Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: LG Flatron 22EA63V Teil 7


Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des 22EA63V arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren gesteuert.

Selbst bei voll aufgedrehtem Backlight werden schon ganz kurze Pausen eingelegt, mit nur 1 Prozent Pausenanteil (Tastrate 99 Prozent) sind die aber nicht wahrnehmbar. Abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) ist die PWM-typische Rechteckschwingung im Chart deutlich zu sehen.

Die Schaltfrequenz beträgt 240 Hz, die Tastrate liegt bei 61 Prozent. Backlight-Flimmern ist also nicht auszuschließen, sollte aber nur für besonders empfindliche Menschen wahrnehmbar sein.

LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

Sowohl bei Spielen, als auch bei Videos waren keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu beobachten. Dies war hinsichtlich der Messwerte des LG 22EA63V nicht anders zu erwarten. Als optimale Einstellung für den Overdrive ergab sich die Einstellung "Mittel" oder "hoch".

Sound

Die Verarbeitung von Tonsignalen findet ausschließlich über den HDMI-Eingang statt. Es sind zwar keine Lautsprecher vorhanden, dafür gibt es wenigstens einen Kopfhörerausgang. Die Einstellung der Lautstärke ist extrem umständlich und man benötigt 9 Tastendrücke um zum entsprechenden Menüpunkt zu gelangen. Dort ist auch eine Stummschaltung (Mute) möglich.

DVD und Video

Für den Anschluss von HD-Zuspielern wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen bietet der 22EA63V einen HDMI-Eingang.

Die Werkseinstellung im OSD erwies sich bei unseren Farbmessungen als sehr brauchbar, daher haben wir sie auch für das Testvideo verwendet. Den Schärferegler beließen wir in der rasiermesserscharfen Voreinstellung 5, die etwas weichere Stufe 4 hat bei Material mit geringerer Auflösung als FullHD allerdings auch ihre Vorzüge.

Test der Videoeigenschaften.

Das Testvideo wird sehr scharf und mit natürlich wirkenden Farben wiedergegeben. Blass sind die Farben nicht, eher ein wenig kräftig. Auch Hauttöne sind stimmig. Schwarzwert und Bildkontrast sind sehr gut. Die Durchzeichnung in dunklen wie hellen Szenen ist detailreich ohne übertriebene Kontraste. Auch in schnellen Szenen beobachten wir keine Nachzieheffekte.

Die an sich sehr geringe Blickwinkelabhängigkeit der Farbwiedergabe wird in sehr dunklen Passagen durch den typischen IPS-Glow getrübt: der Monitor sollte möglichst in Augenhöhe stehen, da der Glow dann nur wenig auffällt.

Skalierung,Bildraten und Deinterlacing

Die HD-Auflösungen 720 und 1080 skaliert der 22EA63V korrekt als Vollbild. Das OSD kennt auch die Option "Breitbild/Original", doch die wird im Test nur bei den alten SD-Formaten (4:3) aktiv, alles andere kommt durchweg als Vollbild auf den Schirm.

Viel nützen kann diese Option nicht, denn SD-Videomaterial kommt in der Regel interlaced. Halbbilder kann der 22EA63V aber nicht ansprechend wiedergeben, denn ein Deinterlacer fehlt: es gibt zwar ein Bild zu sehen, aber mit ungenießbarem Zittern. Progressives Material zeigt er dagegen mit 50p und 60p einwandfrei und ohne Judder. 24p wird vom Monitor mit einer Fehlermeldung abgelehnt.

Overscan

Diese Einstellungen muss man an zwei verschiedenen Stellen des OSD suchen. Im normalen Setup findet man die Overscan-Option, die sich nur ein- und ausschalten lässt. Das Bild wird horizontal um 38 und vertikal um 21 Pixel beschnitten und anschließend auf die volle Bildschirmfläche aufgezogen.

Farbmodelle und Signallevel

Die Möglichkeit zur Anpassung des Signalumfangs findet man dagegen nach dem Druck auf die FUNC-Taste. Hier erscheint unter anderem der Punkt "PC/AV-Modus", der von RGB 0-255 auf RGB 16-235 umschaltet. Eine automatische Anpassung des Pegelumfangs haben wir nicht beobachtet. Am PC passte die Voreinstellung "PC" natürlich sofort, am BD-Player mussten wir von Hand auf "AV" umstellen.

Zusätzlich gibt es im Setup-Bereich noch die Option Schwarzwert. Stand sie auf "tief", zeigte unser Testbild den vollen Graustufenumfang, bei "hoch" fehlten dagegen die untersten 16 Stufen, während die höchsten bis 255 alle dargestellt wurden. Das beste Resultat erhielten wir bei Schwarzwert tief und korrekt gewähltem PC/AV-Modus.

Als Videomonitor verfügt der 22EA63V mithin nicht über viele Fähigkeiten. Am besten sollte der BluRay-Player ein FullHD-Signal liefern und das Hochskalieren und Deinterlacen selber übernehmen – keine große Anforderung heutzutage.

 << < 1 2 3 4 5 6 7 8 > >>

Keine Kommentare vorhanden

LG BUSINESS MONITORE
(Anzeige) In der neuen LG Business Area stellen wir die besten Business Displays aus dem Hause LG vor. Denn wer ermüdungsfrei und ergonomisch arbeiten will, benötigt auch das richtige Arbeitsgerät. Neben Testberichten finden Sie auch lesenswerte Artikel zu den Themen "Der ergonomische Arbeitsplatz", "Höhere Produktivität durch 21:9 Monitore" und vieles mehr. Hier weiterlesen!
Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!