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TESTBERICHT: NEC EA244WMi-BK Teil 6


Bildqualität

Im NEC EA244WMi kommt ein 24 Zoll großes IPS Panel zum Einsatz. Mit einem Seitenverhältnis von 16:10 und einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel ist der EA244WMi bestens gerüstet für den Office-Betrieb. Das Panel wird von einem White-LED-Backlight beleuchtet und erreicht laut Herstellerangaben eine Leuchtdichte von bis zu 350 cd/m².

Subjektiv zeigt der NEC EA244WMi bereits mit seiner Grundeinstellung ab Werk eine überzeugende Bildqualität. Brillante Farbqualität sowie kontrastreiche Darstellung fallen sofort positiv auf und auch die Helligkeit ist gleich von Beginn an sehr angenehm. Ein Blick in das OSD zeigt dass beim NEC EA244WMi werkseitig der Eco Mode mit 1 (das Backlight leuchte mit höchstens 60 Prozent seiner Maximalhelligkeit) sowie die automatische Helligkeitsanpassung aktiviert ist.

Werkseitig sind der Bildmodus "Originalfarben" und der DV Mode "Standard" voreingestellt. Mit verschiedenen Testbildern und dem Eizo Monitortest haben wir die subjektive Bildqualität des NEC EA244WMi unter die Lupe genommen. Farb- wie Grauverläufe kann der Monitor sauber und ohne Banding darstellen. Dithering ist nur sehr schwach ausgeprägt.

Besonders unauffällig ist beim NEC EA244WMi die Entspiegelung. Bei vielen Bildschirmen mit IPS Panel ist gerade bei der Darstellung von weißen Bildinhalten sehr oft ein feines glitzern zu beobachten. Anwender mit sehr guten Augen empfinden diesen Effekt der Entspiegelung manchmal als störend. Beim NEC EA244WMi ist AG-Coating jedoch kein Thema und selbst bei sehr naher Betrachtung ist kein glitzern auszumachen. Trotzdem ist das Display ausreichend stark entspiegelt. NEC hat hierfür eine perfekte Lösung gefunden.

Tadellose Farbstufen sowie Farbverlauf Darstellung beim NEC EA244WMi.

Der NEC EA244WMi bietet variable Einstellungsmöglichkeiten verschiedener Presets. So gibt es unter dem Menüpunkt "DV Mode" sechs verschiedene Bildmodi die ihrerseits mit acht Farbpresets kombiniert werden können. Allerdings ist schlussendlich doch nicht jede Kombination möglich. Bei Auswahl eines der Bildmodi "Film", "Spiel" oder "Foto" sind die Farbmodi deaktiviert. Insgesamt können vier Farbprestes per RGB Regler individuell angepasst werden.

Graustufen

Neben einem Kontrastregler besitzt der NEC EA244WMi auch noch einen Schwarzlevel Regler. Werkseitig sind beide Parameter auf 50 voreingestellt und daran sollte man zumindest im Standard-Modus nichts ändern.

Mit Hilfe der nachfolgenden Testbilder haben wir die Auswirkungen auf Schwarz- und Weißstufen getestet wenn Kontrast und Schwarzlevel verändert werden. Eine Anhebung des Kontrastwertes um nur eine Stufe hat bereits massive Auswirkungen auf die Weißstufendarstellung und es werden nur noch bis 252 aufgelöst. Eine Absenkung des Schwarzlevels hat seinerseits den negativen Effekt dass Schwarzstufen erst ab Stufe 3 sichtbar sind.

Überprüfung der Weiß- und Schwarzstufen Darstellung beim NEC EA244WMi.

Und auch nach der Profilierung des NEC EA244WMi bleibt die subjektiv sehr gute Bildqualität erhalten. Farbverläufe zeigen nur in Ausnahmefällen und auch dann nur sehr schwach auffälliges Banding.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Wie die nachfolgenden Bilder zeigen, wird das Panel des NEC EA244WMi sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Auf Grund der geringen Leuchtdichte ab 10 Prozent Helligkeit, ist hier kaum wahrzunehmen ob das Display nun eingeschalten ist oder nicht. Auch bei maximaler Leuchtkraft fallen keine unangenehmen Hotspots oder Wolkenbildung auf.

Sehr gleichmäßig ausgeleuchtetes Display beim NEC EA244WMi.

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17 Kommentare vorhanden


Leider ist das falsche Hands-On-Video, nämlich jenes für den AOC E2460Phu, verlinkt.
Danke für den Hinweis. Das Video ist noch nicht fertig geschnitten und wird erst Anfang nächster Woche online sein und kann dann auch über unseren YouTube Kanal gesehen werden.
Danke für den Test!

Eines verstehe ich aber nicht: Beim NEC EA244WMi wird die schlechte Helligkeitsverteilung (maximale Abweichung ca. 16 %, durschnittliche Abweichung ca. 6,5 %) mehrmals betont, seine Helligkeitsverteilung wird insgesamt mit +/- bewertet. Der Eizo EV2736WFS, der minimal größere Abweichungen zeigt (maximale Abweichung ca. 18 %, durschnittliche Abweichung ca. 7 %), erhält eine Bewertung von +; seine Helligkeitsverteilung wird nicht kritisiert.

