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TESTBERICHT: Philips 231P4QRYES Teil 2


Verlässt man den Arbeitsplatz oder wendet seinen Blick vom Bildschirm ab, reduziert der Monitor zum Stromsparen die Bildhelligkeit und schickt das Gerät nach kurzer Zeit in den Standby.

Insgesamt konnte uns der Ergo-Sensor nicht vollständig überzeugen. Zu Beginn erhielten wir die Mitteilung, der Abstand zum Schirm wäre zu klein, obwohl der Autor so weit weg saß, dass er den Monitor gerade noch mit den Fingerspitzen berühren konnte. Tatsächlich empfiehlt Philips im Handbuch Betrachtungsabstände zwischen 70 und 90 Zentimetern.

Auch die Stromsparfunktion scheint uns verbesserungswürdig. Schon ein kurzer Blick zur Seite, beispielsweise auf einen Zweitmonitor, führte zu einer Helligkeitsreduzierung mit nachfolgendem Abschalten des Monitors. Es helfen keine Bewegungen und auch kein Wedeln mit den Armen, erst beim Blick auf den Monitor schaltete er sich wieder an.

Dank LED-Hintergrundbeleuchtung erreicht das Gerät auch quasi sofort die vorherige Bildhelligkeit. Ein wenige Zentimeter vor den Sensor gehaltenes Passfoto akzeptierte das Philips Gerät ebenfalls.

Betriebsgeräusch

Der 231P4QRYES arbeitete im Test in allen Einstellungen völlig geräuschlos. Auch bei reduzierter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen EU 2010 Effizienz
Betrieb maximal 100 % 32,5 W 33,5 W - -
Werkseinstellung 100 % - 33,5 W - -
Arbeitsplatz 140 cd/m² 42 % - 22,5 W - 0,9 cd/W
Betrieb minimal 0 % - 14,2 W - -
Standby-Modus - < 0,3 W 0,1 W 1,0 W -
Ausgeschaltet - < 0,0 W 0,0 W 0,5 W -

* Messungen ohne Tonteil

Trotz LED-Technik ist der Stromverbrauch des 231P4QRYES nicht besonders niedrig, die Verbrauchswerte könnten aus der Zeit der CCFL-Röhren stammen. Knapp 34 Watt bei 250 cd/m² sind heutzutage viel für einen 23 Zoll Monitor, auch wenn das verwendete IPS-Panel technisch bedingt eine geringere Lichtdurchlässigkeit aufweist als z.B. TN-Panels. Am Arbeitsplatz schluckt der 231P4QRYES fast 23 Watt und erreicht damit nur eine rechnerische Effizienz von 0,9 cd/W.

Im Standby-Modus ist der Verbrauch mit 0,1 Watt sehr gering. Ein richtiger Ausschalter befindet sich an der Rückseite, der Verbrauch geht aber auch im per Fronttaster ausgeschalteten Zustand bereits auf nahezu Null zurück.

Anschlüsse

Der Philips 231P4QRYES bietet mit DVI und DisplayPort zwei digitale Signaleingänge sowie zusätzlich auch einen VGA-Eingang für analoge Signale. Als Audio-Eingang fungiert eine der beiden 3,5 mm Klinkenbuchsen, die andere ist als Kopfhörerausgang ausgelegt. Wird der Monitor per DisplayPort angeschlossen wird, kann der Ton über das Signalkabel übertragen werden.

Links der Audio-Eingang, rechts DisplayPort, D-Sub und DVI.

Hinten links befindet sich der integrierte USB 2.0-Hub mit einem Up- und vier Downstream-Anschlüssen.

Links der USB-Hub mit vier Down- und einem Upstream, rechts der Ein- Ausschalter.

Bedienung

Echte Drucktasten hat der 231P4QRYES nicht, man muss mit fünf berührungsempfindlichen Tasten auskommen, die sich rechts unten am Gerät befinden. Die Tasten sind mit sinnvollen Symbolen beschriftet und kaum zu verwechseln. Ganz links ruft man das SmartImage-Menü auf, mit dem sich schnell eines der fünf Bild-Presets aktivieren lässt.

Das Lautsprecher-Symbol auf der Taste daneben bietet wie zu erwarten Zugang zur Lautstärkeregelung und die mittige Taste startet das Menü des Ergo-Sensors. Als zweites von rechts findet man die Menü-Taste und ganz rechts den Ein- und Ausschalter.

Die Sensor-Tasten sind mit sinnvollen Symbolen gekennzeichnet.

Die Lampe unten im Display-Rahmen dient als Betriebsanzeige. Sie leuchtet im Betrieb dauerhaft und blinkt im Standby-Modus gemütlich.

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