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TESTBERICHT: Philips 272C4QPJKAB Teil 5


Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung 6500K.

Die Werkseinstellung 6500K wirkt ein wenig kühl, mit 7058K liegt der Weißpunkt deutlich über der Referenztemperatur. Fast alle anderen Graustufen sind um 500K wärmer, das führt zu großen deltaC-Abweichungen. Der Rangewert ist mäßig. Die Gammakurve verläuft fallend und entgegengesetzt zum Normverlauf, bei den hellsten Graustufen bricht sie auch noch ein.

Für normale Arbeiten im Bereich Office, Internet und auch Video ist die Farbwiedergabe noch in Ordnung. Hinsichtlich der Farbverbindlichkeit bewerten wir in der Werkseinstellung nur die Grauwiedergabe, die hier sehr schlecht ausfällt.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich der sRGB-Einstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe in der sRGB-Einstellung.

Der sRGB-Modus im OSD liefert visuell exakt den gleichen Bildeindruck wie der zuvor beschriebene 6500K-Modus. Das Messprotokoll zeigt, dass auch die Sonde keinen nennenswerten Unterschied feststellen kann. Die Abweichungen bei den Buntfarben sind durchweg sehr hoch, dies gilt sowohl für die Primär- wie auch für die Mischfarben. Wie schon die Grauwiedergabe erhält daher auch die Farbwiedergabe nur eine sehr schlechte Note.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Vor der Kalibrierung mit iColor 3.8 und Xrite’s Colorimeter i1 Display Pro haben wir zunächst den Weißpunkt im Benutzermodus justiert, dafür musste der Rot- und vor allem der Blau-Regler kräftig abgesenkt werden. Der gemessene Gammawert war mit 2,14 sehr gut, die Kalibrierung konnte starten.

Die Charts zeigen, dass die Farbwiedergabe durch die Kalibration ganz erheblich verbessert wird. Die Abweichungen sind an allen Messpunkten klein geworden, und die Gammakurve folgt jetzt dem Normverlauf sehr viel besser. Leichte Unregelmäßigkeiten scheint es in der internen Farbsteuerung aber zu geben, die matrixbasierte Kalibration von iColor kann hier im Detail dann doch nicht das letzte Quäntchen Genauigkeit herausholen. Sehr schön ist, dass weder die Helligkeit noch der Kontrastwert beeinträchtigt werden.

Nach der Kalibrierung kann der 272C4QPJKAB mit guter Farbwiedergabe auch bei farbkritischen Anwendungen überzeugen. Für engagierte Foto- oder Grafikamateure, die mit der Werkseinstellung nicht zufrieden sind, kann sich der Kauf eines Colorimeters lohnen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Bei der Interpolation kann der 272C4QPJKAB drei verschiedene Modi ansteuern. Es gibt den Breitbildmodus in dem das Bild immer auf Vollbild skaliert. Außerdem besteht die Möglichkeit 4:3 auszuwählen, wobei der Monitor immer vertikal streckt und dann in der entsprechenden Ratio skaliert. Zu guter Letzt bleibt noch die Wahl 1:1 übrig. Damit wird jederzeit eine pixelgenaue Skalierung erreicht.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

3,6 Millionen Pixel scharf und eine Frage bleibt offen: Was passiert, wenn der Monitor nicht in der nativen Auflösung betrieben wird? In der nativen Auflösung präsentiert sich der 272C4QPJKAB zumindest in einer unglaublichen Schärfe von denen die Full HD Monitore nur träumen können.

Ernüchterung macht sich hingegen breit, wenn zum Beispiel auf einen aktuellen Standard wie 720p runter skaliert wird. Die Schrift wirkt verwaschen und fett. Erst ab einer Schriftgröße von 11 kann der Text wieder ordnungsgemäß gelesen werden. Jedoch sollte man im Auge behalten, dass die Auflösung stark reduziert ist und die größeren Schriftarten genügend Schärfe bieten. Dennoch stellt sich heraus, den Monitor mit zumindest 1080p zu betreiben.

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1 Kommentar vorhanden


Ich würde gerne vor der Anschaffung dieses Monitors wissen, ob die Webcam und das Microfon an einem Mac mini oder allgemein an einem Mac funktionieren.

Weiß das jemand?

Danke!

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