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TESTBERICHT: LG Flatron 24MN43D-PZ Teil 7


Über den seitlichen USB-Anschluss lassen sich Multimediadateien auf dem Monitor abspielen, ohne dass dafür ein PC benötigt wird. Der seitliche Anschluss ist etwas nach hinten versetzt angebracht worden. Vorteilhaft ist dies, weil im Betrieb keine Kabel oder USB-Sticks über den Rand des Monitors ragen, dafür sind die Anschlüsse entsprechend schwerer zu erreichen. Getestet haben wir die Multimediaeigenschaften mit drei Videodateien (MOV, MP4, AVI), einer Bilddatei (JPG) und einer Audiodatei (MP3).

Alle Dateien ließen sich problemlos abspielen, auch 1080p Material war kein Hindernis. Durch die Fernbedienung und die gegebenen Einstelloptionen lässt sich einfach vorspulen oder durch die Menüs navigieren. Ein externer Mediaplayer wird damit fast überflüssig, leider fehlt ein Netzwerkanschluss, um Dateien von einem NAS abspielen zu können. Aufnahmen des TV-Programms sind ebenfalls nicht möglich.

Bild-in-Bild Funktion

Auswählbar ist die Bild-in-Bild Funktion nur im PC-Betrieb. Das TV-Bild lässt sich entsprechend in eine der vier Ecken zuschalten, andersherum ist dies nicht möglich. Auswählbar ist neben der jeweiligen Ecke auch die Größe des Fensters, diese Option ist in fünf Stufen relativ fein regulierbar.

Festgelegt werden kann zudem aus welcher der beiden Quellen der Sound wiedergegeben werden soll. Diese Option ist ebenfalls über die Fernbedienung zuschaltbar und so einfach zu aktivieren und auch wieder zu deaktivieren.

Hauptbild mit TV-Signal oben rechts in kleinster und größter Fenstergröße.

DVD und Video

Der Monitor eignet sich durch sein 16:9 Format, seine kaum vorhandenen Lichthöfe, den verbauten Lautsprechern und der Fernbedienung sehr gut für die Wiedergabe von Videos. Probleme kann es aber geben, wenn aus einer niedrigen Position auf den Monitor geblickt wird, da dann durch die Verwendung des TN-Panels mit Farbverfälschungen gelebt werden muss.

Bei der externen Zuspielung muss zudem beachtet werden, dass nur ein HDMI-Anschluss verfügbar ist. Wird dieser auch vom PC benutzt, muss vor jedem Betrieb eines DVD- oder BD-Players eine Neuverkabelung vorgenommen werden oder ein Switch zwischengeschaltet werden.

Der vorhandene Kinomodus ist für Videos gut geeignet, die Kanten wirken etwas weicher und damit die Übergänge flüssiger. Die Unterschiede zum Standardmodus fallen aber nicht so extrem aus, dass für das Abspielen von Videos zwangsweise immer der Modus gewechselt werden muss.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Im Vollbildmodus wird 720p bzw. 1080p Material erwartungsgemäß unverzerrt und ohne schwarze Ränder wiedergegeben. 4:3 Material kann im Auto- oder 4:3-Modus ebenfalls korrekt wiedergegeben werden. Hier spielen die umfangreichen Einstellmöglichkeiten bei der Bildwiedergabe ihre Vorteile aus.

576i und 1080i lassen sich über den BD-Player einstellen ohne dass im Menü ein Zittern zu beobachten ist. In den Testvideos zeigen sich aber deutliche Moiré-Muster, wir vermuten daher, dass kein Deinterlacer vorhanden ist.

Obwohl es im Handbuch anders angegeben wird, konnte der Monitor erzwungene 24 Hz Signale laut Infoanzeige wiedergeben, wie das nachfolgende Bild beweist. 50 Hz waren dagegen nicht darstellbar, auch wenn dieser Wert vorgegeben wurde, wurden 60 Hz angezeigt.

Unter Windows konnten 50 Hz dagegen über den Grafikkartentreiber erzwungen werden, allerdings wirkte das Bild schon nach der Einstellung alles andere als optimal. Der Juddertest bestätigte das schlechte Ergebnis mit einer nicht ruckelfreien Darstellung. 60 Hz waren dagegen ruckelfrei darstellbar. 24 Hz waren auch über den Grafikkartentreiber erzwingbar, zeigten aber wie bei 50 Hz ein ähnlich schlechtes Bild und eine ruckelnde Wiedergabe, die Wiedergabe von BDs war dagegen flüssig.

24 Hz Signale waren laut Infoanzeige darstellbar.

Overscan

Der Monitor besitzt keine Overscaneinstellung.

Farbmodelle und Signallevel

Sowohl RGB als auch YCbCr Signale können am HDMI-Eingang korrekt und ohne Farbverfälschungen wiedergegeben werden. Bei angeschlossenem BD-Player erwartet der Monitor RGB-Videolevel (16-235). Wird ein Signal per HDMI-Anschluss zugespielt erscheint eine Abfrage, ob ein PC an das Kabel angeschlossen wurde.

Diese Frage sollte je nach Anschlussart korrekt beantwortet werden. Auf den Signallevel schien dies zwar keine Auswirkungen zu haben, aber das Bild wirkte bei der Zuspielung eines BD-Player deutlich kontrastärmer, wenn der PC-Modus aktiviert wurde.

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