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TESTBERICHT: NEC EA294WMi-BK Teil 2


Frontalansichten des EA294WMi in höchster und niedrigster Stellung.

Die Mechanik arbeitet einwandfrei und leichtgängig. Insgesamt hinterlässt der NEC ein sehr wertiges Gefühl. Für eine Drehung in den Pivotmodus muss das Panel erst nach hinten geneigt werden.

Monitor-Rückseite: Träger-Arm lässt Kabel fast vollständig verschwinden.

Seitliche Ansicht: links +30°; rechts -5° Neigungsfunktion.

Pivot-Stellung möglich.

Wie zu erwarten bei einem 29-Zoll-Monitor, fallen die Belüftungsschlitze eher groß aus. Staub kann so leichter eindringen. Jedoch erkennt man, dass die Platinen teilweise in einem Metallgehäuse verbaut sind.

Zusätzlich gibt es weitere Belüftungsschlitze unten rechts, wo sich auch das Netzteil befindet. So kann die vom Netzteil erzeugte Hitze frühzeitig weichen und belastet nicht die restlichen Bauelemente des Monitors.

Viele Belüftungsgitter auf der Gehäuserückseite.

Technik

Betriebsgeräusch

Eigentlich arbeitet der EA294WMi geräuschlos. Leider werden bei analoger Zuspielung über die 3,5-mm-Klinke diverse Interferenzen verstärkt und wiedergegeben. Zum einen ist ein Pfeifen wahrnehmbar und zusätzlich gibt es diverse andere Störgeräusche. Da sich das Pfeifen nicht sonderlich mit Erhöhung der Hintergrundbeleuchtung verändert, kann man die Elektronik des NEC als Stör-Quelle ausschließen.

Schaltet man den analogen Audio-Eingang aus, so verschwindet auch das Pfeifen fast vollständig. Die Fehlerquellen im Signalweg gehen schon ab dem D/A-Wandler los, im Grunde also noch in der Soundkarte des Mainboards des eigenen Computers. Es empfiehlt sich also eine digitale Sound-Speisung über HDMI, da der analoge Weg sehr anfällig für Interferenzen ist, die wiederum von den internen Lautsprechern noch verstärkt werden.

Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 100 % 50,0 W 46,8 W
Werkseinstellung 60 % 38,0 W 34,8 W
Arbeitsplatz 140 cd/m² 41 % - 29,1 W
Betrieb minimal 0 % - 19,8 W
Standby-Modus - - 0,7 W
Ausgeschaltet - 0,4 W 0,3 W

* Messwerte ohne Audio und USB

Die Herstellerangabe von 50 Watt für den Maximalverbrauch trifft recht genau zu. Ohne zusätzliche Verbraucher an den Audio- und USB-Anschlüssen messen wir 46,8 Watt bei voller Helligkeit. Die beiden 1 Watt-Lautsprecher und zwei USB-Geräte mit je 0,5 Ampere könnten sicher noch ein paar Watt zum Verbrauch beitragen.

Einen mechanischen Ausschalter gibt es nicht. Der elektronische Ausschalter (Touchfeld vorn am Monitor) senkt den Restverbrauch auf 0,3 Watt. Im Standby-Modus messen wir 0,7 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden also erfüllt.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz sind es 29,1 Watt, das ist selbst für einen derart großen Bildschirm mit 29 Zoll nicht gerade wenig. Die Effizienz von nur 0,91 cd/W bekommt nur eine schlechte Note. Der bürotypische Jahresstromverbrauch des EA294WMi liegt bei 63 kWh, was derzeit 17 Euro entspricht.

Beim Stromverbrauch müssen sich die 29 Zoll Breitbildpanels leider ganz hinten anstellen. Aktuelle Spitzenwerte von 1,7 cd/W zeigen, dass man tatsächlich sehr viel effizienter mit dem Strom umgehen kann: zwei genügsame 24-Zöller wie der BenQ BL2411PT schlucken nicht mehr und bieten dabei noch deutlich mehr Platz auf dem Bildschirm.

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4 Kommentare vorhanden


Liebes Forum,

leider sagt dieser Testbericht nichts über die Bild-in-Bild Funktion, die angeblich von unterschiedlichen Quellen möglich ist.
Genau deshalb interessiere ich mich für diese Art Monitor.
Ich möchte einen PC und parallel einen Mac darstellen (split screen).
Beim Test des ähnlichen LG 29EB93 ist auf diese Funktion eingegangen worden.
Hier leider nicht, sehr schade.
Der LG hat die Anschlüsse nach hinten stehend, was mir nicht so gut gefällt.


Kann jemand eine Aussage über diese Möglichkeiten machen oder mir anderweitig bei diesem Problem helfen?

Danke

Multipass
Hallo multipass,

der Monitor hat ja auch keine pciture-in-picture-Funktion sonder nur eine picture-BY-picture Funktion. Es gibt auch keine Sofware um Desktop Managment zu betreiben.

Die PbP-Funktion teilt den Bildschirm in 2 gleichwertige oder ein Haupt- und ein Nebenbereich auf. Dabei ist der Neben-Bereich sehr klein und dadurch bleibt ein großer Teil des Panel schwarz!

Bild-IN-Bild geht leider nicht!

"Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz sind es 34,8 Watt".
Laut der Tabelle sind es aber 29.1W.
Danke für den Hinweis, wurde geändert.

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