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TESTBERICHT: Philips 274E5QHAB Teil 3


Wer hingegen vor dem Kauf das Kleingedruckte durchforstet, ein passendes Gerät besitzt und dann im Zubehörhandel das richtige MHL-Kabel erwirbt, kann an MHL durchaus seine Freude haben. Die Buchse an den Geräten hat sich von Generation zu Generation mehrfach geändert. Man muss also je nach Gerät auch ein anderes Kabel besorgen.

Neben den Anschlüssen für die Zuspielung des Bildsignals findet man Anschlüsse für Audio-Eingang und für den Kopfhörerausgang (3,5 mm Klinkenbuchse) und die Buchse für den Netzteilstecker.

Alle Anschlüsse befinden sich in einer angenehmen Höhe auf der Rückseite des Displays und sind horizontal ausgelegt. Eingesteckt wird also von hinten nach vorne und nicht – wie sonst oft üblich – von unten nach oben. Sofern man Sichtkontakt zur Rückseite hat, gestaltet sich auch häufiges Umstecken dadurch sehr einfach.

Anschlüsse v.a. auf den Unterhaltungsbereich ausgelegt.

Dieser Vorzug verwandelt sich allerdings in einen Nachteil, wenn man das Gerät mittels VESA-Halterung so flach wie möglich an der Wand montieren möchte. Da die Stecker waagrecht nach hinten aus dem Display herausragen, müsste man sich dazu ggf. Winkelstecker bzw. –adapter besorgen.

Bedienung

Nach dem Einschalten erkennt man zunächst, dass der ultraschmale Rahmen doch nicht ganz so ultraschmal ausfällt. Die Display-Fläche wird nämlich nicht vollständig für das Bild ausgenutzt. Das ist aber auch bei vergleichbaren Geräten anderer Hersteller nicht anders.

Oben und an den Seiten beträgt der Rand knapp 1 cm, so dass die effektive Bildfläche 597,89 (H) x 336,31 (V) beträgt. Der dabei in der Display-Fläche oben und an den Seiten gebildete Rahmen ist matt-schwarz und verstärkt somit positiv den Kontrasteindruck. Am unteren Display-Rand verwendet Philips eine schwarz-glänzende Kunststoffleiste.

Rahmen wird sichtbar nach dem Einschalten des Monitors.

Auf der Vorderseite des Rahmens ist lediglich die dezente Beschriftung der Bedientasten zu sehen. Die eigentlichen Tasten sind auf der Unterseite des Rahmens angebracht. Das ist durchaus intelligent gelöst, da man außer zur Verstellung der Neigung damit eigentlich nie gezwungen ist, das Design des Gerätes durch "Finger-Tapper" zu verschandeln. Die Beschriftung ist allerdings nicht beleuchtet, so dass man in gedämpfter Wohnzimmer-Beleuchtung schon blind die richtigen Tasten finden muss.

Die Bedienung erfolgt über insgesamt fünf Tasten – eine Power-Taste und 4 Tasten mit Doppelbelegung, die aber auch mit entsprechenden Symbolen in der Beschriftung gekennzeichnet ist.

Tasten versteckt auf der Unterseite.

Um ins OSD-Menü zu gelangen, drückt man auf die OK-Taste links vom Standby-Knopf. Im OSD dienen dann die drei weiteren Tasten zur Navigation und sind entsprechend mit Pfeilen beschriftet. Außerhalb des OSD-Menüs dienen diese Tasten zur Direktwahl, um Lautstärke, Eingangsquelle und die SmartImage-Einstellung zu ändern. Die Tasten besitzen dabei einen klaren, aber etwas schwergängigen Druckpunkt. Aufgrund der filigranen Standfuß-Konstruktion bringt der zur Betätigung notwendige Kraftaufwand das ganze Display ins Wackeln.

Links neben der Power-Taste weist eine kleine weiße LED angenehm dezent auf den Betriebszustand des Gerätes hin. Im Betrieb leuchtet sie dauerhaft und im Stand-by-Modus blinkt sie langsam, ohne dabei die Farbe zu ändern. Vollständig deaktivieren lässt sie sich nicht, dürfte aber auch in einem dunklen Raum eigentlich niemand stören.

OSD

Das OSD ist schlicht gehalten und erscheint in sieben Untermenüs: Eingang, Bild, Audio, Farbe, Sprache, OSD-Einstellungen und Einrichtung. Auf den ersten Blick noch klar strukturiert, vermisst man bei näherem Hinsehen dann doch eine durchgängige Logik.

Die sieben Menüpunkte passen nicht vollständig in die Fenstergröße des OSD, man muss also erst scrollen, um zu den letzten beiden Menüpunkten zu kommen. Abgesehen davon, dass der Hersteller die Größe für das OSD-Fenster auch entsprechend anpassen könnte, wäre es viel sinnvoller, die Unterpunkte entsprechend zu straffen. Der Punkt "Farbe" gehört eigentlich unter "Bild" integriert, die "Sprache" unter "OSD-Einstellungen".

Einen Punkt zur Auswahl des Bildmodus sucht man dagegen vergeblich. Der Bildmodus verbirgt sich bei Philips hinter der Bezeichnung "SmartImage" und lässt sich nur über eine Direktwahltaste außerhalb des OSD auswählen. Man muss also erst das OSD verlassen und über die entsprechende Direktwahltaste umschalten, um den Modus dann anschließend ggf. im OSD wieder anzupassen.

Eine Direktwahltaste zur Einstellung der wichtigsten Bildparameter "Helligkeit" und "Kontrast" sucht man leider vergeblich, da muss man sich schon durch das Menü hangeln. Die Direktwahltaste zur Regelung der Monitor-Lautsprecher ist dagegen eher nutzlos, da man hier in der Regel die Lautstärke einmal einpegelt und dann später nur noch über die Schieberegler im Software-Player regelt.

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1 Kommentar vorhanden


Wow, schönes Display. Danke für das tolle Review.

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