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TESTBERICHT: Samsung S22C450MW (Ver. 2) Teil 7


Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Bei der Skalierung zeigt der S22C450MW dagegen keine Glanzleistung. Zunächst heißt das: immer Vollbild. Keine der üblichen Videoauflösungen – auch nicht FullHD – kommt unverzerrt auf den Schirm. Mit der Zwangsskalierung geht immer ein unvermeidlicher Schärfeverlust einher, was hier aber unwesentlich ist, denn selbst die nächstkleinere Auflösung HD-ready mit 1.280 x 720 Punkten würde man kaum im 1:1-Format mit riesigen schwarzen Balken ansehen wollen.

Wieder kennt die OSD-Option "Bildgröße" nur wenige Einstellungen: Breit, Auto, Bildanpassung und gelegentlich auch 4:3. Wieder ist die Wirkung nicht immer vorhersehbar, denn mal gibt es die einzelnen Optionen und mal nicht, selbst bei ein und demselben Bildformat.

Halbbilder akzeptiert der Samsung S22C450MW auch, aber das flaue Bild zittert so stark, dass man es nicht ansehen mag. Progressives Material zeigt er mit 50p und 60p ohne Judder. 24p oder 30p sind nicht möglich, stattdessen erscheint die Meldung "Ungeeigneter Modus".

Einen Mediaplayer mag man an diesen Monitor nur im Notfall anschließen, denn er leistet wenig und FullHD beherrscht er mehr schlecht als recht.


Bewertung
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79,00 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Mit dem S22C450MW LED hat Samsung einen einfachen Business-Monitor im 16:10 Format vorgestellt. Die Auflösung des 22 Zoll-Monitors ist mit 1680 x 1050 Pixeln moderat und führt bei der Arbeit mit Dokumenten zu gut lesbaren Schriftgrößen. Ein Pluspunkt des Monitors ist seine Bildhomogenität und sein geringer Stromverbrauch. Die ergonomischen Funktionen sind alle vorhanden, allerdings ist die schwergängige Höhenverstellung im Alltagseinsatz keineswegs als optimal anzusehen.

Bei der Bildqualität hinterlässt das TN-Panel im Business-Alltag einen guten Eindruck. Die sRGB-Farbraumabdeckung von 90 % und ein Kontrastumfang von 860:1 können durchaus als gute Leistungen verbucht werden. Was für einen Business-Monitor allerdings etwas knapp ausfällt, ist die maximale Helligkeit von 246 cd/m². Wer im lichtdurchfluteten Büro sitzt, könnte teilweise mehr Helligkeit benötigen.

Die Video- und Spielequalitäten des Monitors sind gerade noch zufriedenstellend, für die externe Zuspielung von Videomaterial ist der Bildschirm aber völlig ungeeignet. Für einen Büromonitor sind diese Eigenschaften jedoch selten relevant. Zur gelegentlichen Grafikbearbeitung eignet sich der Monitor mit seiner eingeschränkten Farbtreue hingegen nicht. An diesem Umstand ändert auch eine Kalibrierung des Monitors nur wenig.

Samsung bietet mit dem S22C450MW einen reinen Büromonitor an und genau dafür kann das 22 Zoll Display auch genutzt werden. Allroundtalente besitzt er nämlich nicht. Das muss für jemanden der einen reinen Büromonitor sucht, auch keinen Nachteil darstellen. Allerdings hätte Samsung bei einer Konzentration auf das Business-Segment zumindest bei der Höhenverstellung mehr Sorgfalt walten lassen sollen.

Gesamturteil: BEFRIEDIGEND


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