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TESTBERICHT: LG Flatron 22EA63V Teil 2


Der in Klavierlackoptik gehaltene Standfuß aus 2 Teilen ist zwar ausreichend breit, so dass der Monitor in der Theorie einen festen und wackelfreien Stand haben sollte. Tatsächlich ist dem nicht so. Aufgrund der filigranen Bauweise wackelt der Monitor schon bei fleißigem Hauen in die Tastatur synchron mit. Mit ein paar leichten, seitlichen Stößen, die schon einmal vorkommen können, hebt sogar der gesamte Standfuß ab. Die Neigung ist nach vorn um 5 Grad und nach hinten um 20 Grad verstellbar.

Die kantige Erhebung mit den Anschlüssen trübt die sonst sehr schlanke Silhouette.

Aufgrund des geringen Gewichts muss man bei der Verstellung den Standfuß festhalten. Hässliche Fingerabdrücke sind so vorprogrammiert. Wie bei vielen Monitoren für den Heimbetrieb fehlt auch hier eine Höhenverstellung.

Positiv fällt jedoch die Vorbereitung für eine VESA-Halterung auf. So kann man den Monitor an der Wand befestigen oder einen Standfuß mit VESA-Aufnahme nachrüsten. Die zahlreiche Noppen an der Unterseite des Standfußes bestehen nicht aus Gummi, sondern aus Kunststoff. So ist der Monitor zwar nicht gegen Verrutschen gesichert, lässt sich dafür aber leicht drehen.

Die Bedienknöpfe befinden sich an der unteren, rechten Seite und bestehen aus 6 schwarzen Drucktasten, die nur dezent angedeutet zum Vorschein kommen.

Dezent versteckte Tasten mit Beschriftung.

Die Stromversorgung über ein externes Netzteil verhindert die Wärmeentwicklung im Display des LG 22EA63V, was Belüftungsschlitze entbehrlich macht. Das kleine Schaltnetzteil heizt sich auch bei längerem Betrieb nicht übermäßig auf.

Externes Netzteil des LG 22EA63V.

Technik

Betriebsgeräusch

Der LG 22EA63V arbeitete im Test in allen Einstellungen völlig geräuschlos. Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören. Das Netzteil war ebenfalls unhörbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 100 % - 22,5 W
Werkseinstellung 100 % 29,0 W 22,5 W
Arbeitsplatz 140 cd/m² 42 % - 16,6 W
Betrieb minimal 0 % - 12,5 W
Standby-Modus - < 0,3 W 0,0 W
Ausgeschaltet - < 0,3 W 0,0 W

* Messwerte ohne Audio

Beim Verbrauch bleibt der 22EA63V stets deutlich unter den Herstellerangaben. Bei maximaler Helligkeit messen wir 22,5 Watt (ohne Audio). Einen mechanischen Ausschalter gibt es nicht, doch auch der elektronische Frontausschalter senkt den Verbrauch so nahe an Null, dass wir den Rest nicht mehr messen können. Auch im Standby-Modus sind es so gut wie Null Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden also weit übertroffen. In der täglichen Praxis kann man den Ausschalter eigentlich vergessen.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir 16,6 Watt, was für solch einen kleinen Monitor mit nur 21,4 Zoll Diagonale schon viel ist. Die Effizienz von nur 0,98 cd/W erhält daher nur eine schlechte Bewertung. Der bürotypische Jahresstromverbrauch des 22EA63V liegt bei 35 kWh, was derzeit gut 9 Euro kostet.

Anschlüsse

Der LG 22EA63V besitzt mit DVI und HDMI zwei digitale Signaleingänge. Ein VGA-Eingang für analoge Signale ist ebenfalls vorhanden. Die Buchse zur Stromversorgung findet sich gleich neben dem DVI-Eingang. Zusätzlich ist noch ein Kopfhöreranschluss vorhanden.

HDMI-, DVI-, VGA-, Kopfhörer- und Netzanschluss.

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