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TESTBERICHT: Philips 231P4UPES Teil 4


Bildhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Die Helligkeitsverteilung erhält nur eine zufriedenstellende Bewertung. Enttäuschend sind vor allem die großen Abweichungen im rechten Fünftel des Bildschirms, die allesamt im Bereich der Sichtbarkeitsschwelle für das bloße Auge liegen. Der Mittelwert liegt bei 91 Prozent.

Bei der Farbreinheit sieht es nicht besser aus, auch hier zeigt das rechte Fünftel eine ausgeprägte Schwäche. Die drei Maximalwerte mit mehr als 4 deltaE führen sogar zur Abwertung auf eine schlechte Note.

Mit dem bloßen Auge fällt schon auf, dass die rechte Seite des Bildschirms etwas dunkler ist. Hinzu kommen fingerbreite Randaufhellungen unten links sowie am gesamten rechten Rand. Ins Auge fallende Verfärbungen sind aber auch im rechten Fünftel nicht sehen.

Bei größeren Blickwinkeln überzieht sich das Panel mit einem grau-violetten Schimmer. Horizontal oder diagonal betrachtet ist er ab etwa 30 Grad deutlich zu sehen, vertikal ist er noch auffälliger.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Panel des 231P4UPES ist matt. Die stark entspiegelte Oberfläche mindert störende Reflexionen sehr wirksam.

Das Coating des 231P4UPES ist matt.

Die einzelnen Subpixel werden in der Makroaufnahme ziemlich verschwommen wiedergegeben. Nachteilig für die Schärfeleistung und den Kontrast ist das offenkundig noch nicht. Den Kristalleffekt (Glitzern) haben wir selbst nicht beobachtet, allerdings hat das Foto schon deutliche Ähnlichkeit mit den Aufnahmen von Panels, bei denen dieser Effekt auftritt.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des 231P4UPES bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Das Panel zeigt ein typisches Verhalten für die TN-Technologie. Von unten betrachtet dunkelt das Display stark ab und es wird der sogenannte Negativeffekt sichtbar. Von oben hellt das Bild sehr stak auf.

Das frontale Bild ist gut und auch der seitliche Blickwinkel geht noch in Ordnung. Auch hier wird das Bild heller, allerdings sind zusätzlich Farbverschiebungen zu erkennen.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 DisplayPro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums (Erläuterung der 3D Ansichten).

Die Farbraumuntersuchung zeigt, dass der 231P4UPES den sRGB-Farbraum mit 94 Prozent gut abdeckt.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: SmartImage aus, Farbeinstellung 6500K, Gamma 2.2, Helligkeit 100 und Kontrast 50.

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