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TESTBERICHT: LG Flatron 24MN43D-PZ Teil 5


Vergleich des Expert1-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Einen sRGB-Modus besitzt der Monitor nicht, wir haben daher den Bildmodus Expert1 als weiteren Vergleichswert vermessen.

Farbwiedergabe im Expert1-Modus.

Die Gammakurve zeigt ähnliche Abweichungen wie im Standardmodus. Die Farb- und Grauwerte konnten sich aber verbessern.

Die Farbtemperatur und der Kontrast sind dagegen leicht gesunken, zudem lag die voreingestellte Helligkeit bei niedrigen 78 cd/m². Der Modus bringt einen Vorteil gegenüber dem Standardmodus und kommt dem sRGB-Farbraum schon sehr nahe.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung bewegen sich fast alle Werte nah an den Idealwerten, nur der Kontrast ist mit knapp unter 900:1 etwas abgesunken. Die Range ist zwar leicht erhöht, aber noch akzeptabel.

Für die Bildbearbeitung im Amateurbereich ist dies zwar ausreichend, so dass nach einer Kalibrierung kaum etwas gegen den Einsatz für die Bearbeitung von Bildern spricht. Beachtet werden sollten aber die typischen Blickwinkelabweichungen eines TN-Panels.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Theoretisch bietet der Monitor eine große Anzahl von Einstelloptionen in diesem Bereich an, wie die beiden nachfolgenden Bilder zeigen. Im PC-Betrieb konnten wir davon bei verschiedenen getesteten Auflösungen aber nur die 16:9 und 4:3 Einstellung wählen. Bei der ersten Variante wird das Bild als Vollbild dargestellt, in der zweiten im 4:3 Format mit schwarzen Balken an den Seiten.

Für Auflösungen im 4:3 Format ist dies kein Nachteil, aber auch andere Auflösungen, zum Beispiel 5:4 oder 16:10 können nur in den beiden aufgeführten Modi angezeigt werden und wurden so immer verzerrt wiedergegeben. Die seitengerechte Darstellung oder ein 1:1 Modus sind daher nur über das Erzwingen im Grafikkartentreiber möglich.

Auswahlmöglichkeiten im PC-Betrieb (links) und im TV-Betrieb (rechts).

In Bildern gegenübergestellt haben wir die native Auflösung und die kleinere 16:9 Auflösung 1.280 x 720. Bei dieser Darstellung entfällt das Problem mit dem Seitenverhältnis und das Interpolationsergebnis war hervorragend. Sichtbar war nur eine minimale Unschärfe, die aber schon nach wenigen Minuten Betrieb nicht mehr wahrnehmbar war, so dass in diesem Modus auch problemlos gearbeitet werden könnte. In diesem Bereich kann der Monitor daher die volle Punktzahl erreichen. Den ebenfalls vorhandenen Schärferegler mussten wir dafür nicht verstellen.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Originalverhältnis.


Textwiedergabe, oben: nativ; unten: 1.280 x 720 Originalverhältnis.

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