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TESTBERICHT: Philips 278G4DHSD Teil 6


Interpolation

Der Philips 278G4DHSD kann kleinere Auflösungen im 4:3 Format oder gestreckt auf die gesamte Fläche darstellen. Eine seitengerechte Darstellung oder eine 1:1 Anzeige sind nicht einstellbar und müssen gegebenenfalls von der Grafikkarte erzwungen werden.

Die beste Lösung um Ressourcen der Grafikkarte zu schonen und gleichzeitig ein möglichst gutes Bild dargestellt zu bekommen, ist die Auflösung 1.280 x 720, die wir im folgenden der nativen Auflösung gegenüber gestellt haben. Auch wenn bei den Bildern der Textwiedergabe auf den ersten Blick keine sehr großen Unterschiede feststellbar sind, war der Effekt in der Praxis leider umso deutlicher. Der gesamte Bildschirminhalt wirkte matschig unscharf, zwar nur leicht, aber schon in einem störenden Bereich, so dass in diesem Modus ein dauerhaftes Arbeiten kaum möglich erscheint. In Spielen fällt dieser Effekt nicht so deutlich auf, aber auch hier gibt es Konkurrenzprodukte die deutlich besser abschneiden, so dass wir die Leistung in diesem Bereich nur als durchschnittlich ansehen.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.


Textwiedergabe, oben: nativ; unten: 1.280 x 720 Vollbild.

Reaktionsverhalten

Den 278G4DHSD haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am HDMI-Anschluss 1 vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt, der 3D-Modus wurde deaktiviert.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Handbuch wird die Reaktionszeit mit 14 Millisekunden (typisch) sowie 7 Millisekunden (SmartResponse) angegeben. In der höchsten Overdrive-Einstellung "SmartResponse fastest" messen wir den kürzesten Grauwechsel mit 8,5 Millisekunden und Schwarz-Weiß mit 11,8 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messpunkte ist mit nur 10,8 Millisekunden ebenfalls kurz.

Für ein IPS-Panel sind das schnelle Schaltzeiten. Die Beschleunigung ist allerdings sehr kräftig mit deutlichen Überschwingern, die bei den dunklen Bildwechseln schon stark ausfallen.

SmartResponse am schnellsten: Kurze Schaltzeiten, deutliche Überschwinger.

Die Schaltzeiten verlängern sich deutlich, wenn SmartResponse abgeschaltet wird. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit verdoppelt sich nahezu auf knapp 20 Millisekunden. Sehr langsam ist das immer noch nicht, trotzdem treten jetzt keine Überschwinger mehr auf.

SmartResponse aus: Deutlich längere Schaltzeiten, keine Überschwinger.

Für die allermeisten Zwecke ist die Reaktionszeit bei abgeschalteter SmartResponse-Option vollkommen ausreichend. Für den Videogenuss empfehlen wir die kleinste Overdrivestufe "schnell", höhere Werte kommen nur für sehr schnelle Spiele in Betracht.

Insgesamt erscheint uns die Werksvorgabe TraceFree 60 für Spiele optimal. Höhere Einstellungen sollte man bei sehr schnellen Spielen mit 144 Hz einmal selber testen und nach Geschmack entscheiden. Für Filme mit 60 Hz oder TV mit 50 Hz empfehlen wir dagegen eine niedrigere Einstellung (maximal TraceFree 40).

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