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TESTBERICHT: Philips 231P4QRYES Teil 7


Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist wie bei den allermeisten aktuellen Geräten PWM-gesteuert. Bei voller Helligkeit (Reglerstellung 100) arbeitet das Backlight kontinuierlich. Abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) messen wir die Taktfrequenz mit 240 Hz, das Tastverhältnis liegt mit 52 Prozent ein wenig höher als bei vielen Mitbewerbern. Es ist daher anzunehmen, dass nur besonders empfindliche Menschen ein Backlight-Flimmern wahrnehmen könnten.

LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

Im Praxistest waren bei Spielen und Videos keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu sehen. Trotzdem war bei schnellen Bewegungen eine leichte Schlierenbildung sichtbar, weshalb Hardcore-Spieler trotz der guten Werte bei der Bildaufbauzeit mit dem 231P4QRYES vermutlich nicht restlos glücklich werden.

Sound

Der 231P4QRYES verfügt über zwei Lautsprecher mit jeweils 1,5 Watt Leistung, die im unteren Bildschirmrahmen eingebaut sind. Über den DisplayPort werden Tonsignale übertragen, für den DVI- und VGA-Anschluss muss der Ton über ein Klinkenkabel vom PC zum Monitor geleitet werden. Die Klangqualität der winzigen Lautsprecher reicht zum Skypen, aber nicht mehr. Bässe fehlen und auch sonst ist der Klang ziemlich blechern.

Die Lausprecher sind im unteren Rahmen untergebracht.

DVD und Video

HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen können nicht direkt per HDMI an den Philips-Monitor angeschlossen werden, da ein HDMI-Anschluss fehlt. Über einen Adapter auf den DVI-Eingang bekommt man zwar ein Bild, aber keinen Ton. Der muss entweder über den Klinkeneingang am Monitor und die integierten Lautsprecher oder separate Boxen ausgegeben werden. Über den DisplayPort kann zwar Ton übertragen werden, ein testweise ausprobierter Adapter von DisplayPort auf HDMI funktionierte am 231P4QRYES im Zusammenspiel mit einem BluRay-Player nicht, es kam weder Bild noch Ton.

Test der Videoeigenschaften.

Über die SmartImage-Funktion bietet der 231P4QRYES eine Voreinstellung für Filme, in der jedoch die Bildschärfe angehoben wird, was nicht immer optimal ist. Wir deaktivierten SmartImage und stellten die Farbtemperatur auf 6500K. Das ist zwar leicht zu kühl, ansonsten ergibt sich aber eine gute Darstellung.

Ein mit diesen Einstellungen betrachteter Film von BluRay kam mit natürlich wirkenden Farben auf den Schirm. Kontrast und Schwarzwert waren ebenfalls gut und auch dunkle Szenen wurden sauber differenziert. Schnelle Schwenks führten nicht zu unangenehmen Nachzieheffekten und die der große Blickwinkel des IPS-Panels erlaubt auch seitlich sitzenden Betrachtern einen guten Einblick.

Skalierung und Deinterlacing

Alle Auflösungen, auch SD-Formate, werden erst einmal auf das Vollbild skaliert, das OSD bietet aber die Möglichkeit, auf 4:3 umzuschalten. Die Darstellung von 4:3-Inhalten ist dann unverzerrt und seitengerecht.

Der Philips 231P4QRYES ist auf eine Bildfrequenz von 60 Hz optimiert. BluRay-Filme mit eigentlich 24 Hz ruckeln dann jedoch unschön über den Bildschirm und man ist geneigt, die 24 Hz-Ausgabe des Players zu aktivieren. Leider kommt der Film dann zwar mit der richtigen Bildfrequenz auf den Schirm, die Darstellung flackerte im Test allerdings deutlich und wurde zu hell ausgegeben. Interlaced-Signale wie 1080i gibt der Monitor ebenfalls nicht sauber, sondern mit einem deutlichen Zeilenflimmern aus.

Overscan

Die Overscan-Option im OSD des 231P4QRYES bleibt bei allen Einstellungen und Auflösungen ausgegraut. Tatsächlich wird das Bild bei der Ausgabe nicht beschnitten oder skaliert, aber die Wahl hätte man trotzdem gerne.

Farbmodelle und Signallevel

Am DVI-Eingang erwartet der 231P4QRYES einen Signalumfang von 0 bis 255, es gibt keine Möglichkeit, dies im OSD zu ändern. So ist man darauf angewiesen, dass die Signalquelle den Signalpegel entsprechend anpassen kann. Das verwendetet Farbmodell lässt sich ebenfalls nicht beeinflussen.

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