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TESTBERICHT: LG Flatron 22EA63V Teil 4


Bildqualität

Sowohl das Panel, als auch der Rest der Oberfläche sind matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt nur schwache Reflektionen auf dem Bildschirm.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Gamma 1, Farbeinstellung Warm, Bildmodus Anwender. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

In der Werkseinstellung sind keine groben Unregelmäßigkeiten im Grauverlauf feststellbar. Es ist jedoch ein leichtes Banding zu beobachten. Farbschimmer sind nicht zu erkennen.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendarstellung schneidet der LG 22EA63V ebenfalls gut ab: Die hellste Stufe wird gering und die dunkelste Stufe stärker abgeschnitten. Bei den hellsten Stufen hat der Blickwinkel nur einen geringen Einfluss, so dass im Extremfall nur 2 Stufen abgeschnitten werden.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Auf dem linken Foto ist zu erkennen, dass der Schwarzwert sehr gut ist. Es gibt keine Wolkenbildung, jedoch deutet sich unten links schon ein sehr kleiner Lichthof an.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Beim zweiten Bild mit längerer Belichtungszeit ist die Ausbildung des Lichthofes in der unteren, linken Ecke deutlicher zu sehen. Bedenkt man die lange Belichtungszeit von 1/5 Sekunden, ist dieser nur sehr schwach ausgebildet und mit bloßem Auge gerade noch so wahrnehmbar.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Der Helligkeitsregler des 22EA63V kann die Leuchtdichte (Weißwert) linear zwischen 74 und 231 cd/m² ändern. Die Herstellerangabe von 250 cd/m² im Datenblatt wird also knapp erreicht. Der Regelbereich ist gut ausgelegt: in dunklen Räumen kann man weit genug herunter regeln, in hellen Räumen kann man weit genug aufdrehen. Für Präsentationen in sehr heller Umgebung ist die Leistung aber knapp bemessen. Bei unserer empfohlenen Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² steht der Regler in Position 42.

Die Schwarzwerte sind niedrig, beim 22EA63V messen wir zwischen 0,08 und 0,23 cd/m². Das resultierende Kontrastverhältnis liegt bei guten 990:1. Viele der aktuellen IPS-Panels können das noch um etwa 15 Prozent besser.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Für die Helligkeitsverteilung gibt es nur eine zufriedenstellende Bewertung. Der Mittelwert liegt bei 92 Prozent. Leider befinden sich alle dunkelsten Messwerte im oberen Bildschirmdrittel, zwei davon reichen schon bedenklich an die Sichtbarkeitsschwelle (20 %) heran.

Bei der Farbreinheit ist das Ergebnis sehr viel besser. Zwar liegen alle Maximalwerte auch hier wieder im oberen Drittel, aber die absoluten Werte sind durchweg sehr gering. Auch das mittlere deltaE von nur 0,9 hat sich eine sehr gute Note redlich verdient.

Mit dem bloßen Auge wirkt das weiße Testbild im oberen Bereich tatsächlich ein wenig dunkler, Verfärbungen sind nicht zu sehen. Der IPS-typische Schimmer bei größeren Blickwinkeln ist hellgrau gefärbt, horizontal ist er recht schwach, aus vertikalen und diagonalen Blickrichtungen dagegen kräftig und je nach tatsächlichem Winkel auch recht ungleichmäßig.

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