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TESTBERICHT: Philips 231P4QRYES Teil 4


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild, ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Bei normaler Zimmerbeleuchtung erscheint die Ausleuchtung eines schwarzen Bilder relativ gleichmäßig, die Einstrahlungen aus der linken unteren und rechten oberen Ecke fallen erst im dunklen Ambiente oder bei voll aufgedrehtem Backlight auf, was im zweiten Bild mit längerer Belichtungszeit verdeutlicht wird.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Beim Blick von der Seite zeigen sich IPS-typisch Aufhellungen, vor allem in der Diagonalen, was den Eindruck der Einstrahlungen aus den Ecken etwas verstärkt.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Der Einstellbereich für die Helligkeit (Weißwert) reicht von 53 bis 253 cd/m². Selbst für völlig verdunkelte Räume dürfte der untere Wert ausreichend niedrig sein, während der obere für sehr helle Umgebungen nur knapp ausreicht. Der Helligkeitsregler arbeitet linear, für die empfohlene Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² ist der Regler auf 42 Prozent einzustellen.

Mit den extrem niedrigen Schwarzwerten der aktuellen VA-Panels kann die IPS-Technik des 231P4QRYES nicht mithalten. Wir messen Werte zwischen 0,05 und 0,25 cd/m², damit ergibt sich ein Kontrastverhältnis von 1.000:1, was für eine sehr gute Note reicht. Mit dem bloßen Auge ist das Schwarz nicht zu bemängeln, erst bei voll aufgedrehter Helligkeit wird es zu einem sehr dunklen Grau.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Die Helligkeitsverteilung ist sehr gut, der Mittelwert liegt bei hervorragenden 99 Prozent. Nur die Ecke oben rechts lässt ein wenig nach, doch der Abstand zur Wahrnehmungsgrenze von 20 Prozent ist noch recht groß.

Bei der Homogenität sieht es nicht ganz so gut aus. Das maximale deltaE von 5,7 ist enttäuschend hoch, der Mittelwert von 2,1 ist für ein Consumergerät befriedigend. Die größten Farbabweichungen innerhalb des weißen Testbilds finden wir oben links, auch mit bloßem Auge fallen sie schon auf.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des 231P4QRYES bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Seitlich und auch von oben und unten gesehen bleibt die Bilddarstellung stabil. Hier spielt der Philips-Monitor den Vorteil seines IPS-Panel aus.

Der Weißpunkt bleibt sowohl horizontal als auch vertikal ziemlich konstant, Farbverschiebungen treten kaum auf. IPS-typisch sinkt der Bildkontrast bei diagonaler Betrachtung etwas stärker ab, zudem kommt es dann zu violetten Aufhellungen bei schwarzen Bildinhalten. Insgesamt liefert der 231P4QRYES eine deutlich bessere Blickwinkelabhängigkeit als Geräte mit TN-Panel.

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