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TESTBERICHT: Philips 271P4QPJKEB Teil 8


Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim 271P4QPJKEB messen wir eine kurze Signalverzögerung von nur 2,6 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen im Durchschnitt weitere 5,5 Millisekunden (SmartResponse fastest), insgesamt ist die mittlere Gesamtlatenz mit 8,1 Millisekunden also erfreulich kurz.

Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung des 271P4QPJKEB ist PWM-gesteuert, bei Helligkeiten unterhalb von 100 Prozent werden kurze Dunkelzeiten eingelegt. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir eine Umschaltfrequenz von 240 Hz, das Tastverhältnis liegt bei sehr niedrigen 37 Prozent. Sehr empfindlichen Menschen sollten bei diesem Monitor daher mit Backlight-Flimmern rechnen.

Wir beobachten zudem ein Phänomen, das mit der Umstellung der Backlighttechnik von CCFL auf White-LED praktisch verschwunden ist: selbst bei voll aufgedrehtem Helligkeitsregler ist die PWM-Steuerung noch aktiv, die Tastrate beträgt nur 80 Prozent. Dennoch erreicht der Monitor problemlos die spezifizierte Leuchtdichte, wir gehen daher davon aus, dass unser Testmuster keinen Fehler aufweist.

Das Backlight ist PWM-gesteuert.

Subjektive Beurteilung

Monitore mit VA-Panel sind für Spieler meistens weniger empfehlenswert, da starke Schlierenbildung auftreten kann. Beim Philips 271P4QPJKEB sind dagegen nur sehr geringe Schlieren erkennbar, die Gelegenheitsspieler nicht wahrnehmen dürften.

Hardcoregamer müssen für das perfekte Spieleerlebnis weiterhin zu Geräten mit TN-Panel und 120Hz greifen, wer nur ab und zu mal ein Spielchen wagen möchte, wird mit dem Monitor keine Probleme haben, so dass er für diese Gruppe uneingeschränkt empfohlen werden kann.

Sound

Im unteren Rahmen des Monitors wurde eine Soundbar integriert die ausreichend laut einstellbar ist und einen akzeptablen Klang liefert. Genutzt werden sollte dieser Sound aber nur für Windowstöne und kleinere Videoclips, für Filme ist er dagegen nicht zu empfehlen.

Integrierte Soundbar im unteren Rahmen.

DVD und Video

Der Monitor von Philips besitzt keine Besonderheiten wie 3D, einen Tuner, einen Mediaplayer oder eine Bild-in-Bild Funktion und kann daher keine Extrapunkte in diesem Bereich sammeln. Vorhanden ist nur die bereits angesprochene Soundbar, die auch für einfache TV-Sendungen ausreichen sollte.

Gepunktet werden kann dagegen mit kaum vorhandenen Lichthöfen, einem sehr hohen Kontrast, einem guten Blickwinkel und einem flexibel verstellbaren Standfuß. Zusammen mit seinen 27 Zoll und dem Full HD Format kann der Monitor in kleineren Wohnungen auch als TV-Ersatz dienen. Die Zuspielung muss dafür aber per PC und vorhandener TV-Karte erfolgen. Den 24 Hz Betrieb unterstützt das Gerät leider nicht.

Overscan

Der Monitor besitzt keine Overscaneinstellung.

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1 Kommentar vorhanden


Ich habe mir diesen Monitor gekauft. Leider gibt das Gerät ein deutlich hörbares Brummen von sich (dazu muss man nicht einmal mit dem Ohr an das Gerät herangehen, normaler Sitzabstand genügt, um es zu hören). Werde ihn daher wahrscheinlich wieder zurückgeben.

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