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TESTBERICHT: Philips 298P4QJEB Teil 9


Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Anders als bei gewöhnlichen Monitoren muss man beim 298P4QJEB das 21:9-Format berücksichtigen. Wie gewohnt liefert die Einstellung "Breitbild" ein Vollbild mit voller Ausnutzung von Höhe und Breite, sie ist aber nur für 21:9-Material geeignet - ein normales 16:9-Bild mit 720p oder 1080p würde dann zu breit dargestellt. Für solches Material ist die Einstellung "16:9" gedacht: hier kommt das Bild in bester Qualität 1:1 auf den Schirm, doch rechts und links ergeben sich zwangsläufig schwarze Balken. Weitere Optionen sind 4:3 und 1:1, alle wünschenswerten Möglichkeiten werden also geboten. Für 4:3 Material ist die Einstellung 1:1 nicht verfügbar, aber die Skalierung auf volle Höhe ist ohnehin sinnvoller und funktioniert sehr gut.

Progressives Material wird mit 60p, 50p und 24p akzeptiert und einwandfrei wiedergegeben, bei 24p muss man aber einen deutlichen Judder hinnehmen. 1080p30 wie bei Kameras oder MHL ist keine zulässige Bildfrequenz.

Halbbildmaterial haben wir mit 50i und 60i getestet. Die Wiedergabe war gut und vollkommen flimmerfrei, bei der Schärfe waren aber leichte Mängel zu erkennen. Hier kommt es im Einzelfall auf den eigenen Versuch an, welches Gerät das Halbbild besser wiedergeben kann: ein guter BD-Player oder der Monitor.

Overscan

Die Overscan-Option des 298P4QJEB bietet eine feste Stufe an, das Bild wird dabei um 14 Pixel rechts und links sowie 8 Pixel oben und unten beschnitten.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang finden wir nicht. Im Test wurden sowohl am PC wie am BluRay-Player automatisch die korrekten Werte eingestellt, dies muss aber nicht für alle möglichen Gerätekombinationen gelten. Im Videomodus (beschränktes RGB 16-235) wird der Helligkeitspegel leider nicht angeglichen, die Bildhelligkeit ist dementsprechend gegenüber dem PC-Modus sichtlich niedriger.


Bewertung
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Kein Preis verfügbar
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der Philips Brilliance 298P4QJEB punktet mit seiner enormen Bildschirmdiagonalen, der üppigen Bestückung mit Anschlussmöglichkeiten, seinem schlichten, aber eleganten Design und seiner hervorragenden Bildschärfe bei nativer Auflösung – es macht richtig Spaß, sich auf dem Monitor hochauflösende Spielfilme anzusehen oder das üppige Platzangebot bei Anwendungen mit vielen Werkzeugplatten und Fensterchen auszunutzen. Richtig kalibriert, kann der Bildschirm auch bei farbkritischen Anwendungen durchaus genutzt werden.

Zugaben wie die Bild-im-Bild Funktion sind erfreulich, allerdings nur über den DisplayPort zu nutzen und dieser Anschluss ist noch nicht auf jeder Grafikkarte vorhanden. Alle Nutzer die auf das Flackern der LED-Hintergrundbeleuchtung empfindlich reagieren, können aufatmen. Der Monitor verwendet keine PWM-Steuerung für die Hintergrundbeleuchtung und somit ist ein flimmern ausgeschlossen.

Kritisch sehen wir das OSD, was umständlich zu bedienen ist und zudem einige Einstellungen überhaupt nicht funktionierten. Da sind die schlechte Beschriftung auf dem Gehäuserahmen und ein Handbuch mit kuriosen Bebilderungen nur die Spitze des Eisbergs. Auch die beiliegende Software "SmartControl Premium" läuft noch nicht rund und sollte dringend ein Update erhalten.

Für Gamer stellt der 298P4QJEB nicht die erste Wahl dar, dafür ist die Latenz einfach viel zu hoch. Die Bildaufbauzeit selbst ist dagegen durchaus auch zum Spielen geeignet.

Trotz dieser kleinen und auch verschmerzbaren Kritikpunkte ist der Monitor sehr attraktiv und im Alltag angenehm zu handhaben. Hat man sich an das ungewöhnliche Format erst einmal gewöhnt, lässt sich gut damit arbeiten.

Gesamturteil: GUT

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