Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: LG 29EB93-P Teil 8


Subjektive Beurteilung

Bei vielen Spielen die online gegen andere Mitspieler gespielt werden können, bietet der LG 29EB93 keinen Mehrwert an. Solche Spiele werden nämlich in der Regel auf 1.920 x 1.080 optimiert und zeigen auch bei größeren Auflösungen keine größeren Ausschnitte an, diese werden höchstens vergrößert dargestellt. Bei vielen Singleplayerspielen kann dagegen der Vorteil von größeren Ausschnitten beim LG genutzt werden.

Exemplarisch haben wir die hohe Auflösung bei zwei aktuell sehr beliebten Onlinespielen getestet und zwar Starcraft 2 und League of Legends. Im Spiel Starcraft 2 konnte die Auflösung erst gar nicht ausgewählt werden, so dass zwingend mit schwarzen Balken an den Seiten gespielt werden muss. In League of Legends war die Auflösung zwar auswählbar und wurde auch entsprechend bildschirmfüllend angezeigt, allerdings wurden nicht mehr Informationen dargestellt, sondern das Bild in die Breite gezogen.

Gelegenheitsspieler kann der Monitor uneingeschränkt empfohlen werden, je nach Spiel und eingestellten Details sollte wegen der höheren Auflösung aber eine potente Grafikkarte vorhanden sein. Hardcoregamer dürften an der Reaktionszeit und der Latenz ebenfalls wenig zu meckern haben, durch den Betrieb bei 60 Hz treten aber geringe Schlieren auf, die erst bei 120 Hz verschwinden, so dass Anwender, die in diesem Bereich empfindlich sind, zu diesen Modellen greifen sollten.

Sound

LG hat dem Monitor zwei kräftige sieben Watt Lautsprecher spendiert, die für nicht ganz so anspruchsvolle Anwender auch bei der Betrachtung von Filmen ausreichen dürften. Die Lautstärke ist zudem sehr hoch einstellbar, so dass auch bei lauterer Umgebung keine Probleme auftreten sollten. Die Wiedergabequalität ist in etwa mit der von aktuellen TV-Modellen vergleichbar und nicht mit den sonst üblicherweise in Monitoren verbauten Lautsprechern.

Bild-in-Bild Funktion

Die Breite des Monitors bietet sich sehr gut dazu an, zwei Eingangssignale nebeneinander anzuzeigen. Erfreulicherweise bietet das Menü eine entsprechende Funktion an. Vorhanden ist aber auch die ansonsten übliche Einstellung mit einem Signal im Vollbild und einem weiteren als kleiner Ausschnitt in einer der vier Ecken. Einstellbar sind dabei sowohl die Größe als auch die Position des zweiten Signals. Zu beachten ist allerdings, dass dieser Modus nur funktioniert, wenn ein Signal über den Displayport zugespielt wird, das andere Signal ist dagegen frei wählbar.

Hauptbild mit zweitem Signal unten rechts.

Der geteilte Betrieb ist vor allem für zwei Windowssysteme zu empfehlen, bei denen die Auflösungen frei gewählt werden können, was weder bei Smartphones noch Blu-Ray-Playern gegeben ist. Werden dagegen zwei PC-Systeme parallel betrieben, sollte bei beiden eine Auflösung von 1.280 x 1.080 eingestellt werden, um ohne Verzerrungen im Vollbild arbeiten zu können. Lässt sich nur eine vordefinierte Auswahl treffen, dürfte 1.280 x 1.024 die beste Wahl sein.

Geteilter Bildschirm bei zwei gleichzeitigen Signaldarstellungen.

DVD und Video

Das 21:9 Format macht Schluss mit schwarzen Balken in Filmen, wie wir unter dem Punkt Interpolation bereits ausgeführt haben. Es gibt allerdings auch Fälle, in denen dieses Format nachteilig wirkt und zwar bei allen Filmen die im 16:9 Format vorliegen, wie zum Beispiel der Film Avatar.

Diese Filme werden mit dicken schwarzen Balken an den Seiten angezeigt, auf einem aktuellen 16:9 TV oder Monitor sind dagegen an keiner Seite störende Balken vorhanden. Das Signal lässt sich natürlich auch auf das 21:9 Format ausdehnen, da aber keine Bildinhalte hinzugefügt werden, wird das Bild entsprechend gestreckt und damit verzerrt wiedergegeben oder es werden Teile des Bildes abgeschnitten.

Blu-Ray Film Avatar mit schwarzen Balken an den Seiten.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Im Vollbildmodus wird 720p bzw. 1080p Material erwartungsgemäß verzerrt wiedergegeben, durch die Einblendung von schwarzen Balken an der Seite ist eine Wiedergabe unseres Testvideos mit runden Kreisen ohne Verzerrungen möglich. 4:3 Material kann ebenfalls mit schwarzen Balken verzerrungsfrei angezeigt werden, dafür kann entweder die seitengerechte Vergrößerung oder eine 1:1 Darstellung gewählt werden. In letztgenannter Einstellung wirkt das kleine Bild auf der großen Monitorfläche aber sehr verloren.

576i lässt sich bei diesem Monitor über den BD-Player nicht erzwingen, es wird unverzüglich auf 576p gewechselt. 1080i sind dagegen darstellbar. Auch unter Windows waren nur 60 und 50 Hz einstellbar, 24 Hz werden vom Monitor nicht unterstützt. Die beiden anderen Auflösungen werden im Juddertest dagegen ruckelfrei wiedergegeben.

 << < 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!