Wie kann das sein? Was verstehe ich da falsch?

Am wichtigsten aber ist die Frage: Sind diese Abweichungen mit freiem Auge tatsächlich nicht wahrnehmbar?

Das kann tatsächlich nicht stimmen, wir werden uns das ansehen und entsprechend korrigieren. Die Sichtbarkeitsgrenze liegt bei ca. 20 % Abweichung.
Ist eigentlich 60003414 die offizielle Referenznummer von NEC für den Multisync EA244WMi? Sprich handelt es sich bei den folgenden beiden Monitoren um exakt dasselbe Modell?

http://www.amazon.de/NEC-Deutschland-GmbH-Multisync-EA244WMi/dp/B00AJA4TMQ/

http://www.amazon.de/NEC-60003414-LED-Monitor-Reaktionszeit-schwarz/dp/B00AINBC2O

Vielen Dank!
Das dürfte die Artikelnummer von NEC sein. Sind die gleichen Geräte. Schau mal bei dem ersten Link unter Herstellerreferenz, da steht die gleiche Nummer 60003414 ;-)
Alle die an ein Firmware-Update glauben, mit das 16:9 Problem behoben wird muss ich leider enttäuschen.
Habe heute mit NEC telefoniert und mir das Gegenteil bestätigen lassen.
Begründung: Ist ja ein Office-Monitor. Ah ja. Verschiedene 4:3 Auflösungen können zwar nativ dargestellt werden 16:9 Auflösungen aber nicht. Wenn man das braucht kann man ja zur P- bzw. PA-Serie greifen. Also die, die keinen HDMI-Anschluss haben.

Danke NEC!

PS: Leider wurde der NEC P241W-BK bei Prad nie getestet. Nur der noch teurere NEC PA241W-BK.
Und da der P242W sozusagen schon vor der Tür steht, werden wir den testen. Wobei der Unterschied bei den Monitoren bei etwa 200 Euro liegt. Der PA hat einen erweiterten Farbraum, der P eben nur sRGB. Ich würde bei 200 Euro Unterschied eher auf den PA setzen, aber das ist eine Geschmacksfrage.
Auf den Test des neuen P/PA bin ich gespannt. Bei einer früheren Anfrage bei NEC hatte mir damals ein Mitarbeite erklärt, daß der PA nicht nur einen erweiterten Farbraum, sondern auch ein anderes Panel, bzw. eine andere Beschichtung hat. So genau weiß ich das nicht mehr. Jedenfalls würde das gleiche Bild im gleichen Farbraum beim PA besser dargestellt.

Zum EA244WMi:
Ich kann euer Testergebnis in einem Punkr leider überhaupt nicht bestätigen. Mein EA244WMi hat bei einem vollflächigen Weiss einen mit bloßem Auge deutlich sichtbaren horizontalen Farbverlauf vom Grünlichen ins Rosafarbene. Da ist mein 6 Jahre alter 19"-S-PVA-Eizo deutlich besser, da bei dem überhaupt keine Farbstichigkeit zu sehen ist.
Kann natürlich sein daß es ein Montagsgerät ist. Aber dieser Monitor geht definitiv zurück.
Liebes Testteam, könnt ihr die Anmerkung von Jominator hinsichtlich des horizontalen Farbverlaufs bestätigen?

Ich würde auch meinen, dass es diesen Verlauf gibt, wenn ich ihn auch nur für schwach ausgeprägt halte. Und mein bescheidenes Monitor-Know-How sagt mir, dass sich dieses Problem durch nichts korrigieren lässt?

Thx!
Wenn wir dies festgestellt hätten, dann würde es auch im Test stehen.
Alles klar...

Ist schon absehbar, wann der Test des NEC P242 bzw PA242 erscheint? Und werden die 27-Zöller auch getestet?
Was darf ich mir unter "externer Zuspielung" vorstellen ? Betreffen diese Interpolationsprobleme das alles, was über den HDMI-Eingang zugespielt wird (egal ob Video, Spielekonsole oder PC)?

Was wäre, wenn man Video oder Spielkonsole über einen HDMI->DVI-Adapter anschliessen würde?
Wir testen dies am HDMI Anschluss mit einem Gerät was die Bilder 1:1 zuspielt, also die Interpolation muss vom Monitor übernommen werden. Wir testen ja den Monitor und nicht den Zuspieler.
Danke für die schnelle Antwort! Das der Zuspieler nicht skaliert, habe ich bereits vermutet.

Meine Frage ging eher in die folgende Richtung: Sind die Skalierungsprobleme eine Frage des Eingangs (sprich, HDMI wird immer auf Vollbild aufgezogen; für die anderen Eingänge kann der Monitor auch "Format")?

Im Vergleich zu dem Test des Asus PB248Q fällt mir auf, dass der Tenor für DVD und Video deutlich negativer klingt; obwohl der Asus auch kein korrektes Seitenverhältnis unterstützt. Was übersehe ich hier, was den Asus besser geeignet macht?
Wir testen die externe Zuspielung nur über HDMI. Zu den tatsächlichen Unterschieden kann ich leider nichts sagen, weil ich keinen der Monitore getestet habe, hier hilft wohl besser eine Frage im Forum unter dem jeweiligen Test.
[Kommentar gelöscht]

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