekte bleiben aus. Szenen mit wenig Im-Bild-Bewegung oder hoher Kompression bringen den Deinterlacer nicht aus dem Tritt.

Test des Video-Mode-Deinterlacing.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der Lenovo LP3053p verarbeitet am HDMI-Eingang digitale RGB- und YCbCr-Signale. Erstgenannte sollten den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 0-255). Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher geeignet gespreizt werden. Für YCbCr-Signale werden Nutzdaten mit eingeschränktem Dynamikbereich (Videolevel, Tonwertumfang bei 8bit Präzision: 16-235) unterstellt. Das ist sinnvoll.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist gut. Zu den Rändern hin – insbesondere im unteren rechten Bereich – sind bei hoher Helligkeit leichte Aufhellungen sichtbar. Sie wirken sich im Alltagseinsatz nicht negativ aus und werden im normalen Arbeitsabstand von blickwinkelbedingten Aufhellungen fast vollständig überlagert. Weitere Unregelmäßigkeiten können wir nicht ausmachen.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75%, 50% und 25% Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft.

Die Flächenhomogenität ist insgesamt befriedigend. Im Hinblick auf die Helligkeitsverteilung wird ein gutes Ergebnis knapp verfehlt. Das Bild wird zu den Rändern hin nur etwas dunkler. Die Verfärbung im rechten Bereich liegt dagegen leicht über der Toleranzgrenze. In Anbetracht von Panelgröße und den weit außen liegenden Messpositionen können wir aber auch hier eine entsprechende Bewertung ohne größere Bauchschmerzen vergeben.

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