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TESTBERICHT: Philips 298P4QJEB Teil 4


OSD

Um ins OSD-Menü zu gelangen, drückt man auf die OK-Taste links vom Standby-Knopf – es erscheinen acht Untermenüs: Eingang, Bild, PiP/PbP, Audio, Farbe, Sprache, OSD-Einstellungen und Setup.

Im "Eingang"-Menü wählt man die Signalquelle (DVI, HDMI 1+2, DisplayPort), unter "Bild" lassen sich unter anderem das Seitenverhältnis, Helligkeit, Kontrast, Gamma und Overscan einstellen, "PiP/PbP" liefert verschiedene Parameter für die Bild-im-Bild sowie Splitscreen Darstellung, unter "Audio" lassen sich u.a. die Signalquelle und die Lautstärke bestimmen, "Farbe" bietet prädefinierte Farbtemperaturen zwischen 5.000 und 11.500 Grad Kelvin, sRGB und nutzerdefinierte RGB-Werte, mit den OSD-Einstellungen lässt sich unter anderem die Position des OSD-Menüs auf dem Bildschirm festlegen und unter "Setup" findet sich etwa der Eintrag zum Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Beim Aufruf des OSD-Menüs erscheint zuerst die Auswahlliste der Signalquelle.

Der Reset funktionierte im OSD-Menü jedoch nicht zuverlässig, trotz mehrmaligen Drückens der entsprechenden Auswahltaste passierte gar nichts und zwar unabhängig vom Betriebssystem (Windows 7 und Mac OS X). In unserem Testlabor während der Kalibrierung konnte der Monitor dagegen problemlos zurückgesetzt werden. Um den Monitor wieder auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, war es nötig, den Monitor über eine auf der CD beigefügte Software "SmartControl Premium" unter Windows 7 anzusteuern – das ist nicht so schön, zumal wenn der Monitor laut Manual auch unter Mac OS und Linux plug-and-play-kompatibel sein soll und der Rechner Mac OS X als primäres Betriebssystem nutzt.

Die Software "SmartControl Premium" selbst bietet dem Nutzer hauptsächlich die Option, die OSD-Einstellungen bequemer mit der Maus am Bildschirm vorzunehmen. Wer das etwas langwierige Installations-Procedere erst einmal hinter sich gebracht hat, wird in den meisten Fällen wohl eher auf dieses Bedienungsprogramm zugreifen, als sich durch das OSD-Menü zu hangeln.

Die Bildeinstellungen steuern u.a. Helligkeit, Kontrast und Gamma.

Außerdem hat das Installationsprocedere der Software eine gute halbe Stunde in Anspruch genommen – weitere Einblicke in die Fähigkeiten des Programmes haben wir uns danach erspart, zumal sie nicht allein auf die originären Fähigkeiten des Monitors und seiner Elektronik selbst zugreift, sondern auf der Betriebssystem-Ebene von Windows herumwerkelt.

Das Hin- und Herspringen zwischen den verschiedenen Menüoptionen ist wenig intuitiv, auch weil drei der vier OSD-Knöpfe mit Doppelfunktionen belegt sind und die Menüstruktur über drei Ebenen verschachtelt ist. Das ist bei dieser Menüführung zuviel des Guten.

Im Farbmenü bietet der 298P4QJEB Farbtemperaturen zur Auswahl.

Hier hat Philips eindeutig Chancen verschenkt, dem Nutzer eine klare, saubere Bedienung des doch sonst recht eindrucksvollen Monitors an die Hand zu geben. Zu allem Verdruss schweigt sich das 53 Seiten starke Benutzerhandbuch über einige Menü-Optionen aus – etwa, was der Menüpunkt "Bildpunktumkreisung" bedeuten soll.

Die auf der CD beigefügte PDF-Bedienungsanleitung präsentierte zudem Ausschnitte des OSD-Menüs mit nicht nachvollziehbaren Einstellungen.

Chaos im OSD-Menübeispiel der Bedienungsanleitung (links): Wo der Begriff "Input" steht, soll der Nutzer eigentlich die Position des OSD-Menüs auf dem Bildschirm mit einer Ziffer zwischen 0 und 100 angeben können, wie auf dem Screenshot rechts zu erkennen ist. (Quelle: Benutzerhandbuch Philips)

Der Bild-im-Bild-Option ist im OSD-Menü ein eigenes Submenü gewidmet – das ist zwar grundsätzlich eine schöne Idee, funktioniert aber nur, wenn mindestens eine Signalquelle ihre Bilder über den DisplayPort einspeist.

Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist matt und weitgehend blendfrei, damit lässt sich das Bild auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen noch gut betrachten.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Gamma 2,2, Farbtemperatur 6500 K. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf in der Werkseinstellung weist nur ein sehr geringes Banding zu den letzten fünf dunklen Stufen auf und erscheint sehr homogen – ein Clipping bei den Tiefen war nicht zu erkennen.

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