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TESTBERICHT: NEC P232W Teil 8


Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

SD-Bilder können vergrößert mit richtigem Seitenverhältnis zugespielt werden. Der Monitor bietet in diesem Bereich jede gewünschte Darstelloption an. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf den Abschnitt Interpolation.

Die Erzwingung von Halbbildern am BD-Player führte zu einer Fehlermeldung des Monitors. Einen Deinterlacer können wir daher ausschließen und müssen zwingend eine Anzeige mit 60 Hz einstellen. 24 Hz wurden vom Monitor mit angeschlossenem BD-Player ebenfalls nicht wiedergegeben.

50 Hz über den BD-Player waren nicht möglich.

Unter Windows ließen sich dagegen überraschenderweise sowohl 50 als auch 24 Hz erzwingen und korrekt wiedergeben. Beide Einstellungen erzeugten aber ein starkes Zittern beim Juddertest und sind dafür für den produktiven Betrieb nicht zu gebrauchen. Nur 60 Hz können judderfei dargestellt werden.

Overscan

Der Overscan kann mit der gleichnamigen Option aktiviert werden. Das Bild wird um einen festen Betrag (horizontal je etwa 27 Pixel und vertikal etwa 40) beschnitten und anschließend auf Vollbild skaliert.

Farbmodelle und Signallevel

Der korrekte RGB-Signalumfang kann im erweiterten Menü auf 0-255 oder 16-235 angepasst und entsprechend korrekt wiedergegeben werden. Ein Farbmodell kann nicht gewählt werden.


Bewertung
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Kein Preis verfügbar
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der NEC MultiSync P232W konnten uns mit kleinen Besonderheiten und einem umfangreichen OSD überzeugen. Der silberne Gehäuserahmen ist mit nur 17 Millimetern Breite schmal, das Gerät samt Standfuß aber recht wuchtig und daher eher als Arbeitsgerät und nicht als Designobjekt einzustufen. Das sehr umfangreiche OSD was kaum Wünsche offen lässt, lässt den gleichen Schluss zu, da hier ebenfalls die Funktionen im Vordergrund.

Die Verarbeitungsqualität des Gerätes ist sehr gut und auch an den ergonomischen Verstellmöglichkeiten gibt es nichts auszusetzen. Der typische Verbrauch von unter 20 Watt ist ebenfalls positiv zu benennen. Als besonderes Extra muss der Bild in Bild Modus genannt werden, der zwei Signale sowohl übereinander als auch nebeneinander darstellen kann und dabei viele individuelle Einstelloptionen ermöglicht. Hinzu kommt ein USB-Hub, welcher zwei Downstreamanschlüsse besitzt und so an zwei Rechnern genutzt werden kann, ohne dass zum Beispiel Maus und Tastatur vorher umgesteckt werden müssen. Leider setzt man hier noch auf die alte USB 2.0 und noch nicht auf die neue USB 3.0 Technik.

Die Farbraumabdeckung von knapp 94 Prozent dürfte für viele Anwender ausreichend sein, dafür erhalten diese einen in der Werkseinstellung gut vorkonfigurierten Monitor, der ein Colorimeter praktisch überflüssig macht. Der hohe Kontrast und die gute Bildhomogenität machen das Gerät für die Bildbearbeitung zusätzlich interessant.

Für Hardcoregamer ist das Gerät aufgrund der hohen Latenz dagegen nicht zu empfehlen, für Gelegenheitsgamer dürfte dieser Wert aber eher eine untergeordnete Rolle spielen, so dass diese keine Einschränkungen spüren dürften. Freuen können sie sich dagegen über die gute Interpolationsleistung mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten.

50Hz und auch 24Hz konnten über den BD-Player nicht wiedergegeben werden, das Gerät ist daher für externe Quellen nur bedingt geeignet. Es besitzt auch keinen speziellen Filmmodus und Audiosignale lassen sich nicht ausgegeben. Für Videos ist das Gerät daher nicht die erste Wahl.

Der Preis des Gerätes ist für Anwender gerechtfertigt, die sich eine sehr gute Werkseinstellung und umfangreiche Einstelloption im OSD wünschen. Wenn diese zudem zwei PCs an einem Monitor betreiben wollen, wird kaum ein besser geeignetes Gerät auf dem Markt zu finden sein.

Gesamturteil: GUT


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