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TESTBERICHT: Samsung S24C570HL Teil 5


Bei der Farbreinheit stehen die Ergebnisse geometrisch gesehen auf dem Kopf. Jetzt ist es das untere Drittel, das mit erhöhten Abweichungen aus dem Rahmen fällt. Mit einem mittleren deltaE von nur 1,0 und dem Maximum von 3,0 gibt es ganz knapp noch eine gute Note.

Bei genauerem Hinsehen mit dem bloßen Auge ist der obere Bildschirmbereich ganz eindeutig etwas dunkler. Der Eindruck wird noch verstärkt durch einen fingerbreiten Bereich entlang der unteren Längskante, der deutlich heller ist. Unangenehm sind auch zwei starke Lichthöfe oben und unten, die sogar beim weißen Testbild ins Auge fallen.

Bei größeren Blickwinkeln überzieht ein hellgrauer Schimmer das Bild. In der Horizontalen ist der Effekt noch relativ schwach, in der Vertikalen und vor allem der Diagonalen ist er nicht zu übersehen.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen ein Foto der Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Panel des S24C570HL ist matt mit einem leichten Seidenglanz. Die Entspiegelungswirkung ist hoch, seitlich einfallendes Fremdlicht wird stark gestreut.

Semi-glossy Coating des S24C570HL.

Die einzelnen Subpixel sind in der Makroaufnahme gut erkennbar. Schärfeleistung und Bildkontrast werden durch diese Beschichtung nicht wesentlich beeinträchtigt. Den Kristalleffekt haben wir nicht vorgefunden.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des S24C570HL bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Wie man auf dem Vergleichsbild sehen kann, sind die Farben ziemlich blickwinkelstabil und dunklen bei seitlicher Betrachtung lediglich etwas ab. Gleiches gilt bei der Beurteilung von oben oder unten.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie - falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 DisplayPro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums (Erläuterung der 3D Ansichten).

Die Farbraumuntersuchung zeigt, dass der sRGB-Farbraum mit 97 Prozent sehr gut abgedeckt wird.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, DeltaC Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Modus Benutzer, Farbeinstellung Normal, Gamma 1, Helligkeit 100 und Kontrast 75.

Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Die Farbstimmung in der Werkseinstellung ist mit 6179K etwas wärmer als die Referenztemperatur von 6500K. Erfreulicherweise bleibt sie bei allen gemessenen Graustufen sehr konstant, die deltaC-Abweichungen und selbst der Rangewert (bezogen auf das native Weiß) sind für einen Consumer-Monitor ungewöhnlich niedrig. Die Gammakurve folgt dem Normverlauf schon einigermaßen genau, liegt aber um etwa 0,1 Punkte zu hoch.

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