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TESTBERICHT: Philips 278G4DHSD Teil 7


Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim 278G4DHSD messen wir eine kurze Signalverzögerung von nur 2,3 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen im Durchschnitt weitere 5,4 Millisekunden (SmartResponse fastest), insgesamt fällt die mittlere Gesamtlatenz mit 7,7 Millisekunden erfreulich kurz aus.

Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung des 278G4DHSD ist PWM-gesteuert, bei Helligkeiten unterhalb von 100 Prozent werden kurze Dunkelzeiten eingelegt. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir eine Umschaltfrequenz von 240 Hz, das Tastverhältnis liegt bei 52 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für ein Backlight-Flimmern ist daher bei sehr empfindlichen Menschen durchaus gegeben.

Das Backlight ist PWM-gesteuert.

Subjektive Beurteilung

Trotz der für ein IPS-Panel sehr guten Messwerte sind im Standardmodus leichte Schlieren erkennbar. Wechselt man auf einen der vorinstallierten Spielemodi werden diese teilweise geringer, verschwinden aber nicht vollständig, so dass Anwender, die in diesem Bereich sehr empfindlich reagieren, zu einem Modell mit TN-Panel greifen sollten. Gelegenheitsspieler dürfte dieser Effekt dagegen nicht stören, diese werden sich eher an den durch die spiegelnde Bildschirmfläche kräftiger wirkenden Farben erfreuen.

Die verschiedenen vorinstallierten Modi sind auf verschiedene Spielegenres aufgeteilt worden. Alle Einstellungen wirken auf den ersten Blick stark übertrieben. Die Auslegung geht bei den meisten Modi eher in Richtung Progamer, dem natürlich wirkende Farben und Effekte nicht interessieren, sondern eher dass der Gegner eventuell eine Millisekunde früher gesehen werden kann.

3D Betrieb

Ausgeliefert wird der Monitor mit einer Polfilter 3D-Brille, die im Gegensatz zu den Shutterbrillen deutlich günstiger sind und ohne zusätzlichen Empfänger auskommen. Die Technik funktioniert zudem bei 60 Hz und ist auch von ATI Grafikkarten problemlos darstellbar, so dass dies ebenfalls als positiver Punkt aufgeführt werden kann.

Nach dem subjektiven Empfinden des Testers, ist diese Technik zudem auf Dauer nicht so anstrengend für die Augen wie die Shuttertechnologie. Einen Nachteil besitzt diese Technik allerdings auch, die Auflösung wird für die Darstellung gegenüber der Shuttertechnologie halbiert.

Mitgelieferte Polfilterbrille.

Wir haben den 3D Modus mit verschiedenen Spielen und Videos getestet und konnten keine negativen Effekte beobachten. Der voreingestellte Wert "3D (Auto)" funktioniert allerdings nur bei 3D-Spielen und bei einer Zuspielung mit externen Geräten die HDMI 1.4a unterstützen. Werden dagegen Videos direkt am PC abgespielt, muss der entsprechende Modus selber ausgewählt werden.

Ambiglow

Der Monitor besitzt auf der Rückseite links und rechts außen jeweils fünf LEDs, die die Wand hinter dem Monitor anstrahlen. Für die optimale Ausleuchtung sollte der Monitor etwa 20 bis 30 Zentimeter von einer weißen Wand entfernt aufgestellt werden.

Der Monitor bietet zwei verschiedene Modi an. Entweder wird das angezeigte Bild analysiert und die Farben der LEDs farblich auf den Inhalt abgestimmt oder eine dauerhafte weiße 6500k Beleuchtung aktiviert. Im ersten Modus soll das Bild durch die Beleuchtung optisch vergrößert werden und so Filme und Spiele in einem neuen Genuss erstrahlen lassen. Bei Standbildern funktioniere dieser Modus problemlos, bei schnellen bewegten Bildern wurde der Farbmodus aber nicht fließend gewechselt, sondern eher ruckartig geändert. Bei den aktuellen TV Geräten scheint dieser Modus aber ähnlich zu arbeiten. Nach einiger Zeit gewöhnt sich der Betrachter an die Schaltfrequenz und nimmt diese kaum noch wahr.

Farblich zum Monitorinhalt abgestimmte Beleuchtung.

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