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TESTBERICHT: LG Flatron 27EB22PY-W Teil 6


Reaktionsverhalten

Den 27EB22PY haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Das Datenblatt nennt eine Reaktionszeit von 14 Millisekunden (ISO). Eine Option zur Wahl der Beschleunigung gibt es nicht. Wir messen 13,5 Millisekunden für den Schwarz-Weiß-Wechsel und 10,9 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 15,7 Millisekunden.

Etwas längere Schaltzeiten, nur kleine Überschwinger.

Die Schaltzeiten sind länger als bei vielen anderen aktuellen IPS-Panels, wenn auch noch nicht ausgesprochen langsam. Von der Helligkeit hängen die Schaltzeiten nur wenig ab, an allen Messpunkten finden wir ähnliche Werte vor. Das rechte Chart zeigt den Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent, die kleinen Überschwinger sind völlig unproblematisch.

Auch bei den (oft kritischen) dunkleren Grauwechseln werden die Überschwinger kaum stärker, hier wurde einer neutralen Abstimmung der Vorzug vor schnellen Schaltzeiten gegeben.
Als Allroundeinstellung für Internet und Videos ist diese Charakteristik sehr gut geeignet. Ambitionierte Gamer werden sich allerdings deutlich kürzere Schaltzeiten wünschen.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim 27EB22PY ist die Signalverzögerung mit nur 0,7 Millisekunden extrem kurz, weniger geht kaum.

Die halbe mittlere Bildwechselzeit dauert mit 7,9 Millisekunden schon deutlich länger, doch mit insgesamt 8,6 Millisekunden für die mittlere Gesamtlatenz gehört der 27EB22PY noch immer zu den reaktionsschnellen Vertretern.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des 27EB22PY arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren gesteuert.

Bei voll aufgedrehtem Regler leuchtet das Backlight kontinuierlich. Abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) zeigt das Chart die PWM-typische Rechteckschwingung, die Schaltfrequenz beträgt 240 Hz mit einer Tastrate von 60 Prozent. Beide Werte liegen so hoch, dass das Backlight-Flimmern nur für besonders empfindliche Menschen wahrnehmbar sein sollte.

LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

Mit seinen knapp 82 PPI bricht der Monitor keine Schärfe-Rekorde bei der Darstellung von Schriften. Moderne Schrifttypen die mit Subpixel-Hinting und ClearType oder ähnlichen Techniken ein angenehmeres Schriftbild produzieren, werden bei dieser geringen Pixeldichte visuell unschärfer dargestellt als auf Monitoren mit 96 PPI oder höheren Pixeldichten. Ein 27 Zoll WQHD Bildschirm bietet bei 2560x1440 Pixeln eine Dichte von 109 PPI, was der Kantenglättung bei Schriften zugutekommt.

Dem gegenüber steht die schlechte Angewohnheit der meisten Webseitenbetreiber Schriften in Pixeln statt in Punkten anzugeben was bei hochauflösenden Bildschirmen zu winzigen Schriften führt, Dieses Problem hat man mit dem LG 27EB22PY nicht. Hier kann man beliebige Webseiten in 100% betrachten ohne mit zu kleinen Schriften kämpfen zu müssen.

Im Praxistest waren bei Spielen (Dishonored, TF2) keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu sehen. Auch bei schnellen Actionszenen in vom Rechner abgespielten Videos (The Mission – Transporter, Fast and Furious 5) werden keine Bewegungsunschärfen oder Nachzieheffekte erkennbar.

Sound

Tonsignale verarbeitet der 27EB22PY an den DisplayPort- und Klinken- Eingängen. Die Lautstärke muss über das OSD eingestellt werden: zwei Tastenklicks braucht man bis zum Regler. Eine Stummschaltung (Mute) gibt es nicht.

Für die Tonwiedergabe verfügt der 27EB22PY über zwei winzige Lautsprecher mit je 1 Watt Leistung, die aus dem Bildschirmrahmen nach hinten abstrahlen. Die Klangqualität ist allerdings unbefriedigend und klingt hohl und blechern. Für ein gelegentliches YouTube Video oder die Sounds des Betriebssystems ist es aber noch ausreichend.

DVD und Video

Einen HDMI-Eingang hat der 27EB22PY nicht. Für den Anschluss von HD-Zuspielern wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen wird ein Adapter von HDMI auf DVI benötigt.

Test der Videoeigenschaften.

Der 27EB22PY ist für den Anschluss an einen PC gedacht, auf Mediaplayer als Bildquelle ist er definitiv nicht ausgerichtet: kein HDMI-Eingang, kein Overscan, die üblichen Optionen für RGB-Signallevel und Farbmodell fehlen ebenfalls. Mit einem einfachen Passivadapter von DVI auf HDMI haben wir untersucht, was möglich ist.

Eine spezielle Film-Option gibt es im OSD nicht. Für unser Testvideo wählten wir die Werkseinstellung (Benutzer mit R-G-B jeweils 50), denn die Ergebnisse unserer Farbuntersuchung passten gut dazu. Gern hätten wir den ungünstigen Gammaverlauf etwas verbessert, doch mangels Regler war das leider nicht möglich.

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