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TESTBERICHT: Philips 272C4QPJKAB Teil 7


Sound

An den Philips 272C4QPJKAB können Soundquellen per HDMI oder Audio-In angeschlossen werden. Um den Sound nutzen zu können, sind Kopfhörer an den an der Frontseite befindlichen Audio-Ausgang anzuschließen. Die Lautstärke lässt sich über das OSD regeln.

Ebenfalls verfügt der Monitor über integrierte Lautsprecher, die aber kaum der Erwähnung wert sind. Wie bei den meisten Modellen üblich, wird der Sound lediglich blechern wiedergeben. Stimmen wirken blutleer und hohl.

DVD und Video

Für HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen können die beiden HDMI-Eingänge des 272C4QPJKAB genutzt werden.

Die Voreinstellung "Smart Image Film" wirkt bläulich und sehr kühl, wir messen einen Weißpunkt von 7500K. Überschärft ist sie glücklicherweise nicht, trotzdem bleiben wir lieber bei der Standardeinstellung 6500K. Zusätzlich aktivieren wir den Overdrive und wählen die Einstellung Smart Response Schnell.

Test der Videoeigenschaften.

So eingestellt erfreut der 272C4QPJKAB am BD-Player mit kräftigen, aber natürlich wirkenden Farben. Auch kritische Hauttöne werden stimmig wiedergegeben. Schwarzwert und Bildkontrast sind gut, allerdings weit vom Schwarz aktueller AMVA-Panels oder von der Brillanz der Glossy-Panels entfernt. Details werden in hellen wie dunklen Szenen gut durchgezeichnet. Nachzieheffekte oder andere Artefakte bei schnellen Szenen haben wir nicht beobachtet.

Die geringe Blickwinkelabhängigkeit des IPS-Panels ist sehr vorteilhaft. Seitlich sitzende Zuschauer werden in dunklen Szenen aber das typische leichte Glühen (IPS-Glow) sehen, das beim 272C4QPJKAB vor allem bei vertikaler Draufsicht (stehender Betrachter) unangenehm auffällt.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die Anpassung des Bildformats im OSD bietet zunächst die Einstellungen Breit (= Vollbild), 4:3 und 1:1. Interessanterweise kann 4:3 auch bei allen HD-Formaten eingestellt werden, die dann in voller Höhe und seitlich gestaucht zu sehen sind – eine sinnlose Option.

Bei der großen nativen Auflösung von 2.560 x 1440 stellt sich natürlich ohnehin die Frage, was hier mit Blick auf die kleineren HD- und die alten SD-Auflösungen überhaupt eine sinnvolle Anforderung wäre – skaliert werden muss ja in jedem Fall, und zwar ziemlich stark.

Die alternative 1:1-Wiedergabe ist löblicherweise immer möglich, sieht aber angesichts der schlechten Flächenausnutzung eher skurril aus. So erscheint es schließlich durchaus praxisgerecht, einfach alles als Breitbild zu zeigen und nur bei den 480er bzw. 756er-Formaten auf volle Höhe seitengerecht zu skalieren, und genau das klappt auch.

Bei progressivem Material zeigte der Philips 272C4QPJKAB alles an, was wir an HD- und SD-Auflösungen anzubieten hatten. 24p geht genauso wie 50p und 60p, doch nur bei 60 Hz ist das Bild frei von Judder. Die niedrigeren Frequenzen zeigen beide deutliche Ruckler.

Halbbildmaterial mit 1080i50 und 1080i60 wurde ohne Flimmern angezeigt, leider aber sichtlich überschärft. Mit SD interlaced hatten wir dagegen kein Glück. Gut, wenn hier der Mediaplayer einspringen kann.

Overscan

Der Overscan des 272C4QPJKAB beschneidet das Bild um 90 Pixel rechts und links sowie 50 Pixel oben und unten, das ist schon ein sehr großer Bereich. Der verbleibende Restbild wird auf Vollbild skaliert, die Qualitätseinbußen sind nicht zu übersehen. Wofür man solch einen drastischen Overscan sinnvoll verwenden sollte, ist uns nicht klar.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang gibt es nicht.

Im Test passten die Werte am PC automatisch, den BluRay-Player mussten wir manuell auf vollen RGB-Umfang einstellen. Das muss aber nicht bei jeder Gerätekombination der Fall sein. Da die Einstellmöglichkeiten am Monitor fehlen, sollte man beim Player darauf achten.

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1 Kommentar vorhanden


Ich würde gerne vor der Anschaffung dieses Monitors wissen, ob die Webcam und das Microfon an einem Mac mini oder allgemein an einem Mac funktionieren.

Weiß das jemand?

Danke!

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