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TESTBERICHT: Samsung S24C770T Teil 3


MagicTune Touch

Samsung liefert das Programm MagicTune Touch mit, welches den geringen Funktionsumfang des OSDs kompensieren soll. Wird das Programm ausgeführt, wird das OSD gleichzeitig deaktiviert, so dass keine Einstellungen über die Tasten mehr möglich sind.

Das Programm liefert alle Funktionen nach, die wir auch von dem eigentlichen OSD erwartet hätten. Die Bedienung ist dabei, wie der Name schon verrät, auf die Touchbedienung ausgelegt, es werden also größere Knöpfe und Regler angeboten, die die Steuerung mit dem Finger erleichtern sollen. Eine Bedienung über die Maus ist aber natürlich auch möglich.

Im ersten Reiter lassen sich die Helligkeit, der Kontrast, die Schärfe, die Bildmodi und die Reaktionszeit verstellen.

Vordefinierte Bildmodi im MagicTune Touch.

Im zweiten Reiter kann zwischen vordefinierten und individuellen Farbtemperaturen gewählt und zusätzlich der Gammawert in drei Stufen eingestellt werden. Welche Werte sich hinter den drei möglichen Gammawerten verbergen, wird nicht angezeigt oder erläutert.

Farbanpassungen über die Software.

Der dritte Reiter bietet nur die Möglichkeit zwischen einer seitengerechten Darstellung oder einem Vollbildmodus zu wählen. Der vorletzte Reiter bietet einen Öko-Sparmodus an, der aber nur die Helligkeit zu ändern scheint.

Durchgeführt werden kann zudem eine Berührungskalibrierung oder eine Sperrung der Touchfunktion. Der letzte Reiter zeigt die Softwareversion an und bietet Zugriff auf ein kurzes Handbuch zur Erläuterung von MagicTune.

Möglichkeit der Berührungskalibrierung.

Die Berührungskalibrierung ist allerdings keine direkte Funktion der Software, sondern nur eine Verlinkung auf eine in Windows eingebaute Funktion. In den Ecken des Monitors erscheinen anschließend jeweils vier Fadenkreuze, die mit dem Finger angeklickt werden müssen. Die Kalibrierung wird anschließend beendet und gespeichert. Ob dadurch im Einzelfall eine genauere Bedienung erfolgen kann, konnten wir nicht feststellen, da die Bedienung schon vor der Kalibrierung sehr genau wirkte.

Die Berührungskalibrierung greift auf Windowsboardmittel zurück.

Touchfunktion

Für die eingebaute Touchfunktion muss das mitgelieferte USB-Kabel am Monitor und Computer angeschlossen werden. Unter Windows 7 und Windows 8 wird die Touchfunktion anschließend automatisch erkannt. Das USB Kabel ist bei diesem Gerät nur für die Touchfunktion notwendig, weitere Extras wie eine Webcam oder ein USB-Hub sind nicht vorhanden.

Das 10-Punkt-Touchdisplay kann zehn Toucheingaben gleichzeitig verarbeiten, so dass zum Beispiel Eingaben von mehreren Personen gleichzeitig möglich sind. Wie im Abschnitt vorher erwähnt, lässt sich das Touchdisplay vor dem Betrieb auch Kalibrieren, um eventuell noch genauere Eingaben zu erhalten. Bei unserem Exemplar war dies nicht notwendig. Fingereingaben wurden direkt und ohne sichtbare Verzögerung ausgeführt.

Der recht schmale Rahmen hat im alltäglichen Betrieb ebenfalls nicht gestört. Bei Wischgesten am Rand, kann der Finger nach einer Bewegung zwar Mal in der Luft und nicht mehr auf der Oberfläche liegen, dies kommt aber selten vor und dürfte daher zugunsten des edleren Designs verschmerzbar sein. Eine Eingabe mit einem Baumwollhandschuh über der Hand war ebenfalls möglich, allerdings wurde aus dem angenehmen über die Bildfläche Gleiten eher ein kräftigeres Drücken, was auf Dauer keinen wirklichen Spaß macht.

Toucheingabe über das Display unter Windows 8.

Wird der Monitor häufig von der fast aufrechten Position in eine starke Neigung verstellt, um zum Beispiel bequem durch ein paar News zu blättern, was in Windows 8 sehr schön umgesetzt wurde, ist die leichte Verstellbarkeit der Neigung Gold wert.

Wird das Gerät dagegen hauptsächlich ohne davor liegender Tastatur im stark geneigten Zustand für Toucheingaben genutzt, würde der Anwender wahrscheinlich eine noch steilere Neigung bevorzugen. Auch ein Betrieb mit komplett flachem Monitor vor dem Anwender ist mit dem vorhandenen Standfuß nicht möglich.

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